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Mirabilia urbis Romae, deutsch. Rom: Johann Besicken und Martin von Amsterdam, [vor 11.VIII.]1500. Bibliothekssignatur: 8° Inc 3545 (M23623). Staatsbibliothek zu Berlin - PK. Lizenz: CC-BY-NC-SALizenz CC BY.NC.SA 3.0 Staatsbibliothek zu Berlin – PK

Buchpatenschaft für den Monat Juli 2018

02.07.2018/0 Kommentare/in Foyer, Freunde, Inkunabeln/von Gwendolyn Mertz-Jork

„Man sieht nur, was man weiß.“ Mit diesem Goethe-Ausspruch wirbt zwar ein bekannter deutscher Verlag für seine Reiseführer, aber diese Erkenntnis ist viel älter. Da Sommerzeit bekanntermaßen Reisezeit ist, haben wir für die Buchpatenschaft im Juli einen ganz besonderen „Reiseführer“ ausgesucht: eine Inkunabel, also einen „Wiegendruck“ aus der Frühzeit des Buchdrucks, die Pilgern die Geschichte und die religiösen Sehenswürdigkeiten Roms nahebringen soll.

Alle, die gerne mehr über das Rom um 1500 erfahren wollen, können das Buch über diesen Link digital lesen: http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001446100000000

 

 

Erste Seite aus: Mirabilia urbis Romae, deutsch. Rom: Johann Besicken und Martin von Amsterdam, [vor 11.VIII.]1500. Bibliothekssignatur: 8° Inc 3545 (M23623). Lizenz CC BY.NC.SA 3.0 Staatsbibliothek zu Berlin – PK

 

Mirabilia urbis Romae, deutsch. Rom:Johann Besicken und Martin von Amsterdam, [vor 11.VIII.]1500.
Bibliothekssignatur: 8° Inc 3545 (M23623)

Die in Rom gedruckte deutsche Ausgabe der „Mirabilia urbis Romae“ entstand vermutlich im Zusammenhang mit dem 1500 gefeierten Jubeljahr. In den Jubeljahren konnte einem Rompilger, der die römischen Hauptkirchen besuchte, ein vollständiger Ablass verliehen werden, d.h. ein Ablass für alle seine Sünden. Erstmals im Jahr 1300 durch Bonifatius VIII. ausgerufen, sollten die Jubeljahre ursprünglich nur alle hundert Jahre gefeiert werden. Doch um jeder Generation zu ermöglichen, einmal im Leben an einer derartigen Wallfahrt teilzunehmen, fanden sie seit 1475 im 25jährigen Turnus statt. Auch aus Deutschland zogen zahlreiche Pilger nach Rom. Die reich illustrierten „Mirabilia“, die sie auch vor Ort in ihrer Muttersprache erwerben konnten, informierten sie über die Geschichte Roms und die in seinen Kirchen aufbewahrten Heiligtümer.

 

 

 

 

 

Nötige Reparaturen: Trocken reinigen, Vorsatz lösen und stabilisieren, Blätter ausbessern, Deckel stabilisieren und wieder ansetzen, Rückenbezug komplett mit Leder unterlegen, Ecken und Kanten der Deckelbezüge sichern, Schutzverpackung

Kalkulierte Kosten:  400 €

 

Mirabilia urbis Romae, deutsch. Rom: Johann Besicken und Martin von Amsterdam, [vor 11.VIII.]1500. Bibliothekssignatur: 8° Inc 3545 (M23623). Staatsbibliothek zu Berlin – PK. Lizenz: CC-BY-NC-SA

Übernehmen Sie eine Buchpatenschaft bei den „Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.“

Wenn Sie Interesse daran haben, dass diese Inkunabel restauriert und damit wieder benutzt werden kann, dann schreiben Sie an freunde@sbb.spk-berlin.de.  Für Ihre Hilfe, ein bedrohtes Werk vor dem Verfall zu bewahren, erhalten Sie:

  • ein Exlibris aus alterungsbeständigem Papier mit Ihrem Namen oder einem von Ihnen gewünschten Namen,
  • die Möglichkeit, das restaurierte Werk zu besichtigen beim Jahresempfang oder bei einem Termin nach Vereinbarung,
  • eine Spendenbescheinigung für Ihr Finanzamt. Kontakt: Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V., Gwendolyn Mertz, Unter den Linden 8, 10117 Berlin, Telefon: 030 – 266 43 8000, Mail: freunde@sbb.spk-Berlin.de

Weitere Hinweise zu Buchpatenschaften und eine große Auswahl an Patenschaften aus allen Abteilungen der Staatsbibliothek zu Berlin finden Sie auf der Seite der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e. V.  Das Spektrum reicht weit über Bücher hinaus – hier finden Sie auch Noten, Landkarten, Zeitungen, Handschriften.

Schlagworte: Buchpatenschaft, Freunde der Staatsbibliothek, Inkunabel, Kulturelles Erbe, Restaurierung, Rom
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https://blog.sbb.berlin/wp-content/uploads/Beitragsbild_Juli_Mirabilia.jpg 540 960 Gwendolyn Mertz-Jork https://blog.sbb.berlin/wp-content/uploads/stabi-logo-kante.png Gwendolyn Mertz-Jork2018-07-02 10:17:252026-06-24 09:58:20Buchpatenschaft für den Monat Juli 2018
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