Beiträge

Slawistik-Workshop 2017

Workshop: Der Fachinformationsdienst Slawistik im Wandel der Informationsvermittlung

In Zusammenarbeit mit der Kommission für Fachreferatsarbeit des Vereins deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VDB) und dem Deutschen Slavistenverband sowie mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) lädt die Osteuropa-Abteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz zu einem Workshop ein. Dieser richtet sich an Bibliothekarinnen und Bibliothekare, die slawistische Fachbibliotheken betreuen, sowie an Slawistinnen und Slawisten (Forschende, Lehrende, Promovierende und Studierende), die ihre Ideen und Anforderungen an die Weiterentwicklung des Fachinformationsdienstes und des Slavistik-Portals einbringen und gemeinsam diskutieren wollen. Weiterlesen

Slawistik-Workshop 2017

Call for Papers: Der Fachinformationsdienst Slawistik im Wandel der Informationsvermittlung

Am 16./17. November 2017 in der Staatsbibliothek zu Berlin

Im Oktober 2013 trafen sich Fachbibliothekare der Slawistik zu einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Aktuelle Informationsangebote für die Slawistik – 15 Jahre SSG Slawistik an der Staatsbibliothek zu Berlin“. Mittlerweile erfolgte eine Umstellung der SSG auf Fachinformationsdienste (FID). Seit 2016 betreut die Osteuropa-Abteilung der Staatsbibliothek zu Berlin mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft den FID Slawistik. Da ist es an der Zeit, eine Bilanz der Umstellung und Neuorientierung zu ziehen und Aufgaben für die Weiterentwicklung des FID und des Slavistik-Portals (SP) in Abstimmung mit den Fachbibliothekaren und der Fachwissenschaft herauszuarbeiten. In Zusammenarbeit mit der Kommission für Fachreferatsarbeit des Vereins deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VDB) und dem Deutschen Slavistenverband lädt die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz zu einem Workshop ein. Weiterlesen

Včera i segodnja, mit Stempel zur Neuinventarisierung

Gestern und heute – ein literarischer Almanach aus der frühen Sowjetzeit

Mit bewegter Geschichte: jüngst erworben für die Osteuropa-Sammlungen der Staatsbibliothek

Včera i segodnja : al’manach byvšich pravonarušitelej i besprizornych. – Moskva, Leningrad : Gosudarstvennoe Izdat. Chudožestvennoj Literatury, 1931-
Signatur: Zsn 130859

Man sieht dem kleinen Band an, dass er nicht nur eine bewegte Geschichte beschreibt, sondern eine solche auch hinter sich hat. Die Vorderseite des Schutzumschlages ist sorgfältig auf einen neueren festen Einband aufgeklebt. So konnten die beiden kleinen Illustrationen im konstruktivistischen Stil erhalten bleiben. Sie sind von Alexander Tschob (Aleksandr Ivanovič Čob) gestaltet worden. Weiterlesen

Termine

Die Neuen in der Europäischen Union – Podiumsdiskussion am 13.12.

Die Neuen in der Europäischen Union – eine Zwischenbilanz

  • Termin

    Do, 13. Dezember 2018
    17 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Dietrich-Bonhoeffer-Saal
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten
    unter Petra.Himstedt-Vaid@t-online.de
    (Balkanologenverband e. V.)

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)

  • Alle Veranstaltungen

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Gemeinschaftsveranstaltung der Südosteuropa-Gesellschaft, der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und des Balkanologenverbandes Berlin

Begrüßung
Dr. h.c. (NUACA) Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin

Grußwort
Prof. Dr. Gabriella Schubert, Präsidentin des Balkanologenverbands e.V.,
Präsidium der Südosteuropa-Gesellschaft

Grußwort
Olaf Hamann, Leiter der Osteuropa-Abteilung der Staatsbibliothek zu Berlin

Impulsreferat
Helge Tolksdorf, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie,
Präsidium der Südosteuropa-Gesellschaft

Podiumsdiskussion (in englischer Sprache)
Teilnehmer:
Plamen Bounzin, Gesandter, Bulgarien
Dr. Gordan Grlić Radman, Botschafter, Kroatien
Dr. Péter Györkös, Botschafter, Ungarn
Andreas Hadjichrysanthou, Botschafter, Zypern
Aleš Marčič, Stellvertreter des Botschafters, Slowenien
Ministerialrat Helge Tolksdorf, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Diskussionsleitung:
Dr. Dušan Reljić, Leiter des Büros der Stiftung Wissenschaft und Politik in Brüssel

Hintergrund:
2004 traten zehn Länder der Europäischen Union bei, darunter Zypern, Ungarn und Slowenien; 2007
folgten Rumänien und Bulgarien und 2013 schließlich Kroatien. Sie alle verfügten über eigene, besondere
Merkmale, ihre eigene Geschichte, eigene Potentiale und Probleme. Auch ihre Erwartungshaltung
in Bezug auf ihre Mitgliedschaft war unterschiedlich. Bei allen Unterschieden zwischen den verschiedenen
neuen Mitgliedsstaaten gilt jedoch der Satz, den der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder bei
der ersten Osterweiterung sagte:

„Es ist nicht so, dass Europa sich durch die morgigen Beitritte ‚ausdehnt‘. Vielmehr kommen Völker und Staaten, die seit langem Teil Europas sind, endlich zurück in die europäische Familie.”

In der Podiumsdiskussion werden die Vertreter der ‚neuen‘ EU-Mitgliedsstaaten in Deutschland eine
Bilanz zu den bisherigen Erfahrungen ihrer Länder in der Europäischen Union ziehen, und diese sollen
zu den Erfahrungen der EU mit den neuen Mitgliedern ins Verhältnis gesetzt werden.
Angesprochen werden sollen die für diese Mitglieder eindeutig positiven Aspekte und der Nutzen der
Mitgliedschaft; dazu gehören die Einbeziehung in die europäischen Institutionen; EU-Hilfen; Anstieg des
Lebensstandards und Freizügigkeit von EU-Bürgern neben vielen anderen vorteilhaften Auswirkungen.
Darüber hinaus wird die Positionierung der nach 2004 beigetretenen südosteuropäischen Mitglieder zur
Entwicklung der Europäischen Union angesichts internationaler Herausforderungen und verschiedener
problembehafteter Konstellationen – dazu gehören unter anderem ökonomisch-wirtschaftliche Ungleichgewichte,
der ‚Brexit‘ und die Flüchtlingskrise – von Interesse sein. Behandelt werden sollen auch Themen
wie die Bekämpfung von Korruption und zivilgesellschaftliche Fortschritte in den bereits beigetretenen
Ländern sowie deren Haltung gegenüber der für 2025 ins Auge gefassten Erweiterung durch mehrere
Westbalkan-Staaten.

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Programm/Einladung (pdf)