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Lust auf Science Slam?

Was: Science Slam bei der Langen Nacht der Recherche

Wann: 9. Mai, 17–23 Uhr

Wo: Staatsbibliothek zu Berlin, Lesesaal Haus Potsdamer Straße

Auch in diesem Jahr findet wieder unsere Lange Nacht der Recherche statt. Unter dem Motto „Verstehen, Vernetzen, Versacken“ wollen wir neben der konkreten Wissensvermittlung auch miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam einen unterhaltsamen Abend verbringen.

Als Teil des Rahmenprogramms wird in der StaBi erstmals ein Science Slam stattfinden und alle Nutzer*innen der SBB sind herzlich zum Mitmachen eingeladen! Stellen Sie Ihre Themen vor und erfahren Sie, woran andere gerade arbeiten. Es ist egal, ob Sie bereits an Science Slams teilgenommen haben oder völlige Neulinge sind. Auch das Themenfeld spielt keine Rolle. Alles, woran in der StaBi gearbeitet wird, darf der StaBi-Community vorgestellt werden.

Für Ihre Beiträge stehen Ihnen 8–10 Minuten zur Verfügung. Ein Beamer für die Präsentationen wird bereitgestellt.

In den Startlöchern steht unter anderem bereits Anne Gnausch. Sie absolviert momentan ihr Referendariat im Schuldienst und wird zum Thema „Kokainkonsum im Berlin der 1920er Jahre“ slammen. Björn Blaß, Historiker am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, präsentiert uns das ebenso originelle Thema: „Deckel auf, Abfall rein, Deckel zu! Geschichte für die der Mülltonne“.

Interessiert an einer Teilnahme?

Wir freuen uns auf zahlreiche Ideen und Vorschläge bis zum 20.04.2019 an unser → Fachinfo-Team!

Für Fragen stehen wir natürlich auch gerne zur Verfügung!

Rückblick: Lange Nacht der Recherche 2018

Am 20. Juni 2018 lud die Staatsbibliothek zu Berlin zur ersten Langen Nacht der Recherche in ihr Haus an der Potsdamer Straße ein. Von 17 bis 23 Uhr konnten die Teilnehmer*innen für ihre Arbeiten recherchieren und sich dazu an 14 verschiedenen Stationen den passenden Input holen. Besonders gefragt waren die Stand-Ups und Vorträge zu Portalen, Projekten und speziellen Rechercheinstrumenten sowie die Workshops und Posterpräsentationen zu ausgewählten Aspekten des wissenschaftlichen Arbeitens, wie Lesetechniken, Literaturverwaltung, Themeneingrenzung und Finden von Schlüsselbegriffen. Einige Materialien zu den einzelnen Stationen haben wir inzwischen auf der Veranstaltungswebseite verlinkt.

Regen Andrang gab es auch bei der individuellen Beratung an der Lesesaal-Theke, die den ganzen Abend mit drei Kolleg*innen parallel besetzt war – darunter zahlreiche Fachexpert*innen, die halbstündlich wechselten. Damit warb die Staatsbibliothek auch für die reguläre Nutzung ihrer Auskunftstheken für Recherchefragen aller Art und Komplexität.

An zwei Infowänden stellten Kolleg*innen die verschiedenen Benutzungs- und Fernleihservices vor und gewährten einen Blick in die Bearbeitungsvorgänge der Bibliothek. Wem das noch nicht reichte, der konnte bei einer Führung hinter die Kulissen Großraumbüro, Büchermagazin und Kastenförderanlage erkunden.

Von Einsteigerangeboten für StaBi-Neulinge wie dem Kurzvortrag “How to start” bis hin zu Spezialveranstaltungen bspw. zu Rechtsfragen beim wissenschaftlichen Publizieren war für jede*n etwas dabei. An die experimentelleren Formate Speed-Dating (Smalltalk mit Bibliothekar*innen und anderen Nutzer*innen) und Peer to Peer (zwei Nutzer*innen beraten sich gegenseitig) wagten sich nur wenige – diese allerdings mit Begeisterung.

Für Unterhaltung sorgten eine Lese-Lounge in der Cafeteria, ein Recherchequiz und eine Kreativstation, an der man beim Zendoodlen und Papierfalten entspannen oder Visual Notes ausprobieren konnte.

Als die Augen gegen 22.30 Uhr langsam schwerer wurden, lud die Staatsbibliothek die Gäste zum Ausklang in die Eingangshalle ein. Dort wurden Bücherpreise der Verlage deGruyter, Suhrkamp, August und Matthes & Seitz an die Quizgewinner*innen vergeben, fleißig Post-Its beschrieben und an die Feedbackwand gepinnt und bei einem Bier des BRLO brwhouse über die Erkenntnisse des Abends geplaudert. Eine Nutzerin fasste das äußerst positive Feedback zur Veranstaltung treffend zusammen: “It helps creating a community.”

 

 

Haus Potsdamer Straße am 20.6. bis 23 Uhr geöffnet

Liebe Leserinnen und Leser,
am 20.6.2018 findet im Haus Potsdamer Straße von 17 – 23 Uhr die Lange Nacht der Recherche statt. Der Standort wird bis 23 Uhr auch für den normalen Benutzungsbetrieb geöffnet sein – einschließlich Medienausleihe in den Lesesaal und Anmeldungen.
Wir weisen Sie jedoch vorsorglich darauf hin, dass es ab 16 Uhr zu einem erhöhten Lärmpegel durch die Vorbereitung und Durchführung der kostenlosen Führungen, Schulungen, Workshops u.a. kommen kann, zu denen wir Sie herzlich einladen!

Einen ruhigen Arbeitsbereich stellen wir im Osteuropa- und Orientlesesaal zur Verfügung.

Im Haus Unter den Linden sowie in der Kinder- und Jugendbuchabteilung und Zeitungsabteilung am Westhafen finden keine Veranstaltungen statt. Beide Häuser stehen Ihnen zur gewohnten Zeit mit gewohntem Service zur Verfügung.

Ihr Lange-Nacht-der-Recherche-Team