Beiträge, die auch im Stiftungskontext Relevanz haben können.

SBB-PK CC BY-NC-SA

Zur Materialität und Kontextualität des russischen Künstlerbuches der Gegenwart. Werkstattgespräch am 6.2.

Werkstattgespräch: Zur Materialität und Kontextualität des russischen Künstlerbuches der Gegenwart.

  • Termin

    Di, 6. Februar 2018
    18.15 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Konferenzraum 4
    Haus Unter den Linden
    (Eingang Dorotheenstraße 27, Treffpunkt Rotunde)
    10117 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S- + U-Bahnstationen
    S + U Friedrichstraße
    U Französische Straße

    Bushaltestelle
    H Unter den Linden, Friedrichstraße (Bus 147)
    H Staatsoper (Bus 100, 200, TXL)

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SBB-PK CC BY-NC-SA


PD Dr. Viola Hildebrand-Schat, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fachliche Betreuung: Dr. Christian Mathieu

Die Bezeichnung Kniga chudoschnikov (russ. für „Künstlerbuch“) kommt erst mit Beginn der 1990er Jahre auf. Das Arbeiten mit Büchern hingegen hat in der russischen Kunst eine weitreichendere Tradition, die teils in der gegenwärtigen Szene fortlebt, teils aber auch völlig neue Wege beschreitet. Diese zeigen sich in raumgreifenden Konzeptionen buchbestimmter Welten, zeigen sich aber auch in den verschiedene Buchformen auslotenden Beispielen. Eine Auswahl gibt Einblick in eine bewegte Szene buchkünstlerischen Arbeitens.

Eine Veranstaltung der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit

Weitere Termine der Wissenswerkstatt.

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Sabine Alt © mj-photo

Wie entsteht Spannung? – Werkstattgespräch und Lesung mit Sabine Alt am 17.1.

Werkstattgespräch: Wie entsteht Spannung? – Lesung mit Sabine Alt am 17.1.

  • Termin

    Mi, 17. Januar 2018
    18 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Dietrich-Bonhoeffer-Saal
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)

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Sabine Alt © mj-photo


Lesung und Gespräch mit Sabine Alt, Germanistin und Krimiautorin, und Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin

Im Kriminalroman ist sie unverzichtbar, in allen anderen Formen literarischer und sogar wissenschaftlicher Ausprägung zumindest den Lesefluss unterstützendes Beiwerk – Spannung ist der Magnet, der die Lesenden am Text hält. Variantenreich sind dabei die unterschiedlichen Erscheinungsformen des von der bloßen Neugier bis zum nackenhaarsträubenden Nervenkitzel erweckenden Kunstgriffs der Autoren. Im Englischen, der heimlichen Muttersprache der Spannungsliteratur, haben verschiedene Ausprägungen literarischer Spannung sogar eigene Bezeichnungen. Als Autorin, als Autor sieht man sich jedoch zunächst der spannenden Frage gegenüber, wie Spannung überhaupt entsteht. Welche Auswirkungen hat die Erzählperspektive auf den Spannungsaufbau? Kann sogar der Schauplatz einer Handlung den Spannungsbogen beeinflussen? Hat die Ausprägung von Spannungselementen Auswirkungen auf das Genre, dem der Roman zugeordnet wird? Diesen und weiteren Fragen gehen Sabine Alt und Barbara Schneider-Kempf im Gespräch auf den Grund und an den gelesenen Passagen aus den Romanen der Autorin erweist sich die Praxistauglichkeit der Spannungstheorien

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Bildausschnitt: Menükarte zum Empfang für den Polarforscher Fridtjof Nansen 1897 - Nummer 63 der Menükartensammlung der SBB-SPK, Handschriftenabteilung. CC BY-NC-SA 3.0

Werkstattgespräch: Einblicke in die Menükarten-Sammlung der Staatsbibliothek am 18.1.

Werkstattgespräch: Was Speisekarten erzählen können… Einblicke in die Menükarten-Sammlung der Staatsbibliothek am 18.1.

  • Termin

    Do 18. Januar 2018
    18.15 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Schulungsraum K3 im Lesesaal
    (Treffpunkt I-Punkt im Foyer)
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)

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Bildausschnitt: Menükarte zum Empfang für den Polarforscher Fridtjof Nansen 1897 - Nummer 63 der Menükartensammlung der SBB-SPK, Handschriftenabteilung. CC BY-NC-SA 3.0


Jeannette Mathews und Klaus Grosinski
Mit einer Einführung von Prof. Dr. Eef Overgaauw, Handschriftenabteilung Staatsbibliothek zu Berlin

Fachliche Betreuung: Dr. Christiane Caemmerer

Die Menükartensammlung ist ein besonderes Kleinod der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin. Die Karten stammen, hauptsächlich aus dem Zeitraum 1880 –1913.

Im Unterschied zur Speisekarte, die in gastronomischen Unternehmen dem Gast die Produkte, Leistungen und Preise aufzeigt, informiert die Menükarte über die Speisenfolge zu einer Mahlzeit an einem bestimmten Tag zu einem besonderen Anlass. Neben der Abfolge der Speisen werden auch die servierten Weine, die das Mahl begleitenden Musikstücke und weitere besondere Darbietungen genannt. Sie wurden zu Hochzeitsfesten, runden Geburtstagen, Jubiläen, Empfängen Bällen, nationalen Feier- oder Gedenktagen, zu Vereinstreffen und zu Schiffsreisen angefertigt.
Die Menükarten sind zum Teil sehr aufwändig gestaltet. Die Druckvorlagen wurden nicht selten von Malern und Graphikern als Aquarelle, Miniaturen, Pastelle und Gouachen entworfen. Nicht zuletzt auch aus diesem Grund sind sie bei dem stetig wachsenden Kreis von Sammlern sehr beliebt.

Der Vortrag zeigt anhand von fünf ausgewählten Beispielen wie interessant und lehrreich Menü- und Speisekarten sein können. Der Fokus liegt dabei nicht auf den kulinarischen Köstlichkeiten, sondern vorrangig auf historischen Aspekten. Grundlage der Ausführungen sind Recherchen in Bibliotheken, Archiven, Museen und Sammlungen.

  1. Empfänge bedeutender Persönlichkeiten
    Am Beispiel der Menükarte für die Feier zum Empfang für Fridtjof Nansen am 3. April 1897 durch die Gesellschaft für Erdkunde
    • Die Gesellschaft für Erdkunde (Historie und heutiges Wirken)
    • Fridtjof Nansen als Polarforscher, Zoologe und internationaler Staatsmann
  2. Maritime Speisekarten
    Am Beispiel der Frühstückskarte der kaiserlichen Jacht „Hohenzollern“ vom 21. Juli 1898
    • Kurze Ausführungen zu maritimen Speisekarten
    • Nordlandfahrten
    • Wilhelm der II. und die Kaiserliche Jacht „Hohenzollern“
  3. Berliner Vereinsleben …
    Am Beispiel der Menükarte zum Fest-Bankett anlässlich der Eröffnung des XX. Mitteldeutschen Bundesschießens in Schönholz bei Berlin am 6. Juli 1902
    • Berliner Vereinsleben
    • Die Geschichte der Berliner Schützengilde
  4. Essen in Kriegszeiten
    Am Beispiel der Kriegs-Speisen-Karte vom Hauptbahnhof Halle (Saale) vom 19. Mai 1917
    • Der Kohlrübenwinter 1916/17
  5. Essen zu wichtigen historischen Anlässen
    Am Beispiel der Menükarte zur Feierlichen Eröffnung des  Nord-Ost-See-Kanals in Holtenau am 21. Juni 1895
    • Geschichte des Nord-Ost-See-Kanals

Die von der Handschriftenabteilung angebotene Möglichkeit, die vorgestellten Karten im Original anzusehen, rundet den Vortrag ab.

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