• BLOG-NETZWERK FÜR FORSCHUNG UND KULTUR
SBB aktuell
  • FOYER
  • SERVICE
  • IT-INNOVATION
  • WISSEN
  • FEUILLETON
  • Menü Menü
Steffi Kahra

Interview mit Steffi Kahra (Informations- und Datenmanagement)

10.03.2022/0 Kommentare/in Ausbildung, Feuilleton/von Lara Szymanowsky

Steffi Kahra arbeitet in der Abteilung IDM (Informations- und Datenmanagement) der Staatsbibliothek. Im Rahmen unserer Ausbildung haben wir schon oft ihren Rat und ihre fachkundige Meinung bei der Gestaltung von eigenen Seiten im SBB-Blog eingeholt.
Sie hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, an einem kurzen Interview mit den FaMI-Auszubildenden teilzunehmen. Lesen Sie hier ihre Antworten auf unsere Fragen.


Auszubildende: Wie kamst du zur SBB?

Steffi Kahra: Ich befand mich in einem festen Arbeitsverhältnis in der freien Wirtschaft. Dieses Arbeitsverhältnis endete leider während bzw. aufgrund meiner Elternzeit. Bei der Suche nach einer neuen Stelle stieß ich auf eine Stellenbeschreibung, die exakt auf mich passte. Sie beschrieb nämlich die drei verschiedenen Tätigkeitsbereiche, die ich ausübe. Normalerweise ist das bei Stellenbeschreibungen nicht so. Da steht dann meist eines meiner Tätigkeitsfelder. In diesem Fall waren es tatsächlich alle drei und ich dachte: „Oh, dass bin ich. Die suchen genau mich.“ Ich habe mich beworben und war dann beim Vorstellungsgespräch. Ich saß sieben Personen gegenüber. Das war für mich ein erstes Mal, in der freien Wirtschaft ist das nicht so üblich. Aber ich habe mich sogar im Angesicht von sieben Personen, die ich vorher noch nicht kannte, total wohlgefühlt, war überhaupt nicht nervös und habe gemerkt: „Ja, passt. Haut hin.“

AB: Und was sind das jetzt für Tätigkeiten, die du jetzt ausübst?

SK: Ich mache Konzeption, also das sogenannte UX Design, ich mache Front End Development, und Mediengestaltung. Ja, die Begrifflichkeiten sind vielfältig.

AB: Wieso hast du dir die SBB als Arbeitsort ausgesucht?

SK: Das fand tatsächlich beim Bewerbungsgespräch statt, dass da bei mir die Entscheidung gefallen ist. Ich war mir vorher nicht sicher, ob der Öffentliche Dienst das Richtige für mich ist.

AB: Also du hast jetzt nicht die SBB gesehen und dachtest genau da will ich hin, sondern es war eher das Stellenangebot und dann hat alles gepasst oder?

SK: Es gab ein großes Plus – nämlich die Tatsache, dass die SBB eine Bibliothek ist. Meine Mama ist Bibliothekarin und deshalb bin ich nicht nur mit Büchern aufgewachsen, sondern habe auch ein enges Verhältnis zu Bibliotheken. Ich hätte aber nie gedacht, dass ich ausgerechnet mal in der IT-Abteilung einer Bibliothek arbeiten würde.

AB: Was gefällt dir bisher am besten an der SBB?

SK: Das Team, also die Menschen, mit denen ich täglich zusammenarbeite. Die Antwort rührt durchaus daher, dass ich seit circa zwei Jahren im Homeoffice arbeite und von der SBB leider sonst nicht viel mitbekomme. Deshalb sind es die Menschen, die ich jeden Tag zwar nur in Videokonferenzen, aber immerhin sehe, und mit denen ich zum Glück auch auf Distanz sehr gut zusammenarbeiten kann.

AB: Was schätzt du denn am meisten an deiner Arbeit?

SK: Die Vielfältigkeit. Es gibt jeden Tag unterschiedlichste Aufgaben, die bewältigt werden wollen. Das kann zwar auch manchmal etwas überwältigend sein. Letztendlich motiviert es mich aber auch, weil es halt immer wieder Herausforderungen sind, denen man sich stellen kann und muss, und die brauche ich.

AB: Wir haben zwar jetzt erfahren, dass du nicht so oft in der SBB bist, aber hast du denn einen Lieblingsort hier im Gebäude?

SK: Im Gebäude Potsdamer Straße?

AB: Ja. Oder in beiden Gebäuden.

SK: Das Gebäude Unter den Linden ist mir leider recht fremd, weil ich da nur ganz selten zu tun habe. In der Potsdamer Straße ist es definitiv die Caféteria. Architektonisch, atmosphärisch und überhaupt. Plus: Kaffee, aber das versteht sich von selbst.

AB: Also die Caféteria im Lesesaal wahrscheinlich?

SK: Ja. Die roten Sofas an der Seite. Ich habe dort auch schon oft gearbeitet. Mal so zwischendurch geht das ganz gut.

AB: Auf was kannst du auf der Arbeit / bei der Arbeit nicht verzichten?

SK: Auf mein Arbeitsgerät. Es befindet sich in meinem Büro und ich habe es seit 2 Jahren kaum gesehen. Ich vermisse es sehr. Es ist ein wunderschöner großer iMac.

AB: Stimmt, den haben wir doch schon einmal gesehen.

SK: Stimmt.

AB: Dem geht es bestimmt gut.

SK: Ich geh davon aus. Und Kaffee.

AB: Hätte ich jetzt auch gedacht.

SK: Eigentlich hätte Kaffee die erste Antwort sein müssen.

AB: Welches war das schönste Kompliment, dass du auf Arbeit erhalten hast?

SK: Ich habe ein großartiges Kompliment für die Gestaltung eines Projektes bekommen. Also für meinen Designstil. Das war ganz außergewöhnlich, denn das passiert sonst eher selten.

AB: Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

SK: Ich habe zuletzt … Tja das ist schwierig, da liegt immer so ein Stapel und ich habe.. Was habe ich denn fertig gelesen?

AB: Es muss nicht fertiggelesen sein. Das verraten wir keinem.

SK: Dann habe ich eins. Es heißt: „Der Mann, der die Welt ordnete“ von Axel S. Meyer. Es ist ein Roman über den Botaniker Carl von Linné. Ich habe das Buch jemandem zu Weihnachten geschenkt, um es danach selbst ausborgen zu können.

AB: Was ist ganz allgemein dein Lieblingsbuch?

SK: Ganz einfach! „Rumo – Die Wunder im Dunkeln“ von Walter Moers. Ich habe es schon unzählige Male gelesen. Ich verschenke es nach wie vor auch sehr gerne an Menschen, die das Buch noch nicht kennen, da ich denke, daß es in keinem Haushalt fehlen sollte.

AB: Und auf welche Frage hattest du zuletzt keine Antwort?

SK: Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?

AB: Ja, dass ist eine doofe Frage.

SK: Hatte jemals jemand eine gute Antwort auf diese Frage?

AB: Wenn du drei Wünsche frei hättest, welche wären das?

SK: Geld, Gold, ein sorgenfreies Leben.

AB: Das kam wie aus der Pistole geschossen.

SK: Ein Zitat.

AB: Woher?

SK: Von meinem besten Freund.

AB: Okay. Dann danken wir dir herzlich für das nette Gespräch.


Das Interview fand am 28. Februar 2022 im Rahmen des FaMI-Takeovers des ersten und dritten Ausbildungsjahres statt. 

Schlagworte: Ausbildung, Interview
Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Auf WhatsApp teilen
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Teilen auf Tumblr
  • Teilen auf Vk
  • Teilen auf Reddit
  • Per E-Mail teilen
https://blog.sbb.berlin/wp-content/uploads/Zuschnitt-fuer-WP.jpg 540 960 Lara Szymanowsky https://blog.sbb.berlin/wp-content/uploads/stabi-logo-kante.png Lara Szymanowsky2022-03-10 09:44:502026-06-24 09:51:35Interview mit Steffi Kahra (Informations- und Datenmanagement)
Das könnte Sie auch interessieren
Lost in books – Fundstücke der Vergangenheit
Präsentation „Für heute langt’s“ – die vielfältige Welt der Lesezeichen
Medien und IT – der Zukunftstag in der Stabi
Einblicke in das Archiv der Robert-Havemann-Gesellschaft
Interview mit Beatrice Golm (Kinder- und Jugendbuchabteilung)
Interview mit Boris König (Überregionale Bibliographische Dienste)
Wir machen mit beim Zukunftstag 2025 Girls‘ und Boys‘ Day 2025: IT-Abteilung und Buchbindewerkstatt stellen sich vor
Interview mit Malwa Grosse (Ostasienabteilung)
0 Kommentare

Ihr Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlassen Sie uns einen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar Antworten abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Search Search

Kommentare:

  • SuK bei Wissenshunger stillen ohne Krümel | Feed Your Hunger for Knowledge — Without the Crumbs
  • Thomas Parschik bei Tollkühne Frauen und Männer und fliegende Kisten
  • Benutzungskommunikation bei Wissenshunger stillen ohne Krümel | Feed Your Hunger for Knowledge — Without the Crumbs
  • reinhard bei Wissenshunger stillen ohne Krümel | Feed Your Hunger for Knowledge — Without the Crumbs
  • Thomas Parschik bei Ein Bruchpilot im Brunnenhof

Schlagwörter

Ausbildung Ausleihe Ausstellung Benutzung Benutzungseinschränkung Bilderbuch Buchpatenschaft CrossAsia Datenbank digitale Lektüretipps Digitalisierung E.T.A. Hoffmann Fachinformation Freunde der Staatsbibliothek Geschichte Hinweis Import Jugendbuch Kinderbuch Kulturelles Erbe Lesesaal Martin Luther Materialität Musik Osteuropa Presse Promovierende Provenienzforschung Recherche Recht Rechtsforschung Rechtswissenschaften Reformation Restaurierung sbb online offen Service Servicezeiten Slawistik Stipendienprogramm Werkstattgespräch Wissenswerkstatt Workshop Zeitschriftendatenbank Zeitungen Öffnungszeiten

Unsere Blogs

  • E. T. A. HOFFMANN PORTAL
  • FEUILLETON
  • FOYER
  • FREUNDE DER BIBLIOTHEK
  • HISTORISCHE DRUCKE
  • INKUNABELN
  • IT-INNOVATION
  • KARTEN
  • MUSIK
  • ORIENT
  • PODCAST
  • PRESSE
  • SERVICE
  • TERMINE
  • WISSEN

Suche über alle Beiträge:

Search Search

Folgen Sie uns auf Instagram

Folgen Sie uns auf Bluesky

Folgen Sie uns auf Mastodon

Besuchen Sie uns auf Youtube

ARCHIV ALLER BLOGBEITRÄGE

Zum Kalender
© Copyright - Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
  • RSS-Feeds abonnieren
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Erklärung zur Barrierefreiheit
  • Barriere melden
Link to: Aussetzen der Zusammenarbeit mit der Russischen Präsidentenbibliothek Link to: Aussetzen der Zusammenarbeit mit der Russischen Präsidentenbibliothek Aussetzen der Zusammenarbeit mit der Russischen Präsidentenbibliothek Link to: The World of a Nineteenth-Century Uyghur Village Link to: The World of a Nineteenth-Century Uyghur Village Landscape outside of Turpan. - Photo: Eric SchluesselEric SchluesselThe World of a Nineteenth-Century Uyghur Village
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen