Vortrag von Margot Käßmann am 7. 6.

REFORMATIONSJUBILÄUM 2017 – WAS GIBT ES DA ZU FEIERN ?

Dienstag, dem 7. Juni 2016
18 Uhr

Begrüßung
Barbara Schneider-Kempf
Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

André Schmitz
Vorsitzender der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.

Vortrag
Reformationsjubiläum – was gibt es da zu feiern?
Margot Käßmann

Kleiner Empfang

Eintritt frei

Um Anmeldung wird gebeten: freunde@sbb.spk-Berlin.de
Staatsbibliothek zu Berlin
Dietrich-Bonhoeffer-Saal
Haus Potsdamer Straße 33
10785 Berlin

Zum 500. Mal jährt sich am 31. Oktober 2017 Martin Luthers Thesenanschlag an der Wittenberger Schlosskirche – der Ausgangspunkt für das große Reformationsjubiläum, das sich fröhlich, kritisch und gestaltend mit dem eigenen Erbe auseinandersetzen will. Es gibt viele gute Gründe, warum die Reformation als eine breite Bewegung des Aufbruchs in ihrer Zeit es wert ist, genauer reflektiert, auf ihre Bedeutung für uns heute befragt und damit auch gefeiert zu werden.

Ein Aspekt ist z. B. das Thema Bildung: Voraussetzung für einen mündigen Glauben war für Luther die Fähigkeit und die Möglichkeit die Bibel lesen zu können.

Demzufolge bedurfte es zwingend einer deutschen Bibelübersetzung und Schulen für alle, für Jungen und Mädchen – keine Selbstverständlichkeit in seiner Zeit. Bildungsgerechtigkeit und Bildungsteilhabe sind Grundüberzeugungen der Reformation, deren Realisierung bis heute eine Herausforderung für uns darstellt.

Luthers Freiheitsbegriff ist weiterentwickelt worden aus der reformatorischen Überzeugung heraus, dass Glaube und Vernunft beieinander bleiben können. Die »Freiheit eines Christenmenschen« darf jedoch nicht nur für unsere Gesellschaft, unser Land gelten, sondern verlangt auch, das Wort für diejenigen zu ergreifen, denen diese Freiheit nicht zuteil wird. Weitere gute Gründe, das Reformationsjubiläum nachdenklich, mutig und sprachfähig im Glauben zu feiern, wird Margot Käßmann in ihrem Vortrag aufzeigen.

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