Beiträge

Zwischen Handwerk und Industrie: Werkstattgespräch zum Verlagseinband des 19. Jahrhunderts am 4.4.

Wissenswerkstatt

Zwischen Handwerk und Industrie: Der Verlagseinband des 19. Jahrhunderts

Werkstattgespräch mit Thomas-Klaus Jacob, Staatsbibliothek zu Berlin
Dienstag, 04. April 2017
18.15 Uhr
Konferenzraum 4
Haus Unter den Linden
Treffpunkt im Eingangsbereich (Rotunde)
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

In der Entwicklung des Verlagseinbandes ab Mitte des 19. Jahrhunderts zeigen sich im Zuge der Industrialisierung die üblichen Merkmale der entstehenden Massenproduktion. Viele Verlagseinbände des 19. Jahrhunderts zeichnen sich aber auch durch kreative Gestaltung und Techniken aus. Technologische Entwicklungen tragen ganz entscheidend zu den Umwälzungen im Verlagswesen dieser Zeit bei. Da der Verlagseinband als industrielles Produkt bisher kaum im Mittelpunkt der Forschung stand, kann die Einbandforschung für die Publikations-, Verlags- und Technikgeschichte das 19. Jahrhunderts eine Reihe eigener Aspekte beitragen.

Eine Veranstaltung der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit

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Porträt Carl Friedrich Lessings von Carl Ferdinand Sohn | Detail des Vorzustandes – unter UV-Anregung – des Istzustandes

Lessing im Rahmen der Zeit – eine Restaurierung. Werkstattgespräch am 30.3.

 

Wissenswerkstatt

Lessing im Rahmen der Zeit – eine Restaurierung

Werkstattgespräch mit Thuja Seidel
Donnerstag, 30. März 2017
18.15 Uhr
Konferenzraum 4
Haus Unter den Linden (Eingang Dorotheenstraße 27)
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

Was macht das Porträt von Carl Friedrich Lessing (1856), das in ursprünglicher Rahmung vorliegt, so besonders? Was ist über den Künstler Carl Ferdinand Sohn und seine Maltechnik bekannt? Wie lassen sich Spuren an Gemälde und Zierrahmen interpretieren, so dass sie gültige Aussagen über die Provenienz und die Geschichte des historischen Ensembles liefern? Welchen Ansprüchen musste die Restaurierung genügen? Der Vortrag „Lessing im Rahmen der Zeit – eine Restaurierung“ widmet sich der Entstehungsgeschichte des Porträts unter kunsthistorischen Aspekten und rekonstruiert die Aufbewahrung des Ensembles vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Untersuchungen und Materialanalysen bilden die Grundlage für das Restaurierungskonzept, das, wie die umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen, eingehend vorgestellt wird.

 

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Plastikabfall am Strand der Insel Chiloé (Chile) | © Sven Bergmann

Plastik – Naturen – Kulturen. Werkstattgespräch am 14.3.

Wissenswerkstatt

Plastik – Naturen – Kulturen. Anthropologische Perspektiven auf Plastik im Meer
Werkstattgespräch mit Dr. Sven Bergmann (Universität Bremen)
Dienstag 14. März 2017
18.15 Uhr
Schulungsraum im Lesesaal
Haus Potsdamer Straße 33
Treffpunkt in der Eingangshalle (I-Punkt)
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

Plastik in den Weltmeeren ist zu einem der größten ökologischen Problemen unserer Zeit geworden. Durch die wachsende Kunststoffproduktion landet ständig neues Plastik im Meer und wird dort häufig zur Gefahr für Lebewesen, die sich darin verheddern oder es mit Nahrung verwechseln – einerseits. Anderseits sind Ansammlungen von Plastikmüll in den Ozeanen zum Habitat für viele Lebewesen geworden. Es entstehen völlig neue Ökosysteme, die Meeresforscher/innen als „plastisphere“ bezeichnen. Wenn menschliche Hinterlassenschaften dazu führen, dass in den Ozeanen neuartige Lebensformen entstehen, macht dies jede klare Unterscheidung von Kategorien wie „Natur“ und „Kultur“ obsolet. Dies stellt etablierte Strategien für verantwortliches Handeln infrage, die auf der konventionellen Idee einer „Reinhaltung“ von Umwelt durch konsequente Trennung von „Natur“ und „Kultur“ beruhen. Hier sind die Sozial- und Kulturwissenschaften gefordert, einen neuen analytischen Umgang mit solchen hybriden Gegenständen zu finden. Genau dieser Fragestellung geht Dr. Sven Bergmann (Universität Bremen) ethnographisch nach.

 

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Termine

Digital Humanities für die Mediävistik und Frühneuzeitforschung (Workshop Modul W) am 8.3.

Digital Humanities für die Mediävistik und Frühneuzeitforschung (Workshop Modul W)

  • Termin

    Do, 8. März 2018
    16.30 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Schulungsraum K3 im Lesesaal
    (Treffpunkt I-Punkt im Foyer)
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)

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SBB-PK CC BY-NC-SA


Durch den sog. material turn sind Handschriften und Urkunden in ihrer materialen Gestalt in der Mediävistik und Frühneuzeitforschung zunehmend in den Fokus des Interesses gerückt. Außerdem sind dank großangelegter Digitalisierungsprojekte heute viele historische Bestände online zugänglich. Dies erhöht die Bedeutung einerseits von Kompetenzen in den historischen Grundwissenschaften, andererseits in den Digital Humanities, was nicht zuletzt die lebhafte Diskussion auf HSOZKULT über das 2015 von Eva Schlotheuber und Frank Bösch veröffentlichte DFG-Grundsatzpapier „Quellenkritik im digitalen Zeitalter“ zeigte.
Daher ist es für Studierende und Promovierende von zentraler Bedeutung, sich mit verschiedenen digitalen Arbeitsmethoden auszukennen. In dieser Veranstaltung werden digitale Bibliotheken, Datenbanken, Online-Hilfsmittel, digitale Editionen und Analysetools für die Arbeit mit historischen Materialien vorgestellt.

Zielgruppen: Studierende und Promovierende
Dauer: ca. 90 Minuten
Format: Präsentation mit praktischen Übungen
Voraussetzungen: Recherche-Erfahrungen, z.B. Besuch einer Modul B-Veranstaltung

Dozentinnen: Dr. Jana Madlen Schütte und Dr. Nicole Eichenberger

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Bildausschnitt: Bild und Text in der für Meyer typischen Farbigkeit seiner Buchkunst

Vorstellung der Reihe edition mote. Werkstattgespräch am 13.3.

Werkstattgespräch: Vorstellung der Reihe edition mote

  • Termin

    Di, 13. März 2018
    18.15 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Konferenzraum 4
    Haus Unter den Linden
    (Eingang Dorotheenstraße 27, Treffpunkt Rotunde)
    10117 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S- + U-Bahnstationen
    S + U Friedrichstraße
    U Französische Straße

    Bushaltestelle
    H Unter den Linden, Friedrichstraße (Bus 147)
    H Staatsoper (Bus 100, 200, TXL)

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Bildausschnitt: Bild und Text in der für Meyer typischen Farbigkeit seiner Buchkunst


Christoph Meyer, edition mote
Fachliche Betreuung: Dr. Silke Trojahn und Dr. Christian Mathieu

Meine Bücher der edition mote, in kleiner Auflage mit Buchdruck in Holz oder Blei auf der Handpresse hergestellt, stehen in der Tradition der graphischen Buchkunst.
Diese Künstlerbücher sind das Medium, in dem ich einen Teil meiner künstlerischen Arbeit realisiere. Im seriellen Arbeitsprozess der Buchreihe entfaltet und entwickelt sich das Konzept der Reihe mote.
Bis heute sind 13 Bände verlegt.
In meiner Vorstellung der Reihe gehe ich besonders auf die Herstellung der Bücher ein, das heißt, die Zusammenarbeit mit den Buchbindern und Druckern.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Vortragsreihe Die Materialität von Schriftlichkeit

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Allgemeine Recherche (Workshop Modul B) am 15.3.

Allgemeine Recherche (Workshop Modul B)

  • Termin

    Do, 15. März 2018
    17 Uhr

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Schulungsraum K3 im Lesesaal
    (Treffpunkt I-Punkt im Foyer)
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

    Eintritt frei, Anmeldung erbeten

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)

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SBB-PK CC BY-NC-SA


In unseren Recherche-Workshops stellen wir Ihnen die zentralen allgemeinen Suchinstrumente umfassend vor, erläutern ihre Besonderheiten und geben Ihnen hilfreiche Tipps. Anhand von vorbereiteten Beispielen können Sie Ihre Kenntnisse üben und im Plenum Fragen und Probleme diskutieren. Im Anschluss haben Sie Gelegenheit, Ihre eigenen Themen zu recherchieren und individuelle Fragen zu klären.

  • Unterschiede StaBiKat und stabikat+
  • ƒƒHinweise auf weitere Kataloge und Datenbanken
  • ƒƒAllgemeine Suchtechniken: Trunkierung, Phrasensuche, Bool’sche Operatoren
  • Eingrenzung/Erweiterung der Treffermenge
  • ƒƒGliederung eines Suchthemas in Aspekte
  • ƒƒBeispielrecherche
  • ƒƒRecherche nach Zeitschriften und Aufsätzen und Bestellung oder Online-Zugriff
  • ƒƒBegleitete freie Recherche in den letzten 30 Minuten

Zielgruppen: alle Benutzer*innen, Interessierte
Dauer: 90 Min.
Format: Präsentation, Übungen, freie Recherche
Voraussetzung: Grundkenntnisse der Recherche im StaBiKat; oder Besuch einer Modul A-Veranstaltung

Dozentin: Katharina Fischer

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