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Buchpatenschaft für den Monat Dezember

Kein anderes Fest im Jahreskalender ist so eng mit Erinnerungen und mit Kindheit verbunden wie Weihnachten. Da liegt es nahe, dass wir für die Buchpatenschaft im Dezember ein Kinderbuch ausgewählt haben – ein Märchenbuch von Wilhelm Hauff.

Wilhelm Hauf:
Märchen.
Mit 6 Radierungen von J.B. Sonderland.
6. Auflage, Stuttgart: Brodhag, 1842

Die sechste Auflage der Märchen von Wilhelm Hauff enthält erstmals sechs Radierungen von Johann Baptist Wilhelm Adolf Sonderland (1805-1878). Der aus Düsseldorf stammende Maler und Illustrator wurde vor allem durch seine Märchenillustrationen im Stil der Romantik bekannt. Die anmutigen Bilder zu Hauffs Märchen gehören zu Sonderlands besten Arbeiten. Im Vorwort zur sechsten Auflage der Märchen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass „der durch seine lieblichen Gemälde und Radirungen rühmlichst bekannte Maler J. B. Sonderland uns diese genialen Compositionen lieferte“.

Schaden: Bindung lose, Einband beschädigt
kalkulierte Kosten: 130 €

 

Hauff, Wilhelm: Märchen. Mit 6 Radierungen von J. B. Sonderland. 6. Auflage - Stuttgart: Brodhag, 1842.

Illustration aus dem Märchen “Der kleine Muck”

 

Verschenken Sie zu Weihnachten eine Buchpatenschaft  aus dem Patenschaftsprogramm der “Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.”

Wenn Sie Interesse daran haben, dass dieses Kinderbuch restauriert wird und damit wieder benutzt werden kann, dann schreiben Sie bitte an freunde@sbb.spk-berlin.de. Für Ihre Hilfe, ein bedrohtes Werk vor dem Verfall zu bewahren, erhalten Sie:

  • ein Exlibris aus alterungsbeständigem Papier mit Ihrem Namen oder einem von Ihnen gewünschten Namen,
  • die Möglichkeit, das restaurierte Werk zu besichtigen beim Jahresempfang oder bei einem Termin nach Vereinbarung,
  • eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt.

Viele weitere Angebote an Patenschaften aus allen Abteilungen der Staatsbibliothek zu Berlin und weitere Hinweise zu Buchpatenschaften und finden Sie auf unserer Seite Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.  Das Spektrum reicht weit über Bücher hinaus – hier finden Sie auch Noten, Landkarten, Zeitungen, Handschriften.

Für Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V., Gwendolyn Mertz, Unter den Linden 8, 10117 Berlin, Telefon: 030 – 266 43 8000, Mail: freunde@sbb.spk-Berlin.de

Michael Ende – Zeitgeist und Phantasie

Werkstattgespräch am 16. Juni 2016

Viele seiner Figuren sind weltberühmt. „Jim Knopf“, für den Michael Ende 1961, also vor genau 55 Jahren, den Deutschen Jugendliteraturpreis erhielt, dürfte inzwischen bereits in dritter Generation gelesen werden. Das Wissen über das Leben des Autors dagegen, der 1995 einem Krebsleiden erlag, verblasst zusehends. Insbesondere der Verquickung seiner Vita und seines Werks wurde bislang kaum je intensive Aufmerksamkeit geschenkt. Weiterlesen

Michael Ende – Zeitgeist und Phantasie. Werkstattgespräch am 16.6.

Wissenswerkstatt
Michael Ende. Zeitgeist und Phantasie
Werkstattgespräch mit Birgit Dankert (Bibliotheks- und Informationswissenschaftlerin)
Donnerstag, 16. Juni
18 Uhr
Simón-Bolívar-Saal, Haus Potsdamer Straße
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

Michael Ende (1929-1995) gehört zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren der Nachkriegszeit. Seine Werke haben weltweit Leser aller Altersgruppen begeistert, sie wurden in über 40 Sprachen übersetzt. Die liebenswerten Helden seiner Romane – Jim Knopf, Momo, Bastian Balthasar Bux – sind Jahrzehnte nach der Erstveröffentlichung der Texte noch immer sehr populär. Doch wie lebte Michael Ende mit dem Weltruhm und mit der Tatsache, ausschließlich als Kinderbuchautor wahrgenommen zu werden?

Mit der Biographie „Michael Ende: Gefangen in Phantásien“ hat Birgit Dankert in diesem Jahr ein Buch veröffentlicht, das zum ersten Mal Michael Endes Leben und Gesamtwerk schildert  und in einen Zusammenhang stellt. Die Autorin hat dazu Archive ausgewertet, zahlreiche Zeitzeugen befragt und unveröffentlichte Texte aufgenommen. In ihrem einfühlsamen Porträt beschreibt sie Michael Endes Lebensweg von der Kindheit im Dritten Reich bis zu seinem Durchbruch als Schriftsteller und geht dabei auch auf private Krisen und schmerzhafte Enttäuschungen ein.

Die Referentin des Abends war Professorin für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Fachhochschule Hamburg und Vorsitzende des Arbeitskreises für Jugendliteratur e. V., des Vereins der Bibliothekare an Öffentlichen Bibliotheken sowie Sprecherin der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände. Sie ist freie Mitarbeiterin bei der ZEIT (Kinder- und Jugendliteratur) und Trägerin der Karl-Preusker-Medaille.

Eine kleine Ausstellung ausgewählter Bücher ergänzt den Vortrag.

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