Bannerman, Helen: The Story of Little Black Sambo. - Authorized american edition. Philadelphia [usw.] : Lippincott, [um 1900].

Dritte Buchpatenschaft für den Monat Juli 2021

Nachdem die zweite Buchpatenschaft das gleiche erfreuliche ‚Schicksal ereilte‘ wie die erste, bleiben noch knapp zehn Tage im Juli und damit die Gelegenheit ein drittes Kinderbuch vorzustellen.

Bannerman, Helen: The Story of Little Black Sambo. – Authorized american edition.
Philadelphia [usw.] : Lippincott, [um 1900].
56 Seiten : farbig illustriert, (A Stokes Book) .

Bibliothekssignatur B III b, 1251

Helen Bannerman wurde 1862 in  Edinburgh geboren. Sie war die älteste Tochter und das vierte von sieben Kindern von Robert Boog Watson (1823-1910), Pfarrer der Free Church of Scotland und Malakologe (die wissenschaftliche Lehre von und die Beschäftigung mit den Weichtieren oder Mollusken), und seiner Frau Janet (1831-1912), Tochter von Helen Brodie und des Papierproduzenten und Philanthropen Alexander Cowan.
Im Alter von 2 bis 12 Jahren lebte sie auf der Insel Madeira, wo ihr Vater als Pfarrer arbeitete. Danach kehrte die Familie zurück nach Schottland. Da Frauen nicht an schottischen Universitäten zugelassen wurden, legte sie externe Prüfungen an der University of St. Andrews ab und erhielt 1887 den einzig möglichen Abschluss als Lady Literate in Arts (LLA).
Anschließend heiratete sie Dr. William Burney Bannerman, einen Arzt und einen Beamten im indischen medizinischen Dienst (IMS). Das Ehepaar zog dann 1889 nach Indien und ließ sich in Madras (heutiges Chennai) nieder, der Hauptstadt des Bundesstaates Tamil Nadu an der südöstlichen Seeküste, die hauptsächlich von der tamilischen Volksgruppe bewohnt wird. Sie bekam vier Kinder, für die sie 1898 ihr erstes Buch schrieb.

Mit Charakteren, die von einheimischen Kindern und Wildtieren inspiriert wurden, schrieb Helen „Little Black Sambo“. Sambo ist ein tamilischer Junge aus Südindien, der mit seinem Vater, Black Jumbo, und seiner Mutter, Black Mumbo, lebt. Auf einem Spaziergang begegnet Sambo vier hungrigen Tigern, denen er seine bunten, neuen Kleider, die Schuhe und den Regenschirm überlässt, um nicht gefressen zu werden. Die vier Tiger sind eitel und jeder denkt, er sei am besten angezogen. Darüber geraten sie derartig in Streit, dass sie sich um einen Baum herum jagen, bis sie nur noch aus Ghee, der indischen geklärten Butter, bestehen. Sambo nimmt seine Kleider wieder an sich und kehrt nach Hause zurück. Sein Vater holt die Butter und  seine Mutter macht Pfannkuchen damit.

Zuerst nur geschrieben, illustriert und gebunden für die eigenen Kinder kaufte der amerikanische Verleger Frederick A. Stokes die Rechte von Helen Bannerman. Das Buch wurde ein Bestseller und in zahlreichen Auflagen ab 1900 gedruckt.

Nach dreißig Jahren in Indien kehrte Helen Bannerman nach Schottland zurück und starb 1946 in Edinburgh.

Schaden: Bindung lose, Schutzumschlag beschädigt.

Kalkulierte Kosten: 120 €

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