Schenkung von 470 Porträts aus der Privatsammlung Von Dreising

Die Musikabteilung verwahrt rund 8.000 Bilder und Porträts von Komponist*innen, Musiker*innen und szenischen Darstellungen in ihrem Bestand. Die Porträt-Sammlung wurde durch 470 Bildnisse bereichert, die aus der Privatsammlung von Herrn Ministerialrat a.D. Helmut von Dreising stammen und die der Sammler der Staatsbibliothek zu Berlin als Schenkung übergeben hat.

Aus diesem Anlass fand im Fontane-Saal am 4.11.2022 eine Präsentation von 27 ausgewählten Objekten statt, zu der Herr von Dreising und seine Gattin einen Freundeskreis von ca. 25 Gästen eingeladen hatten. Er berichtete über die Entstehung seiner Privatsammlung und betonte, dass er die Sammlung in der SBB sehr gut aufgehoben wisse.

Die Porträts zeigen Bildnisse von Komponisten, Musikern, Sängern und Instrumentenbauern, überwiegend des 18. und 19. Jahrhunderts, die nicht nur im Kontext der Berliner Musikgeschichte stehen. Oftmals erreichen uns Anfragen von Benutzer*innen, die für geplante wissenschaftliche Publikationen auf der Suche nach geeigneten Bildmaterialien sind. Von besonderem Wert sind einige unikale Lithographien mit handschriftlichen Eintragungen. Bemerkenswert sind einige Abbildungen, die weniger bekannte Komponisten und Künstler zeigen, wie u.a. den Lautenisten und Komponisten Jean Baptiste Besard (1567-1625), die Komponisten Henry Montan Berton (1767-1844) und Johann Friedrich Schwencke (1792-1852). Die Porträt-Sammlung ist eine hervorragende Ergänzung der Porträt-Sammlung in der Musikabteilung. Außer Lithographien, die den größten Anteil der Porträts ausmachen, liegen weitere Drucktechniken, wie Radierungen, Stahl- und Holzstiche vor.

Die Erschließung der Porträt-Sammlung der Musikabteilung ist noch nicht abgeschlossen. Derzeit sind ca. 4.000 Komponistenporträts im Stabikat recherchierbar. Anfragen können gern an die Musikabteilung gestellt werden.

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