„Die Handschriften der Churfürstlichen Bibliothek zu Cölln an der Spree. Johann Raues Katalog von 1668″ am 22.8.

Die Handschriften der Churfürstlichen Bibliothek zu Cölln an der Spree. Johann Raues Katalog von 1668 Herausgegeben von Ursula Winter

  • Termin

    22. August 2019

    18 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin

    Dietrich-Bonhoeffer-Saal

    Potsdamer Straße 33

    10785 Berlin

  • Anfahrt

    S + U-Bahnhof Potsdamer Platz

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© bpk



„Die Handschriften der Churfürstlichen Bibliothek zu Cölln an der Spree.
Johann Raues Katalog von 1668. Herausgegeben von Ursula Winter“


Was unterscheidet eine Bibliothek von einer Büchersammlung? Eine systematische Ordnung, ein Katalog und ein Erwerbungsprofil. Der Große Kurfürst, Friedrich Wilhelm von Brandenburg, beauftragte 1658 Johann Raue als ersten kurfürstlichen Bibliothekar mit diesen Aufgaben. Drei Jahre später gewährte der Große Kurfürst öffentlichen Zugang zu seiner Bibliothek – die Gründung der heutigen Staatsbibliothek zu Berlin im Jahr 1661. Der hand­schriftliche Katalog von Johann Raue (1610-1679) verzeichnet die damals vorhandenen Handschriften und einige alte Drucke und ist daher grundlegend für die früheste Geschichte der Staatsbibliothek zu Berlin.

Im Jahr 2018 erschien dieser älteste Katalog in einer neuen Edition, erarbeitet von Dr. Ursula Winter. Erst jetzt wissen wir genau, welche Handschriften zum Grundbestand der Kurfürstlichen Bibliothek gehörten und wie die Bibliothek in den ersten Jahrzehnten nach ihrer Gründung verwaltet wurde.

Frau Dr. Winter arbeitete als wissenschaftliche Bibliothekarin in der Handschriftenabteilung der Deutschen Staatsbibliothek, später der Staatsbibliothek zu Berlin. Sie erstellte u. a. einen zweibändigen Katalog der Handschriften in lateinischer Schrift aus dem früheren Besitz des preußischen Diplomaten und Orientalisten Heinrich Friedrich von Diez (1751-1817). Zusammen mit Kurt Heydeck katalogisierte sie überwiegend ehrenamtlich die aus der Bibliothek des Magdeburger Domgymnasiums stammenden Manuscripta Magdeburgica. Der Katalog erschien 2001-2012 in vier Bänden.

In der Veranstaltung wird nicht nur die neue Edition gewürdigt, sondern gleichzeitig eine Bibliothekarin, die sowohl hauptamtlich als auch ehrenamtlich Großes für die Bibliothek geleistet hat.

Begrüßung

André Schmitz             Vorsitzender der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin

Eef Overgaauw            Leiter der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin

Eine herausragende Bibliothekarin: Ursula Winter

Stefan Esders                Professor für Geschichte der Spätantike und des Frühmittelalters an der Freien Universität Berlin

Aktuelle Forschungen zu einigen der ältesten Handschriften aus der Sammlung Phillipps in der Staatsbibliothek zu Berlin

Schlusswort 

Ursula Winter

Kleiner Empfang

Um Anmeldung wird gebeten unter: freunde@sbb.spk-berlin.de

Zum Buch:

Gebundene Ausgabe: 292 Seiten

Verlag: Harrassowitz (21. November 2018)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3447109637

ISBN-13: 978-3447109635

Größe und/oder Gewicht: 20,7 x 2,9 x 29,3 cm

RAUMÄNDERUNG: Lesung und Gespräch: Alexander von Humboldt »Sämtliche Schriften« am 17.7.

RAUMÄNDERUNG 17.7.: Lesung und Gespräch: Alexander von Humboldt »Sämtliche Schriften«

  • Termin

    Mittwoch, 17.7., 18 Uhr

    Um Anmeldung wird gebeten.

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Otto-Braun-Saal
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)

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Studienausgabe Humboldt
© dtv, München

Studienausgabe Humboldt dtv


Alexander von Humboldt (1769–1859) gilt als einer der größten Wissenschaftler und Universalgelehrten der Neuzeit. Mit seinem revolutionären ganzheitlichen Naturverständnis beeinflusste er schon zu Lebzeiten große Staatsmänner, Wissenschaftler und Dichter wie Thomas Jefferson, Charles Darwin und Johann Wolfgang von Goethe.
Und auch heute ist Humboldt aktueller denn je. Als hochmodern denkender Visionär sprach er sich bereits Anfang des 19. Jahrhunderts offen gegen Sklaverei und Kolonialismus aus – und trat als einer der ersten international agierenden Intellektuellen vehement für die weltweite Durchsetzung der Menschenrechte ein. Auch als Umweltaktivist setzte er Maßstäbe für kommende Generationen, warnte eindringlich vor der Rodung des Regenwalds und plädierte unermüdlich für ein Leben des industriellen Menschen in harmonischem Einklang mit allen Geschöpfen der Erde.
Neben seinen großen Bestsellern Ansichten der Natur (1808) und Kosmos (1845–1862) veröffentlichte Humboldt schon zu Lebzeiten rund 800 Aufsätze, Artikel, Reisebeschreibungen und Essays. Diese wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt und erschienen in 1.240 Medien an 440 Orten auf fünf Kontinenten. Fünfundneunzig Prozent dieser verstreuten kleineren Publikationen wurden bislang noch nie ediert.

Die nahezu 7.000 Seiten umfassende Berner Ausgabe Sämtlicher Schriften Alexander von Humboldts, die am 19. Juli nach fast einem Jahrzehnt unermüdlichen Zusammentragens und Edierens erstmals bei dtv erscheint, hebt nun endlich diesen publizistischen Schatz und macht ihn einem interessierten Lesepublikum jetzt zugänglich.

Um Anmeldung wird gebeten.

Begrüßung: Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin
Einführung: Claudia Baumhöver Verlegerin dtv
Lesung: Alexander von Humboldt »Sämtliche Schriften«, Frank Arnold
Gespräch mit den Herausgebern: Oliver Lubrich, Universität Bern, und Thomas Nehrlich, Universität Bern
Moderation: Denis Scheck

Kleiner Empfang

Lesung Simone von Zglinicki: Fontane “Meine Kinderjahre” am 4.6.

4.6. Lesung Simone von Zglinicki: Fontane Meine Kinderjahre — Autobiographischer Roman

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Wilhelm-von-Humboldt-Saal
    Unter den Linden 8
    (Zugang über den Baustellenschutzgang)
    10117 Berlin

  • Anfahrt

    S- + U-Bahnstationen
    S + U Friedrichstraße
    U Französische Straße

    Bushaltestelle
    H Unter den Linden, Friedrichstraße (Bus 147)
    H Staatsoper (Bus 100, 200, TXL)

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  • Weitere Informationen zum Thema



© SBB-PK, CC NC-BY-SA



Im Winter 1891/92 gerät Theodor Fontane nach einer Grippe in eine schwere gesundheitliche Krise. In Briefen an seinen Freund Georg Friedlaender klagt er über Schlaflosigkeit, erfolglose Kuren und fasst es am 25. September 1892 so zusammen: „die Gesamtstimmung ist freudlos“. Sein Arzt rät ihm zu einem Wechsel der Manuskripte, das heißt, „Effi Briest” beiseite zu legen und sich schreibend der eigenen Kindheit zu erinnern.
Am 1. November berichtet er Georg Friedlaender begeistert: „Es liegt daran, daß ich seit 8 oder 10 Tagen ins Schreiben gekommen bin, etwas das ich von mir total gebrochenem Mann nicht mehr erwartet hätte. […] Da mich dies Unterfangen sehr glücklich macht, so ist alle Correspondenz ins Stocken geraten.“
Auch in seinem Tagebuch hält Fontane fest, er habe sich an diesem Buche “Meine Kinderjahre” wieder gesund geschrieben. Als Ende 1893 dieser autobiographische Roman – so der Untertitel – herauskommt, notiert Fontane: „Zu Weihnachten erschienen meine Kinderjahre mit dem bekannten Erfolg meiner Bücher: tüchtig gelobt und mäßig gekauft.“

Simone von Zglinicki wurde direkt von der Theaterhochschule Leipzig ans Deutsche Theater Berlin berufen, 44 Jahre lang ist sie Ensemblemitglied einer der renommiertesten deutschen Bühnen.
Parallel wurde sie durch ihre Arbeit für Kino und Fernsehen sehr schnell einem breiten Publikum bekannt, legendär sind ihre Hauptrollen in den DEFA-Filmen „Für die Liebe noch zu mager?“ und „Liebe mit 16“.

Um Anmeldung wird gebeten.

Begrüßung
André Schmitz
Vorsitzender des Vereins der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e.V.

Lesung
Simone von Zglinicki

Kleiner Empfang