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Die ZHB 8 wird jetzt wieder abgebaut

Seit 2015 präsentieren wir Ihnen die Zeitschriften der Politik- und Sozialwissenschaft im Haus Potsdamer Straße in einem neuen Format und an einem neuen Ort, in der Cafeteria-Ebene im 1. Obergeschoss. In Anlehnung an die frühere Aufstellung vieler Zeitschriften in der HB 8 erhielt der neue Bereich den Namen ZHB 8 (Zeitschriftenauslage der Handbibliothek 8).

Leider ist die von uns erhoffte Nutzungssteigerung der Zeitschriften nicht eingetreten. Ganz im Gegenteil konnte insbesondere durch die Bestandsnutzungszählung im vergangenen November gezeigt werden, dass die im systematischen Zusammenhang mit den Monographien aufgestellten Zeitschriftentitel viel intensiver genutzt werden. Sie erinnern sich an das Einlegen der kanariengelben Streifen?

Da das Ganze von vornherein nur Projektcharakter hatte, entschlossen wir uns zum Rückbau. Das bedeutet, dass die Zeitschriftentitel, die früher in der HB 8 standen, dorthin zurückkehren werden. Von den früheren Magazinzeitschriften werden die wenigen, an denen ein erkennbar erhöhtes Nutzungsinteresse besteht, ebenfalls in die HB 8 umgestellt. Alle anderen ziehen in das Magazin zurück.

Es kann sein, dass die Umsetzung der Standortveränderung im Katalog und im Bestellsystem erst mit einer kleinen Verzögerung eintritt. Sie benötigen unbedingt einen Band, der gerade ins Magazin abgewandert ist, aber noch nicht bestellbar ist? Wenden Sie sich dann bitte an die Auskunftskräfte. Es gibt durchaus Möglichkeiten, Ihnen das Gewünschte zu verschaffen.

In die ZHB 8 wurde auch eine ganze Anzahl elektronischer Zeitschriften – sowohl Parallelausgaben zu gedruckten Zeitschriften als auch nur elektronische nutzbare – einbezogen. Wenn diese in die HB 8 umziehen, bleiben die angebrachten QR-Codes erhalten. Allerdings könnten auch diese Titel sich eines besseren Zuspruchs erfreuen.

Wissenswerkstatt-Workshop Haus Potsdamer Straße | SBB-PK CC NC-BY-SA

Wissenswerkstatt im Dezember

Im Dezember bietet Ihnen die Wissenswerkstatt wieder Workshops zu unterschiedlichen Fächern und Themen an. Bereits im Sommer haben wir unser Angebot mit neuen Reihen vorgestellt und möchten Sie auch im kommenden Monat herzlich dazu einladen, alles rund um die Recherche kennenzulernen.

 

Den freien Zugang zu wissenschaftlichen Angeboten stellen wir Ihnen in der Reihe “Open Access – Publikationskulturen im Wandel” vor:
Open Access Philologien
Donnerstag, 01. Dezember, 15.00 Uhr

„Sie fragen, wir antworten!“ Hier kommen diesmal PolitikwissenschaftlerInnen zum Zuge:
Fragestunde Politikwissenschaft
Donnerstag, 08. Dezember, 17.00 Uhr

In der Reihe “Workshop-Klassiker” zeigen wir Ihnen alle Tipps und Tricks zum Publizieren:
Publish or perish!? – Wissenschaftliches Publizieren für Promovierende und was es bei der Veröffentlichung von Bildern zu beachten gilt
Teil 1: Dienstag, 13. Dezember, 16.00 Uhr
Teil 2: Donnerstag 15. Dezember, 16.00 Uhr

 

Zur Wissenswerkstatt

Ein Angebot der Staatsbibliothek zu Berlin und ihrer Kooperationspartner.

Luftwaffeninspekteur Steinhoff, Verteidigungsminister Schmidt, Bundeskanzler Brandt, Generalinspekteur de Maizière, Heeresinspekteur Schnez | Bundesarchiv: B 145 Bild-F030710-0026, Lothar Schaack (Bundesarchiv_B_145_Bild-F030710-0026,_Bonn,_Bundeskanzler_Brandt_mit_Bundeswehrführung.jpg ) Wikimedia Commons - CC-BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/), zugeschnitt.

Die Bundeswehr – ein militärisches oder ein politisches Projekt? Werkstattgespräch mit Prof. Dr. Sönke Neitzel am 22.11.

Wissenswerkstatt
Die Bundeswehr – ein militärisches oder ein politisches Projekt?
Werkstattgespräch mit Prof. Dr. Sönke Neitzel,
Universität Potsdam
Dienstag, 22. November
18.15 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Saal, Haus Potsdamer Straße
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

Der Vortrag verortet die Bundeswehr im Spannungsfeld zwischen den gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik sowie den militärinternen Aufgaben und Zielen. Dabei wird die außenpolitische Bedeutung der Streitkräfte in ihrer 60-jährigen Geschichte ebenso vermessen, wie ihre innenpolitische Rolle und schließlich ihre militärischen Leistungsfähigkeit im Kalten Krieg und heute. Der Vortrag versucht hinter die Kasernenmauern zu blicken und vor allem das Innenleben der Bundeswehr auszuleuchten und so zu einem kritisch-reflektierten Umgang mit den Streitkräften beizutragen.

Sönke Neitzel, Professor für Militärgeschichte /Kulturgeschichte der Gewalt an der Universität Potsdam. Er lehrte an den Universitäten Mainz, Bern, Saarbrücken, Glasgow und der LSE. Seine Forschungen haben sich vor allem mit dem Zeitalter der Weltkriege befasst. Zur Zeit arbeitet er an einer Studie über deutsche Militärkulturen im 20. Jahrhundert.

 

Alle Veranstaltungen der Wissenswerkstatt.