Interview mit Florian Schwalenberg (Innovations-Management & Online-Bibliotheksdienstleistungen)

Florian Schwalenberg arbeitet in der IT-Abteilung der Staatsbibliothek zu Berlin. Im Rahmen unserer Ausbildung haben wir schon des Öfteren seine Unterstützung gebraucht und in Anspruch genommen, da er ein Experte in Sachen WordPress ist (Anm.: Software für Webblogs, wird von der SBB zur Erstellung des SBB-Blogs genutzt). Er hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, an einem Interview mit uns teilzunehmen. Lesen Sie hier die Antworten unseres Kollegen.

 

Auszubildende: Erstmal vielen Dank, dass Du Dich für unser Projekt und dieses Interview zur Verfügung stellst. Unsere erste Frage an Dich lautet: Wie bist Du zur SBB gekommen?

Florian Schwalenberg: Die Stabi war nach meinem Studium eine der ersten Institutionen bei der ich mich beworben habe und wurde mein erster Arbeitgeber. (…)

AB: Was war das für ein Studium?

FS: Im Hauptfach Bibliotheks- und Informationswissenschaften und im Nebenfach Informatik an der Humboldt Universität.

AB: Wieso hast Du Dir die SBB als Arbeitsort ausgesucht?

FS: Die Stabi ist eine sehr bedeutsame Institution im [deutschen und internationalen] Bibliothekswesen und ich denke, wenn man die Möglichkeit in so einer Institution zu arbeiten bekommt, nimmt man das auch gerne an.

AB: Was gefällt Dir am besten an der SBB?

FS: Auf jeden Fall mein Referat/Sachgebiet [IDM 3]. Als ich hier angefangen habe, wurde ich super aufgenommen und es war immer Hilfe da, wenn man Probleme hatte. Davon abgesehen gibt es auch viele Projekte und Aufgabengebiete, an und in denen man arbeiten kann. Es ist nicht immer der gleiche Trott, sondern mal mache ich Schulungen, mal bin ich an einem internen Projekt oder auch an Kooperationsprojekten mit anderen Institutionen beteiligt. Es gibt immer Abwechslung.

AB: Und was machst Du konkret für Tätigkeiten in deinem Job?

FS: Ich bin Teil der WCMS-Fachadministration (Web Content Management System) und übernehme die technisch nicht so komplizierte Administration dieser Systeme. Dafür braucht es keine tiefergehenden Informatikkenntnisse. Wir erstellen Accounts für neue Kolleginnen und Kollegen und erledigen die Dinge, für die man spezielle Rechte braucht. Ich unterstütze Kolleginnen und Kollegen mit [IT-]Schulungen und beantworte gerne Fragen, wenn es Probleme gibt. Zudem erstelle ich Dokumentationsmaterial für verschiedenste Systeme und bin Übersetzer zwischen Informatik- und Bibliothekspersonal. Meine Kolleginnen und ich sind die, die die Auftragsklärung übernehmen und das in „Informatiksprache“ übersetzen (und wieder zurück). Teilweise machen wir auch Projektmanagement nach „Scrum“. Das ist ein spezielles Verfahren, das man anwendet, um Projekte zu organisieren und zu leiten.

AB: Was schätzt Du an deiner Arbeit am meisten?

FS: Das es sehr viel Abwechslung gibt.

AB: Wo liegt dein Lieblingsort in der SBB?

FS: Gute Frage … (überlegt) Schwere Frage … (überlegt weiter) Muss ich ehrlich gesagt passen.

AB: Auf was kannst Du bei und auf der Arbeit auf gar keinen Fall verzichten?

FS: Von so offensichtlichen Sachen wie dem PC mal abgesehen: der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen.

AB: Was war das schönste Kompliment, dass Du je auf der Arbeit erhalten hast?

FS: Wenn nach einer Schulung die Leute auf einen zukommen und einem sagen, dass sie dadurch die Dinge besser verstanden haben. (…)

AB: Welches Buch hast Du zuletzt gelesen?

FS: Zuletzt gelesen habe ich ein Buch von Harald Lesch – „Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch“.

AB: Und was ist dein Lieblingsbuch?

FS: Mein Lieblingsbuch ist „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams.

AB: Auf welche Frage hattest Du zuletzt keine Antwort?

FS: Auf die Frage nach meinem Lieblingsort in der Stabi. (alle lachen) Eine Kollegin hatte mich zu konkreten Problemen in einer WordPress-Webseite gefragt und ich konnte ihr leider nicht weiterhelfen und muss jetzt mit ihr einen Termin für eine Videokonferenz ausmachen, in der wir uns das dann gemeinsam anschauen können.

AB: Und die letzte Frage. Wenn Du drei Wünsche frei hättest: Welche wären das?

FS: Bezogen auf die Arbeit?

AB: Allgemein.

FS: In Zeiten wie diesen würde ich sagen: Weltfrieden. Da würde ich alle drei Wünsche für hergeben.

 

Das Interview fand am 01. März 2022 im Rahmen des FaMI-Takeovers des ersten und dritten Ausbildungsjahres statt. 

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