Moritz Steinschneider vom 21. — 24. November 2007

Moritz Steinschneider (1816— 1907) gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Wissenschaft des Judentums. Er begründete die moderne Jüdische Bibliographie und Handschriftenkunde. Als Mitarbeiter der Königlichen Bibliothek (heute Staatsbibliothek zu Berlin ­— Preußischer Kulturbesitz) katalogisierte er erstmals die bedeutenden Bestände der hebräischen Handschriftensammlung und baute den Katalog der hebräischen Druckschriften auf. Ähnliche Pionierleistungen erbrachte er für die Bibliotheken in Oxford, München, Hamburg und Leiden. Anlässlich des 100. Todestages Steinschneiders richtet die Orientabteilung in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, der Ruhr-Universität Bochum, des Centre National de la Recherche Scientifique Paris und der Universität Halle-Wittenberg eine hochkarätig besetzte internationale Konferenz aus.

Ausstellungsraum
Haus Potsdamer Straße 33
10785 Berlin-Tiergarten

11 — 18 Uhr
Eintritt frei

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