Ein Fest für die Königin – Die Dokumentation des Maskenballs zum Geburtstag der Königin Luise am 12. März 1804 in Berlin
Gastbeitrag von Dr. Karin Kanter, Kuratorin der Graphischen Sammlung, über das Exemplar im Kulturhistorischen Museum Magdeburg
Der grosse Maskenball in Berlin zur Feyer des Geburtstages Ihrer Majestät der regierenden Königin von Preußen
am 12ten März 1804 im Königlichen Nationaltheater veranstaltet – Berlin : Wittich, 1805
L 348 | Kulturhistorisches Museum Magdeburg – Digital via Staatsbibliothek zu Berlin

Bildnis der Königin von Preußen 1802, Luise von Mecklenburg Strelitz, von Josef Grassi – SPSG – via Wikimedia
Das Werk
Das Buch dokumentiert einen Maskenball, der am 12. März 1804 zu Ehren des Geburtstages der Königin Luise, Gattin von König Friedrich Wilhelm III. gefeiert wurde. Der Festort war das 1802 neu eröffnete Berliner Schauspielhaus. Es war unter hohem Aufwand in einen großen Festsaal für 2.000 Zuschauende verwandelt worden. 17 Personen aus dem Königshaus und Berliner Adelige finanzierten die Veranstaltung und agierten zudem als Darsteller. Ein Jahr zuvor hatten sie bereits ein solches Fest veranstaltet. Da die Königin zu diesem Zeitpunkt wegen der Geburt Ihrer Tochter Alexandrine nicht daran teilnehmen konnte, wurde die Inszenierung im Jahr darauf aufwändig wiederholt. Die Veranstaltung richtete sich neben dem Adel auch an das Bürgertum, wie aus dem Hinweis über die Verteilung der Eintrittskarten, die ohne Rangunterschied ausgeteilt wurden, zu entnehmen ist. Büffets mit Speisen wie auch der Ausschank von verschiedenen Getränken wie Rheinwein, Champagner, Punsch etc. standen zur Verfügung.
Gliederung
Die Publikation setzt sich aus einer Reihe von eigenständigen, aneinandergefügten Segmenten zusammen. Die Ausstattung folgt zunächst der klassischen Tradition anspruchsvoller Buchkunst: Ein repräsentatives Titelblatt, geschmückt mit einer Vignette des 1802 neu erbauten und 1817 abgebrannten Schauspielhauses von Carl Gotthard Langhans (1732 – 1808), sowie das kunstvoll kolorierte Frontispiz mit Königin Luise als Statyra (Tafel 1) bilden das ästhetische Entrée des Bandes. Dem Textteil ist ein umfangreiches Verzeichnis der Pränumeranten und Subskribenten vorangestellt. 45 Exemplare gingen an die Königsfamilie, weitere an die Fürsten von Anhalt-Bernburg, Anhalt-Dessau, Braunschweig-Oels, Curland, Hessen-Kassel, Sachsen-Meiningen und Mecklenburg-Strelitz sowie an den überregionalen Adel und Buchhandel. Hieran schließt sich die detaillierte Beschreibung der Festivitäten an. Auch der darauffolgende Abbildungsteil fungiert als eigenständiger Komplex. Eingeleitet von einer Innenansicht des Festsaales (Tafel 2) – dem einzigen unkolorierten Stich des Bandes – dokumentieren die folgenden acht Farbtafeln insgesamt 63 verschiedene Kostüme und Szenen.
Inhalt
Das Festprogramm wich von der üblichen höfischen Etikette ab. Anstelle des französischen Modetanzes „Quadrille“ wurde eine szenische „Ballade“ inszeniert. Es handelt sich hierbei um eine kunstvolle Mischform aus „Lebenden Bildern“ (Tableaux vivants) und tänzerischen Elementen, geprägt von antiken Motiven und modischen Exotismen. Im Text wird diese Wahl ausdrücklich erwähnt. Bemerkenswert ist, dass der Text explizit betont, es seien Balladen und keine Quadrillen getanzt worden. Da die Quadrille im 18. Jahrhundert in Paris als Hof- und Gesellschaftstanz entstand, lässt diese begriffliche Distanzierung eine bewusste Abkehr vom französischen Zeremoniell vermuten. Seit 1805 nahmen die Spannungen zwischen Preußen und Napoleon fortwährend zu, daher dürfte hinter der Inszenierung einer Ballade ein absichtlich politischer Bezug zu vermuten sein. Bemerkenswerterweise war dem Illustrator dieser Umstand nicht bewusst, sodass er irrtümlich drei Tafeln mit dem Oberbegriff „Quadrille“ überschrieb. Anscheinend sprachen sich Autor und Illustrator nicht wechselseitig ab. Den Auftakt bildete die Darbietung der Rückkehr Alexanders des Großen aus Indien sowie die Ankunft des Nearchos. Höhepunkt war die Hochzeit in Susa. Das Frontispiz (Tafel 1) zeigt die Königin in einem edlen weißen Gewand als persische Königstochter des von Alexander dem Großen geschlagenen altpersischen König Dareios. An ihrer Seite sieht der Betrachter Prinz Heinrich von Preußen in der Rolle Alexanders des Großen. Dargestellt wird die Eheschließung auf der Siegesfeier von Susa. Die nachfolgenden Programmpunkte umfassten die sogenannte Quadrille der Königin (Tafeln 3-5).
Dabei handelt es sich um einen langen Festzug, gekennzeichnet durch fremdländische Kostümierungen, dazu kommt eine orientalische Karawane (Tafel 6) sowie eine Darstellung des eleusinischen Festzuges in Attika bzw. des sechsten Tages der Eleusinischen Mysterien (Tafel 7). Nach dem Auftreten sog. „Phantastischer Gestalten“, z.B. Mädchen mit Schmetterlingsflügeln (Tafel 9) markierte die „Kegelquadrille“ (Tafel 8) den Übergang des Festes von einer feierlich-antikisierenden Repräsentation hin zu einer volkstümlichen fastnachtstypischen Atmosphäre. Diese wird personifiziert durch Altdeutsche Edelleute, Savoyarden und den Naturdichter Hiller (Tafeln 9 und 10).
Publikationsgeschichte
Herausgegeben wurde das Meisterwerk von dem Verleger und Künstler Ludwig Wilhelm Wittich (1773 – 1832). Nach einem Studium in Gießen und mehreren Stationen im Buchhandel u.a. in Frankfurt und Leipzig, trat er 1798 in die Buchhandlung von Johann Friedrich Unger (1751 – 1804) in Berlin ein. Wittich legte hiermit eine seiner ersten eigenständigen Publikationen vor. Dieses Werk ist somit nicht nur eine der wichtigsten Quellen für höfische Festkultur und Kostümgeschichte, sondern fasziniert auch durch seine außergewöhnliche Publikationsgeschichte. Es erfuhr bereits bei seinem Erscheinen eine bemerkenswerte fachliche Aufmerksamkeit. Bereits im Juli 1805 würdigte der Kulturgelehrte Karl August Böttiger (1760 – 1835) die Publikation als meisterhaftes Werk, das als Repertorium (Nachschlagewerk) für alle Schaubühnen und Maskeradenunternehmer angesehen werden und überdies zu einem verhältnismäßig moderaten Verkaufspreis erworben werden könne. (Journal des Luxus und der Moden. Hrsg. Friedrich Justin Bertuch und Gerog Melchior H.M. Kraus, 20 Band Juli 1805, S. 469- 472).

Verzeichnis der Pränumenranten und Subscribenten aus Der grosse Maskenball, 1805, Abbildung aus dem Exemplar der Staatsbibliothek
Das 163 Exemplare umfassende Subskribentenverzeichnis, darunter 45 Exemplare für die preußische Königsfamilie sowie weitere fürstliche Abnehmer, belegt – trotz des angeblich günstigem Verkaufspreises – eine primäre Verteilung im hocharistokratischen Milieu und dem gehobenen Buchhandel. Der anhaltende Erfolg spiegelt sich in der Existenz mindestens einer weiteren nachweisbaren Auflage im Jahr 1818 wider. Diese weist einen nicht colorierten und 12 colorierte Kupferstiche auf und wird als neuere wohlfeilere Ausgabe bezeichnet.
Besonderheiten
Autor und Illustrator arbeiteten unabhängig voneinander. Text- und Abbildungsteil sind typographisch sowie inhaltlich kaum miteinander verzahnt. Zudem fehlen klare Querverweise im Fließtext, sodass die beiden Abschnitte fast isoliert voneinander wirken. Dies liegt vor allem an der Funktion des Bildprogramms: Die Abbildungen dienen nicht primär als Textillustrationen sondern sind ganz bewusst als eigenständige Vorlagen für Kostüme gestaltet. Die Anordnung der Farbtafeln orientiert sich kaum an den beschriebenen Balladen und Aufzügen und verzichtet auf szenische Darstellungen, was eine exakte Zuordnung mitunter erschwert. Stattdessen zeigen die Tafeln in einer eher statischen, aber sehr detailgetreuen Aneinanderreihung insgesamt 63 verschiedene Kostüme der Hauptfiguren. Auch die formale Gestaltung ist nicht vollkommen einheitlich umgesetzt: Von den insgesamt neun Tafeln im Abbildungsteil tragen sechs eine Überschrift, die sich an den Schilderungen im Text orientiert. Das Frontispiz mit Königin Luise sowie die beiden letzten Tafeln, die keine historischen Inszenierungen zeigen, weisen hingegen keine Titel oder Überschriften auf, obwohl sie inhaltlich durchaus an den Text angelehnt sind. Ebenso unterlag die Redaktion keinen einheitlichen Prinzipien. Nur sechs der neun Tafeln sind mit einer Überschrift versehen, während die letzten beiden Blätter sowie das Frontispiz titellos bleiben.

Die Quadrille der Königin: Makedonische Feldherren und die Königin als Statyra, Der grosse Maskenball, 1805, Abbildungen aus dem Exemplar der Staatsbibliothek
Nur die Darstellung der Königin als Statyra und Prinz Heinrich als Alexander trägt die Bezeichnung „Clar fec“, wurde also von Johann Friedrich Clar gestochen, die anderen Figurendarstellungen tragen die Bezeichnung „Jügel fec“, also war Johann Friedrich Jügel der ausführende Stecher.
Die Gestaltung des Einbands als Schlüssel zur Werkgeschichte
Über die rein inhaltliche Analyse hinaus liefert die Einbandforschung entscheidende Hinweise zur materiellen Besonderheit und dem individuellen Schicksal der überlieferten Stücke. Ein direkter Vergleich zwischen dem Exemplar der Staatsbibliothek zu Berlin und dem der Bibliothek Magdeburg verdeutlicht zwei völlig unterschiedliche Stufen der historischen Buchnutzung. Das Berliner Exemplar hat sich in seinem originalen Einband erhalten – einer einfachen, kartonageartigen Schutzhülle, die mit einem Deckelschild für den Titel versehen ist. Derartige Interimseinbände waren im frühen 19. Jahrhundert verlegerischer Standard. Sie dienten lediglich dem Schutz des Buches beim Transport; der Käufer sollte das Werk plangemäß nach eigenem Geschmack und Budget von einem privaten Buchbinder neu binden lassen.
Die Magdeburger Luxusaufwertung und ihre Folgen
Das Objekt wurde im Oktober 2026 durch die Papierrestaurierung Herzog-Wodtke restauratorisch und konservatorisch bearbeitet. Restaurierung und Text: Justine Bolle, M. A., Fotos: Laura Berger, M.A.

Die vordere Seite des Bucheinbands, Der grosse Maskenball, 1805, Abbildung Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Bestand
Das Buch weist einen vermutlich zeitgenössischen feinen Ledereinband aus bordeauxrotem Ziegenleder mit einer umlaufenden Rollenvergoldung auf. Die Rollenvergoldung stellt sich als einzelne Zierlinien um den geprägten Titel auf dem Buchrücken, als doppelreihige Linie auf den beiden Buchdecken und als feine mäandernde Linie mit Punkten als Kantenvergoldung dar. Zudem wurde der Buchschnitt an allen drei Seiten vergoldet, um den Buchblock vor Staub und schädlichen Umweltverschmutzungen zu schützen. Die farblich angepassten Kapitalbänder erfüllen den gleichen Zweck. Die Spiegel wurden aus intensiv türkis gefärbtem handgestrichenen Kleisterpapieren gebildet.

Einband, Spiegel mit grün gefärbtem Papier und Vosatzpapier, Der grosse Maskenball, 1805, Abbildung Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Das Farbmedium beinhaltet dabei in jedem Fall Kupferoxid. Der Buchblock besteht aus 54 Seiten (27 Blatt, Maße 43 x 28 cm) hochqualitativen Velin-Hadernpapiers. Die Aquarellierung der acht kolorierten Kupferstiche wurde mit sorgfältigen Strichen in Tusche und Aquarell ausgeführt, wobei besondere Sorgfalt auf Anatomie und Schatten verwandt wurden.

Nach der restauratorischen Bearbeitung: Makedonische Feldherren, Der grosse Maskenball, 1805, Kultushistorisches Museum Magdeburg
Zustand vor der Restaurierung
Der Ziegenledereinband weist Bereibungen, Kratzer und Verschmutzungen auf. Die Vergoldung ist teilweise abgerieben. Die Ecken der Buchdecken sind aufgestoßen und abgewetzt. Auf dem Buchrücken befinden sich zwei übereinandergeklebte Etiketten, von denen das untere hellere einen Acrylatklebstoff, das obere braune Gummi arabicum als Klebstoff aufwies. Der Buchblock ist weitgehend intakt, jedoch weisen einige Seiten in der zweiten Hälfte des Buches zumeist kleinere, teilweise jedoch extensive Risse auf. Auch größere Fehlstellen sind an zwei Seiten zu finden. Beide Spiegel sind im Falz vollständig eingerissen. Die Heftung befindet sich in einem hervorragenden Zustand und soll daher auch nicht für eine tiefergehende Reinigung gelöst werden. Das Titelblatt weist einen Sammlungsstempel aus methylenvioletter Tinte mit einer Beschriftung aus Kopierstift (ebenfalls Methylenviolett) auf, welche mit einem blauen Filzschreiber durchgestrichen und angepasst wurde. Der Buchblock weist vor allem im vorderen Bereich Stockflecken – unschädliche, aber optisch irritierende Spuren mikrobiellen Befalls – auf, die durch die Lagerung in zu feuchtem Klima entstanden sind. Zudem ist der gesamte Buchblock – insbesondere die Aquarelle und der hintere Spiegel – verschmutzt und fleckig. Dies sind Spuren einer früheren unvorsichtigen Nutzung und unsachgemäßen Lagerung des Objektes, die sich jedoch in einem normalen Rahmen einer über 200jährigen Geschichte dieses Buches bewegen.
Restaurierung und Konservierung
Das Objekt wurde intensiv und feinfühlig mit Latexschwämmen, pthalatfreien Radiergummen und Präzisionsradierstiften trockengereinigt. Dabei wurden die aquarellierten Darstellungen bewusst ausgelassen, um die Farbmedien nicht zu beeinträchtigen. Zusätzlich wurden durch den Einsatz von Cellulosederivat-Gelen und Nanorestore-Gelstiften sowie einer Mischung aus Ethanol und Wasser (70 : 30) Verfärbungen, (Stock-)Flecken und der Stempel reduziert. Auch der hintere Spiegel wurde derart bearbeitet, wobei Rücksicht auf das wasserlösliche Kleisterpapier genommen wurde. Durch den Einsatz der Gele konnte eine partielle wässrige Reinigung erfolgen, ohne dass der Buchverbund aufgelöst werden musste. Die Risse und Fehlstellen wurden mit Weizenstärkekleister, in Farbe, Grammatur und Haptik angepassten Japanpapieren und Restaurierbütten geschlossen und ergänzt. Eine angleichende Retusche wurde dabei mittels Pastellstiften durchgeführt. Die ergänzten Blattkanten wurden mit goldener Aquarellfarbe retuschiert, um eine Kontinuität der Buchschnittvergoldung wiederherzustellen. Die Ergänzungen an den Spiegelfälzen sowie die Rückstände der Verfärbungen wurden mit Aquarell retuschiert und optisch an das Original angepasst. Abstehende Lederfragmente des Einbandes wurden zurückgeklebt und die Ecken mit Weizenstärkekleister und Japanpapier zurückgeformt, verstärkt und gefestigt. Die Etiketten und Klebstoffspuren wurden mit Cellulosederivat-Gelen und Isopropanol abgenommen.
Schlussfolgerungen
Genau diesen Schritt der privaten Aufwertung dokumentiert das Magdeburger Exemplar. Es wurde im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts nachträglich in einen Luxuseinband aus rotem Ziegenleder mit Goldschnitt gebunden Neben dem Rückentitel zieren typische, feine Ornamente die schmale Kante des Einbandes (Kantenvergoldung)

Bucheinband mit vergoldeten Kanten, Der grosse Maskenball, 1805, Kultushistorisches Museum Magdeburg
Diese handwerkliche Neubindung blieb jedoch nicht ohne Folgen für die innere Struktur des Buches. Da Text- und Bildteil – wie oben beschrieben – ohnehin lose und ohne feste Querverweise nebeneinanderstanden, bot das Werk beim Zusammenfügen der Lagen enormen Spielraum. Dies führte dazu, dass die Anordnung der Bildtafeln heute stark variiert.
Beim Berliner Exemplar (historisch gesicherte Originalvariante) eröffnet die unkolorierte Ansicht des Festsaals (Tafel 2) den eigentlichen Abbildungsteil im hinteren Buchbereich. Als Frontispiz – also direkt dem Titelblatt gegenübergestellt – fungiert die Darstellung von Königin Luise als Statyra (Tafel1) Anders beim Magdeburger Exemplar: Bei der Neubindung wurde die unkolorierte Ansicht des Festsaals (Tafel 2) nach ganz vorne gezogen und dient nun als Frontispiz. Der eigentliche Abbildungsteil im Anhang beginnt dafür abweichend mit der Darstellung von Alexander und Statyra (Tafel 1).
Darüber hinaus weicht auch die gesamte weitere Reihenfolge der Farbtafeln im Magdeburger Exemplar von der Berliner Abfolge ab. Diese veränderte Reihung/Sequenz lässt sich heute nicht mehr eindeutig klären. Ob die Umsortierung auf Unaufmerksamkeit des Buchbinders zurückzuführen ist oder ob sie auf Wunsch des bibliophilen Auftraggebers geschah, muss aus heutiger Forschungsperspektive offenbleiben. Die Einbandvarianz beweist jedoch anschaulich, wie die Prachtentfaltung des Magdeburger Bandes eine individuelle Neuordnung des gesamten Bildprogramms nach sich zog.
Vergleich der Exemplare in Berlin und Magdeburg
Das Magdeburger Exemplar des Großen Maskenballs ist ein Herzstück in der Schau „Mythos Luise – eine Präsentation anlässlich des 250. Geburtstages der Königin“ im Kulturhistorischen Museum Magdeburg vom 12.11.2026 – 10.01.2027. Das in der Ausstellung gezeigte Digitalisat des Maskenballs wurde freundlicherweise von der Staatsbibliothek zu Berlin für die Laufzeit der Ausstellung zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns sehr dafür.
„Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz; Abteilung Handschriften und Historische Drucke; Signatur: 4″ 32 ZZ 1111″
Text: Dr. Karin Kanter Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Restaurierung Text: Justine Bolle M.A. Fotos: Laura Berger M.A. Papierrestaurierung Herzog-Wodtke, Essen

SBB-PK



Aus: Leopold Chimani „Die beweglichen Bilder mit der Beschreibung einiger schönen Umgebungen Wiens, der Vergnügungen der höheren und niederen Stände, der Volkssitte, und mit mehreren lehrreichen und unterhaltenden Erzählungen“, 1835, Kinder-und Jugendbuchabteilung SBB-PK
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