Blick in die Cafeteria Haus Unter den Linden

Cafeteria im Haus Unter den Linden eröffnet

Seit Anfang Dezember hat die Cafeteria im Haus Unter den Linden wieder eröffnet. Direkt neben der großen Treppe gleich im Eingangsbereich rechts haben Besucherinnen und Besucher der Bibliothek von Montag bis Samstag zwischen 10 und 16 Uhr die Möglichkeit, bei einem Kaffee und kleinen Speisen zu verweilen. Neben Heiß- und Kaltgetränken gibt es täglich frische Foccacia und eine Kuchenauswahl. Für den Zutritt gilt derzeit die 2-G-Regel mit Maske.

Wir freuen uns, neben der Cafeteria im Haus Potsdamer Straße nun auch ein entsprechendes Angebot im Haus Unter den Linden machen zu können und den Aufenthalt dort angenehmer zu gestalten. Die dort erworbenen Lebensmittel und Getränke sollten innerhalb der Cafeteria verzehrt werden und können nicht in die Lesesäle mitgenommen werden.

18 Kommentare
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    Roberta Marchionni sagte:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    als jemand, der diese schöne Bibliothek seit über 20 Jahren besucht, habe ich mich über die Eröffnung der Cafeteria in der Stabi Unter den Linden riesig gefreut. Umso stärker war die Enttäuschung, als ich die Preise gesehen habe: Die Focaccia 9.50 Euro, ein Latte Macchiato 4.50 Euro usw., um nur ein paar Beispiele zu nennen.

    Wer soll sich das leisten? Nicht die Studenten oder Doktoranden, das Personal der Bibliothek auch nicht. Ich habe mit einigen Angestellten gesprochen, und die waren auch enttäuscht.

    Ich bitte die Leitung oder wer auch immer die Lizenz zu diesem teuren Cafè gegeben hat, das Konzept zu überdenken und im Sinne der Nutzer der Bibliothek zu handeln – bekanntlich sind Leute, die sich mit Büchern beschäftigen, nicht die reichsten!
    Oder geben Sie uns wenigstens den Kafee-Automaten zurück!

    Oder geben Sie uns wenigstens den Kafee-Automaten zurück!

    Mit freundlichen Grüßen

    Roberta Marchionni

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    • Elgin Jakisch
      Elgin Jakisch sagte:

      Liebe Frau Marchionni, wir werden diese Rückmeldung an die zuständigen Stellen weitergeben. Vielen Dank für die Hinweise.

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    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Liebe Frau Marchionni,
      vielen Dank für Ihren Kommentar zur neuen Cafeteria. Sie sind mit Ihrem Wunsch nach moderateren Preisen nicht allein und auch zu Ausstattung und Ambiente erreichen uns vereinzelt Nachrichten.
      Erst einmal geht es uns wie Ihnen, wir freuen uns, überhaupt endlich ein solches Angebot machen zu können. Aber wir sehen natürlich auch, dass das nur der Anfang sein kann. Was wir zu einer gemütlicheren Atmosphäre, z.B. durch Beleuchtung, Dekoration oder mehr Wärme beitragen können, werden wir sofort in Angriff nehmen, um den Aufenthalt für Leser:innen und Mitarbeiter:innen angenehmer zu gestalten.
      Bei den Preisen haben wir leider weniger Einfluss und müssen darauf vertrauen, dass diese sich nicht nur nach der Adresse „Unter den Linden“, sondern auch nach den Bedürfnissen der Kund:innen richten.
      Aktuell haben wir es ja erst einmal mit einer Zwischenlösung zu tun, eine Ausschreibung ist gerade in Arbeit. Auch dort werden wir keine Preise diktieren können, sondern können nur dafür Sorge tragen, dass qualitative Argumente bei der Auswahl eine wesentliche Rolle spielen.

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        Nutzerin sagte:

        Ich möchte Roberta Marchionni dringend zustimmen. Auch in dem Punkt, dass zumindest ein Kaffeeautomat installiert werden könnte, die den weniger zahlungskräftigen Besucher*innen zumindest koffeinhalten Pulver mit Warmwasser zur Verfügung stellt, um gut durch den Tag zu kommen.

        Zum Statement von Frau Jopp:
        Es leuchtet ein, dass die Staatsbibliothek in der Rolle als „Vermieter“ (wenn ich sie da richtig verstanden habe) keinen direkten Einfluss auf die Preisstruktur nehmen kann. Die Preissetzung der Betreiber*innen scheint offenbar einer irgendwie profitablen Marktlogik zu unterstehen. Na gut.
        Doch die Kommentare zeigen ja zumindest, dass sich das Angebot der Betreiber*innen offenkundig nicht an die Mehrheit der Besucher*innen der Bibliothek wendet und auch nicht durch sie konsumiert wird…
        Insofern könnte ein Kaffeeautomat doch tatsächlich argumentativ gerechtfertigt sein, da es zu keinen nennenswerten Einbußen kommen wird..?
        Insbesondere mit Blick auf die Finanzierung des Gebäudes und Betriebs aus öffentlichen Mitteln wäre es doch schön, wenn in den Fiskus auch ein bisschen Kleingeld zurückfließt und nicht ausschließlich Einzelpersonen monetär bereichert.

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        Roberta Marchionni sagte:

        Liebe Frau Jopp,

        danke, dass Sie meiner Email geantwortet haben. Leider finde ich die in der Antwort anwesenden Argumente nicht überzeugend: Natürlich haben Sie keinen Einfluss auf die Preisen, aber Sie (damit meine ich die Leitung des Hauses, die Sie vertreten) hatten (und haben) Einfluss durch die Entscheidung, wer die Cafeteria pachten soll. Ich nehme an, es gab eine Ausschreibung, und jeder Bewerber wird ein Konzept samt Preise präsentiert haben. Es gibt also nur zwei Möglichkeiten, entweder hat sich die Leitung der Bibliothek bewusst entschieden, ein teures und Möchtegerne-Schick-Cafè im Hause zu haben oder, noch schlimmer, es hat sich das geplante Angebot mit den Preisen nicht angeschaut.
        Ich bitte also die Leitung des Hauses dringend, das Ganze zu überdenken; mit einem Blick auf dieses Haus und dessen Bedeutung.

        Mit freundlichen Grüßen
        Roberta Marchionni

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    Marcus Schmidt sagte:

    Ich finde, es spricht für die Leserinnen und Leser der Staatsbibliothek, dass sich fast niemand in diese „Querdenkercafeteria“ verirrt, in der von der Barista dort kein Mund-Nasen-Schutz, sondern ein Kinnschutz getragen wird. Im Übrigen kann ich bloß empfehlen, die Mensa der Humboldt-Universität zu besuchen. Auch die Gastpreise für ein Mittagessen sind dort erheblich günstiger als ein Latte Macchiato im Haus der Staatsbibliothek. In der Mensa wissen die dort Beschäftigten sogar, wie man einen Mund-Nasen-Schutz richtig trägt.

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    Leser sagte:

    Da dürfen sich die Nutzer*innen des Hauses Unter den Linden in der Tat bei der Leitung des Hauses für die (scheinbar Monate beanspruchende) Entscheidung für die Vergabe der Cafeteria bedanken – ein echter Bärendienst, den man ihnen da erwiesen hat:
    Ein normaler Café 3,90 Euro, ein Stück Kuchen 4,50 Euro – ein überdeutliches Zeugnis, wie sehr man bei der Vergabe an den Durschschnitt der täglichen Nutzer*innen gedacht hat und wie nah man deren Lebenswelt steht.

    Aber vielleicht eignet sich die Cafeteria ja gut für ein Treffen unter gutverdienenden Bibliotheksführungskräften?
    Wem die Cafeteria in ihrer jetztigen Form im Übrigen dienen soll ist mir schleierhaft.

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    Arkadi Junold sagte:

    Heute morgen hat sich folgendes Problem gestellt. Als ich mich für den Termin Samstag morgen im Haus Unter den Linden anmelden wollte, streikten mehrere Rechner der Stabi, als ich endlich in das Systhem kam, waren alle Plätze im Haus Unter den Linden schon vergeben. Was kann man in solchen Fällen machen?

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    • Elgin Jakisch
      Elgin Jakisch sagte:

      Es gab einen kurzen Systemausfall heute morgen. Jetzt sollte die Terminbuchung wieder laufen. Bitte probieren Sie es erneut oder prüfen Sie zwischendurch, ob vielleicht Buchungen storniert wurden, dadurch Plätze frei werden, oder es im Haus Potsdamer Straße noch freie Plätze gibt. Alternativ können Sie für einen Kurzaufenthalt für zwei Stunden eine Karte an der Erstauskunft im EG im Haus Unter den Linden vor Ort erhalten.

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    M. Vladim sagte:

    Die Eröffnung der Caféteria ist eine gewaltige Enttäuschung. Erst mussten die Leser*innen ewig ohne Getränke und Snacks ausharren und nach langen Arbeitsphasen auf die viel zu weit entlegenen, ebenfalls meist überteuerten Alternativen in Mitte ausweichen. Nun sind die Caféteria-Türen endlich geöffnet und die Preise zielen völlig am Budget von Studierenden, Promovierenden, etc. vorbei. Diese fortdauernde fehlgeleitete Organisation der Caféteria ist eine Zumutung für all jene, die auf die Bibliothek als Arbeitsort angewiesen sind. Dass selbst die Caféteria der staatlichen Bibliothek nun repräsentativ für Privilegien und struktureller Ausgrenzung wird, zeigt sehr deutlich, wer Bildung „genießen“ darf und wer darum kämpfen muss. Ein größeres Bewusstsein für jene, die das Haus aufsuchen, wäre sehr wünschenswert…

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    • Avatar
      Roberta Marchionni sagte:

      Genau das, wovon Sie sprechen, macht mich traurig. Wenigstens habe ich heute Morgen in der Bibliothek einen Kaffeeautomaten gesehen, der derzeit leer ist, aber hoffentlich können wir bis 2022 wenigstens eine Kaffeepause machen, ohne auf Sightseeing-Tour in Unter den Linden zu gehen. Im Übrigen, wenn die oben genannten Preise in der Cafeteria bestehen bleiben, werden wir sehen, wie im Jahr 2022 die Schichtung in soziale Klassen perfekt funktioniert, zwischen „denen, die sich die Cafeteria leisten können“ und „denen, die sich mit dem Automaten begnügen müssen“, und das alles in einem der kulturellen Wahrzeichen Berlins und voller Studenten und mit Angestellten, deren Monatsgehalt ich wirklich gerne wissen würde (aber sicherlich niedriger als das derjenigen, die beschlossen haben, die Cafeteria unter diesen Bedingungen zu vergeben). Etwas, das mich inzwischen nicht einmal mehr wütend, sondern nur noch traurig macht.

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      • Belinda Jopp
        Belinda Jopp sagte:

        Liebe Frau Marchionni,
        ich möchte an dieser Stelle noch einmal auf meinen Beitrag vom 8.12. verweisen. Daraus geht hervor, dass die Ausschreibung für eine längerfristige Vergabe der Cafeteria im Haus Unter den Linden noch nicht abgeschlossen ist. Aktuell gibt es eine Interimslösung, für die wir sehr dankbar sind. Der Betreiber hat angekündigt, dass es im neuen Jahr günstigere Einstiegsangebote bei Getränken geben könnte sowie eine Ergänzung durch Salate und günstigere, kleinere Speisen.
        ABER: wir können weder jetzt noch nach erfolgter Ausschreibung Preise vorgeben, sondern müssen uns bei der Auswahl des Anbieters auf qualitative Argumente stützen.
        Ihre Kritik werde ich natürlich an den Anbieter weitergeben. Wie in der Gastronomie üblich, haben Sie als Kundin die Wahl, das Angebot von Speisen und Getränken anzunehmen, oder eine andere Location aufzusuchen.

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        • Avatar
          Roberta Marchionni sagte:

          Liebe Frau Jopp,

          den letzten Absatz Ihrer Antwort finde ich überflüssig. Fazit: Eine misslungene Geschichte, bei der niemand Verantwortung übernehmen will. Ein ‚es tut uns Leid‘ hätte auch etwas gebracht. Aber so was scheint aus der Mode gekommen zu sein. Mit freundlichen Grüßen Roberta Marchionni

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    Celia R sagte:

    Guten Tag,
    1 Koennen Sie uns sagen, wann werden wir den Kafeautomat in Unter den Linden wieder benutzen koennen?
    2 Die Plaetze fuer den Lesesaal unter den Linden sind immer schnell ausgebucht. Deswegen gehe ich zum Infosaal.
    Dort ist es ziemmlich kalt. Koennen Sie die Heizung ein bisichen drehen? Wenn nicht, dürfen wir unser Mantel bzw. Jacke mitnehmen?
    Vielen Dank im Vorraus fuer Ihre Rueckmeldung
    Mfg
    Celia Rojas

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    • Belinda Jopp
      Belinda Jopp sagte:

      Liebe Frau Rojas,
      leider wird es Unter den Linden erst einmal keinen Kaffeeautomaten geben. Das Gerät, dass Sie dort vermutlich gesehen haben, ist für den Verkauf von Schreibwaren und Bibliothekstaschen gedacht.
      Ihren Wunsch nach mehr Wärme im Infozentrum gebe ich gerne weiter, kann aber nicht versprechen, dass hier schnell Abhilfe geschaffen werden kann. Die Heizung wird automatisch gesteuert und richtet sich nach der aktuellen Aussentemperatur. Gerade ist es draußen recht warm, daher vermutlich weniger Heizung in unseren Räumen.
      Wenn Sie einen Pulli oder Strickjacke mitbringen möchten, ist das völlig in Ordnung, aber bitte keine Oberbekleidung wie z.B. einen Mantel oder eine Daunenjacke.

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    Jürgen Israel sagte:

    Liebe mitarbeiterinnen und mitarbeiter,
    alles gute zum neuen jahr und hoffentlich bald wieder „normale“ verhältnisse.
    eine dringende bitte habe ich: bitte schalten Sie die termin pünktlich frei. Ich sitze wie das kaninchen vor er schlange, wage nicht, etwas anderes zu tun, weil dann vielleicht der lesesaal ausgebucht ist.
    freundliche grüße, jürgen israel.

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    • Annett-Kristin Oberhoff
      Annett-Kristin Oberhoff sagte:

      Lieber Herr Israel,

      vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir wünschen Ihnen auch ein gutes neues Jahr 2022. Nach unseren Erkenntnissen werden die Termine pünktlich um 9 und 14 Uhr täglich freigeschaltet, diese sind im Moment nur sehr schnell ausgebucht. Wir werden dies aber im Auge behalten.

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