Relevante Informationen zur Benutzung

Zu geringe Raumtemperaturen im Haus Potsdamer Straße

Aufgrund von Problemen mit der Raumklimatisierung sind derzeit am Standort Potsdamer Straße die empfundenen Temperaturen in den Lesesälen wie auch in den Mitarbeiterbüros zu niedrig. Unsere technische Abteilung arbeitet gemeinsam mit der Firma Siemens als externem Dienstleister intensiv an der Lösung des Problems.

Wir bitten alle Leserinnen und Leser um Nachsicht für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Bis auf Weiteres ist der Zutritt zum Lesesaal des Hauses Potsdamer Straße auch mit leichten Jacken gestattet. Wir werden Sie umgehend informieren, sobald das Klimatisierungsproblem behoben werden konnte.

Studentisches Projekt in der Eingangshalle

Weitläufige Verkehrsflächen - Staatsbibliothek zu Berlin-PK - C. Ricks - CC BY-SA-NC 3.0

Weitläufige Verkehrsflächen – Staatsbibliothek zu Berlin-PK – C. Ricks – CC BY-SA-NC 3.0

Die Diele ist die Visitenkarte eines Hauses. Was für Wohnhäuser gilt, hat durchaus auch seine Berechtigung für große, öffentliche Gebäude. Gemeinsam mit einer Gruppe von Studentinnen und Studenten wollen wir in den nächsten zwei Monaten überlegen, wie sich auch die ‘Diele’ unseres Hauses Potsdamer Straße trotz Denkmalschutz, knapper Kassen und baulicher Beschränkungen etwas angenehmer gestalten lassen könnte. Es handelt sich dabei nicht um Vorarbeiten zu einer größeren Umbaumaßnahme, diese steht mit der geplanten Generalsanierung erst in einigen Jahren ins Haus. Viel eher soll überlegt werden, wie vielleicht mit kleineren Veränderungen ansehnliche Effekte erzielt werden können.

Besonders in den Fokus genommen wird das südliche Ende der Eingangshalle, das ist der Bereich mit den zahlreichen Garderobenschränken vor der Leihstelle. Dieser Bereich hat seit der Eröffnung des Hauses im Jahr 1978 schon einige Nutzungsänderungen erfahren. Als ‘Kataloghalle’ vom Architekten konzipiert, standen Kataloge der Staatsbibliothek nur kurze Zeit im Mittelpunkt des Bereichs. Schon bald zog der Berliner Gesamtkatalog ein und dominierte mit seinen elektrisch bedienbaren Rollkatalogschränken diesen Teil der Eingangshalle. Später wurden hier PCs aufgestellt, welche vor allem für die Recherche im Bibliothekskatalog dienen sollten. Zu dieser Zeit wurde auch die Katalogauskunft wieder besetzt. Allerdings war die Katalogauskunft vom Eingang aus nicht sofort zu sehen. Aus diesem Grund wurde sie nach einigen Jahren in den besser sichtbaren I-Punkt verlegt. Heute erfolgt der Katalogzugriff von zuhause aus oder unterwegs auf dem mobilen Gerät. Katalogschränke werden nur noch sehr selten gebraucht. Die Benutzung der PCs und der ebenfalls dort aufgestellten Mikrofiche-Lesegeräte ließ mehr und mehr nach und so kam es zum heutigen, etwas verwaisten Zustand.

Ehemalige Mikrofichearbeitsplätze - Staatsbibliothek zu Berlin-PK - C. Ricks - CC BY-SA-NC 3.0

Ehemalige Mikrofichearbeitsplätze – Staatsbibliothek zu Berlin-PK – C. Ricks – CC BY-SA-NC 3.0

Sie als Nutzerinnen und Nutzer unserer Bibliothek können uns bei den Überlegungen unterstützen. Die am Projekt beteiligten Studentinnen und Studenten werden Sie in der Eingangshalle ansprechen und Sie haben dann die Möglichkeit, auch Ihre Vorstellungen und Wünsche in das Projekt einfließen zu lassen. Auch hier im Blog haben Sie natürlich die Möglichkeit, Ihre Hinweise und Kommentare zu hinterlassen. Was von allen Ideen dann tatsächlich verwirklicht wird, können wir allerdings noch nicht versprechen. Vielfältig sind die Beschränkungen, die Denkmal- und Brandschutz vorgeben, um nur die wichtigsten ‘Stakeholder’ bei diesem Projekt zu nennen. Trotzdem freuen wir uns auf die Ideen der Studierenden und auch auf Ihre. Wenn dann auch noch die Umsetzung gelingt, steigern wir die Aufenthaltsqualität für Sie!

Alte Katalogschränke in der Eingangshalle/Staatsbibliothek zu Berlin-PK - C. Ricks - CC BY-SA-NC 3.0

Alte Katalogschränke in der Eingangshalle/Staatsbibliothek zu Berlin-PK – C. Ricks – CC BY-SA-NC 3.0

Veränderte Öffnungszeiten am 7. Dezember 2016

Wegen einer Personalversammlung werden unsere Häuser am 7. Dezember 2016 später geöffnet.

 

Haus Unter den Linden ab 13.00 Uhr

Haus Potsdamer Straße ab 12.30 Uhr

Abteilungen im Westhafen ab 13.00 Uhr

Wir danken für Ihr Verständnis!

Drucken leicht(er) gemacht

Wir freuen uns, Ihnen in Zusammenarbeit mit unserem Druck- und Reproduktionspartner BiblioCopy einen neuen Service präsentieren zu können: Den WLAN-Druck.

Dazu ein Beispiel aus der Praxis: Sie arbeiten gerade konzentriert an Ihrem Laptop im Lesesaal und stoßen bei Ihren Recherchen auf einen äußerst interessanten Zeitschriftenaufsatz, den Sie gerne sofort ausdrucken möchten. Bisher war der Weg häufig so: Zunächst haben Sie sich den Aufsatz heruntergeladen und auf einem USB-Stick gespeichert, um diesen anschließend bei BiblioCopy wieder an einen Drucker oder PC anzuschließen und das Dokument auszudrucken.

Das geht ab sofort einfacher, denn jetzt können Sie direkt über das WLAN der Staatsbibliothek den Drucker im Kopierzentrum BiblioCopy ansteuern und Ihren Druckauftrag in Arbeit geben. Um den Drucker bei BiblioCopy ansteuern zu können, bedarf es lediglich der Verbindung mit dem WLAN der Staatsbibliothek und der einmaligen Installation des Druckers. Die Anleitung zur Installation des Druckers und alle wichtigen Informationen finden Sie auf der Seite von BiblioCopy.

Uns ist bewusst, dass die Installation (im Vergleich zum heimischen Drucker) recht aufwendig ist, aber dafür gibt es auch einen sehr guten Grund: die Sicherheit Ihrer Daten. Wir müssen zu jeder Zeit sicherstellen können, dass der Druckauftrag auch wirklich von Ihnen gewünscht war und wir den Druckauftrag Ihnen (und niemand anders) zuordnen können, damit Sie am Ende auch wirklich das Gewünschte in den Händen halten. Wir bitten daher um Ihr Verständnis.

In der ersten Phase steht der WLAN-Druck allen Nutzerinnen und Nutzern mit Laptops der Betriebssysteme Windows 7 und 10 zur Verfügung. An einer Lösung für weitere Betriebssysteme wird intensiv gearbeitet. Bis dahin können Sie die Funktion des Ausdrucks per Upload nutzen.

Sollten Sie Fragen zur Installation haben oder Hilfe benötigen, können Sie sich gerne an die WLAN-Sprechstunde wenden.

Übrigens: Wir erfüllen mit dem WLAN-Druck einen von Ihnen bei der WLAN-Umfrage im März häufig geäußerten Wunsch. Ihre Anregungen und Kritiken bleiben also keineswegs ungehört.

UN iLibrary – Neues Angebot für Veröffentlichungen der Vereinten Nationen

Vom Heft über The new atomic age aus dem Jahre 1956 bis zum jüngst erschienen E-Book über Death Penalty and the Victims: Die Staatsbibliothek zu Berlin ist seit 60 Jahren Depotbibliothek für die Vereinten Nationen und bietet ab sofort einen voll umfänglichen Zugriff auf die neue Publikationsdatenbank UN iLibrary.

Inhalte der UN iLibrary

Die UN iLibrary definiert sich als umfassende digitale Bibliothek für Publikationen der Vereinten Nationen. Sie hält jetzt in der Startphase rund 1.700 Titel zu Themen wie Sicherheit, Menschenrechte, Wirtschaft, internationales Recht oder Klimawandel bereit. Dazu gehören auch Titel wie den Human Development Report, die Yearbooks of the International Law Commission oder den World Investment Report.

Pro Jahr wächst die Datenbank dann um bis zu 500 neue Bücher sowie Zeitschriften und Arbeitspapiere in den offiziellen UN-Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Chinesisch und Arabisch. Die Inhalte können komplett oder kapitel- bzw. artikelweise recherchiert, angezeigt, heruntergeladen, zitiert (DOI) und in Literaturverwaltungen (EndNote, Ref Manager, ProCite, BibTeX, RefWorks) gespeichert werden. Die UN iLibrary umfasst ausschließlich Publikationen und Daten von United Nations Publications, hier die komplette Liste der enthaltenen Titel, Stand 10/2016.

Weitere UN-Informationsressourcen

Mit der UN iLibrary ergänzen die Vereinten Nationen ihr digitales Publikationsangebot um eine kommerziell vertriebene umfangreiche Datenbank. Es empfiehlt sich, je nach thematischem und zeitlichem Interesse, auch die weiteren UN-Datenbanken zu konsultieren, die von der UN frei zur Verfügung gestellt werden:

Hintergrund: Das Depotbibliothekssystem der Vereinten Nationen

Das System der Depotbibliotheken der Vereinten Nationen existiert seit 1946 und sieht vor, zentrale Dokumente und Publikationen der UN an über 350 Bibliotheken weltweit zu liefern, um deren freie Zugänglichkeit zu garantieren. Das Depotbibliothekssystem basiert auf der UN Administrative Instruction ST/AI/189/Add.11/Rev.2.

Die Situation der UN-Depotbibliotheken hat sich in letzter Zeit tief greifend verändert, da der Versand der Publikationen seit 2012 eingestellt wurde und nun durch die Lizenzierung der UN iLibrary abgelöst wird. Einer Bibliothek pro Land wird der Zugriff auf die UN iLibrary kostenfrei gewährt, – für Deutschland ist dies die Staatsbibliothek zu Berlin. Die neue UN-Veröffentlichungspolitik wird von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren weltweit kritisch gesehen. Deshalb veröffentlichte die American Library Association dazu eine Resolution on the Restoration of the United Nations Depository Library System. Das Geschäftsmodell der UN iLibrary widerspricht angesichts des Lizenzmodells den Sustainable Development Goals, der Vereinten Nationen. Die Vereinten Nationen sollten in ureigenem Interesse ihre Publikationen dem Open-Access- und Open-Government-Gedanken folgend allen Menschen frei zur Verfügung zu stellen, – auch in Übereinstimmung mit dem Prinzip des „free and balanced flow of information“ der UN-Sonderorganisation UNESCO.

Nichtsdestotrotz befürwortet die Staatsbibliothek zu Berlin die UN iLibrary  als eine neue Plattform für die digitale Bereitstellung von Publikationen der Vereinten Nationen, da diese Datenbank das möglichst lückenlose Angebot der UN-Inhalte gewährleistet. Die älteren UN-Publikationen sind im Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin in gedruckter Form langfristig archiviert und zugänglich, darunter neben den bekannten einschlägigen Reihen wie das United Nations juridical yearbook auch die eingangs genannte Broschüre The new atomic age von 1956 oder der Report aus dem Jahre 1958 zum Thema Legal Status of married women.

Darüber hinaus setzt sich die Staatsbibliothek zu Berlin zusammen mit den weiteren UN-Depotbibliotheken für die Gewährleistung eines freien und langfristigen Zugangs zu UN-Publikationen ein. Die Staatsbibliothek zu Berlin definiert sich hier als Teil eines aktiven Netzes aus Partnerinnen, Kuratoren, Vermittlerinnen und Fürsprechern für die Vereinten Nationen und deren Veröffentlichungen. Deshalb freuen wir uns über Ihr Feedback sowohl zur neuen Datenbank UN iLibrary, zu den weiteren UN-Datenbanken als auch zu unseren UN-Beständen in gedruckter Form!

Grüne Welle für Ihre Recherchen – stabikat+ mit Verfügbarkeitsampel

Auch in unserer Literatursuchmaschine stabikat+ erkennen Sie die Verfügbarkeit eines Buches aus unserem Bestand – in Echtzeit – jetzt schon in der Trefferliste. Die Einstellungen der Verfügbarkeitsanzeige im klassischen Katalog und in stabikat+ sind selbstverständlich identisch. Die Ampelfarben sowie die zugehörigen Ausschriften beschreiben jeweils den aktuellen Status des gesuchten Mediums.

Unsere Ampelfarben – wie im klassischen StaBiKat

Grün steht für aktuell verfügbare, bestellbare Bände und Präsenzbestand in den Lesesälen sowie für online verfügbare Quellen.
Gelb angezeigt werden verliehene, vormerkbare Bände aber auch noch einige ältere Werke mit dem Hinweis Kriegsverlust möglich, an deren Datenkorrektur wir fortlaufend arbeiten.
Rot werden Werke gekennzeichnet, die nicht mehr in der Staatsbibliothek vorhanden oder langfristig nicht zugänglich sind, also Verluste oder vermisste Bände, die aber der Vollständigkeit halber weiterhin im Katalog angezeigt bleiben.
Graue Buttons sehen Sie, wenn zu einem Treffer mehrere Exemplare oder mehrere Bände gehören. Die Ampelfarben finden Sie dann erst nach dem Klick auf den Titel der Publikation in der Detailanzeige des Treffers wieder.
Der farbige Button mit der zugehörigen Ausschrift führt entweder direkt zum Bestellen oder zur Detailanzeige im klassischen StaBiKat.

Volltexte online in stabikat+

Bei Dokumenten ohne farbige Buttons gelangen Sie auf unterschiedlichen Wegen zu den gefundenen Ergebnissen.

  • Bei einem Dokument mit PDF-Symbol können Sie direkt auf den gesuchten Text zugreifen.
  • link@sbb ergänzt durch die Ausschrift Zum Volltext führt Sie über einen Linkresolver direkt zum elektronischen Volltext des gesuchten Aufsatzes.
  • link@sbb in Kombination mit der Ausschrift Verfügbarkeit prüfen führt Sie über den Linkresolver zum Eintrag der Zeitschrift im klassischen StaBiKat und hier entweder zur elektronischen Version mit Zugriffslink oder zur Druckausgabe der Zeitschrift mit Bestellmöglichkeit des gesuchten Bandes.
  • Ein Link mit dem Wortlaut „View record from …“ gibt Ihnen einen Hinweis auf einen Text aus einem Open Access Repository (z.B. über die Suchmaschine BASE) oder einer bibliographischen Datenbank und Sie können über den Link in der Detailanzeige feststellen, ob der gefundene Treffer im Volltext zugänglich ist.

Nutzen Sie stabikat+ außerhalb der Lesesäle der Staatsbibliothek, finden Sie praktische Zugangsinformationen unter stabikat+ im Remote Access .

Fragen Sie uns!

In allen Zweifelsfällen bei der Zugänglichkeit der Dokumente sowie bei Ihren speziellen Rechercheanliegen oder anderen Belangen der Bibliotheksbenutzung unterstützen wir Sie selbstverständlich gern. Fragen Sie uns einfach!

Kennen Sie eigentlich schon…PressReader?

Wir bieten Ihnen eine Vielzahl elektronischer Datenbanken an, auf die Sie über die bekannten Zugangswege StaBiKat/stabikat+ und Datenbank-Infosystem (DBIS) zugreifen können. In unregelmäßigen Abständen stellen wir hier in SBB aktuell Highlights aus unseren digitalen Ressourcen vor, so beispielsweise Britannica ImageQuest oder statista.
Dieser Beitrag widmet sich einer weiteren Ressource aus unserem Portfolio, welche wir für Sie lizenziert haben: das Presseportal PressReader.

Inhalt der Ressource:

Das Onlineportal PressReader ermöglicht den Zugriff auf etwa 6000 tagesaktuelle Zeitungen, Magazine und Zeitschriften aus über 100 Ländern in über 60 Sprachen. Das Portal wird täglich aktualisiert. Die Archivfunktion reicht 90 Tage zurück.
Neben einer Auswahl an deutscher und internationaler Qualitätspresse finden sich gerade im Magazin-Bereich Inhalte, die Sie vielleicht so bei uns gar nicht erwartet hätten: Leckeres aus der Landküche, Yoga Journal, Vanity Fair oder Animation Magazine.

Zugriff:

Wir bieten diese Ressource, wie auch viele andere, für unsere registrierten Benutzer per Remote Access an. Eine Besonderheit gegenüber anderen von uns lizenzierten digitalen Ressourcen besteht darin, dass das Presseportal auch als App für alle gängigen Betriebssysteme mobiler Endgeräte angeboten wird. Mit dieser App können die Presseinhalte in unserem W-LAN gelesen und heruntergeladen werden.
Nach einer erfolgreichen Personalisierung, d.h. Registrierung bei PressReader, können aktuelle Inhalte sieben Tage lang über die App ohne weitere Anmeldung auch außerhalb genutzt werden (sog. Radiant Access). Um danach weiterhin auf neue Inhalte zugreifen zu können, bedarf es eines wiederholten Logins auf PressReader innerhalb unseres W-LANs.

Recherchemöglichkeiten:

Für die Suche nach Artikeln stehen eine einfache und eine erweiterte Suche innerhalb der Schlagzeilen und im Hauptteil der Artikel sowie eine Browsingstruktur nach Ländern, Sprachen, Publikationstypen und thematischen Kategorien zur Verfügung.

Anzeige:

Die Startseite von PressReader zeigt die tagesaktuellen Meldungen aus Rubriken wie Politik, Wirtschaft, Sport und Unterhaltung. Existieren zu einem Thema verwandte Artikel, werden diese mit angeboten. Grundsätzlich werden die Artikel im Originallayout mit Bildern angezeigt, nach Klick auf die Schlagzeile wechselt die Präsentation zu reinem Text. Ein besonderes Angebot sind die – teilweise noch in einem experimentellen Stadium befindlichen – Optionen, Artikel anzuhören oder automatisch in ausgewählte Sprachen zu übersetzen.

Datenexport:

Der Export der Inhalte ist über die „Teilen“-Funktion in der Text-Ansicht möglich. Allerdings ist Aufruf und späteres Lesen nur Empfängern möglich, die selbst eine persönliche oder institutionelle Zugriffsberechtigung auf das Presseportal besitzen.

Wir wünschen Ihnen ein großes Lesevergnügen im Blätterwald.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an unsere Zeitungsabteilung oder an den Autor dieses Beitrages: Heinz-Juergen.Bove@sbb.spk-berlin.de

Die ZHB 8 – aktuelle Zeitschriften der Politik- und Sozialwissenschaft kompakt!

Seit fast einem Jahr präsentieren wir Ihnen die Zeitschriften der Politik- und Sozialwissenschaft im Haus Potsdamer Straße in einem neuen Format, an einem neuen Ort – in der ZHB 8, das ist die Zeitschriftenauslage der Handbibliothek 8. Diese finden Sie in der Cafeteria-Ebene im 1. Obergeschoss. Dort bieten wir Ihnen alle Zeitschriftentitel und Hefte, die Sie zuvor in der Handbibliothek 8 (HB 8) einsehen konnten. Zusätzlich finden Sie eine große Anzahl von Titeln, die Sie bis dahin aus dem Magazin bestellen mussten. Doch nicht nur das: Wir können Ihnen einige Zeitschriften in gedruckter oder digitaler Form anbieten und zugleich auch viele Titel, die sowohl auf Papier als auch elektronisch zur Verfügung stellen.

Die neuesten und noch ungebundenen Hefte finden Sie in den jeweiligen grünen Schubern im Regal. Über die dort aufgeklebten QR-Codes kommen Sie zudem bequem zu den elektronischen Artikeln, die Sie über unser WLAN auf Ihrem Smartphone oder Tablet lesen können. Wenn Sie die QR-Codes nicht nutzen möchten, erreichen Sie die Volltexte auch über die im Stabikat bei den entsprechenden Titeln angegebenen Links. Die letzten fünf Jahrgänge der jeweiligen Titel finden Sie in gebundener Form ebenso in der ZHB 8. Natürlich können Sie auch die Zeitschriften des Fachgebietes systematisch durchsehen und das in einer Vielzahl westeuropäischer Sprachen.

Nutzen Sie unser Angebot, nehmen Sie die Zeitschriften mit an Ihren Arbeitsplatz in den Lesesaal, zum Scannen in den Copy-Shop oder lesen und informieren Sie sich gleich vor Ort. Für Letzteres haben wir weitere Sitzgruppen aufgestellt. So können Sie die Bestände der ZHB 8 direkt vor Ort nutzen und wir hoffen, Ihre Aufenthaltsqualität damit zu verbessern.

Haben Sie weitere Anregungen und Wünsche? Teilen Sie uns mit, wie Ihnen die ZHB 8 gefällt, was wir verbessern können oder was Sie vermissen. Kommt Ihnen diese separate Aufstellung für Ihre Forschung entgegen oder bevorzugen Sie die Zeitschriftenaufstellung im Bereich der Handbibliothek (HB 8)? Sagen Sie uns Ihre Meinung, kommentieren Sie hier in unserem Blog, nutzen Sie die Feedbackbox vor Ort oder  nutzen Sie das Feedback-Formular ‚Fragen Sie uns‘ auf unseren Webseiten.

Im Haus Unter den Linden: Blaue Streifen in Ihren Bänden – mehr als ein herbstlicher Farbtupfer!

Wenn Sie als Leserin oder Leser der Staatsbibliothek im Haus Unter Linden in der nächsten Zeit hellblaue Steckstreifen in den von Ihnen an der Bücherausgabe abgeholten Bänden vorfinden, möchten wir Ihnen die dunklen Herbsttage mit einer farblichen Beigabe etwas aufhellen. – „Na, vielen Dank auch für diesen farbpsychologischen Hilfeversuch… Aber was soll das?“, werden Sie sagen. Und in der Tat sind unsere Intentionen etwas anderer Natur. Natürlich wünschen wir Ihnen allen, dass Sie ohne depressive Verstimmungen durch die trüben Tage kommen, aber schon die ersten aufgedruckten Schlagworte auf den Steckstreifen  „Antworten“ und „Lösungswege“ deuten darauf hin, dass wir Sie verstärkt auf das Dienstleistungsangebot unserer Auskunftsstellen aufmerksam machen möchten. Wenn Sie nämlich die beiden Informationsplätze im Lesesaal ansteuern, dürfen Sie weit mehr erwarten als nur die Klärung der Frage, wo ein bereits ermitteltes Werk im Lesesaal steht oder ob eine gesuchte Quelle in der Staatsbibliothek vorhanden ist. Wir wollen Ihnen bei allen Fragen Ihrer wissenschaftlichen Arbeit als Beratungsinstanz zur Seite stehen. Egal, ob es sich um die weltweite Suche nach einer Quelle, eine Recherche zu einem Sachthema oder einer Person, die Orientierung in einer Datenbank, das Auffinden eines Digitalisates oder einer ganz anderen Frage im Zusammenhang mit Ihrer Forschungstätigkeit handelt: Fragen Sie uns einfach! Denn keine Frage ist zu profan und keine Frage ist – hoffentlich – zu schwer für uns. Wir werden uns immer um eine klärende Antwort bemühen und freuen uns, wenn wir Ihnen weiterhelfen können. Und wenn wir ausnahmsweise einmal keine Lösung parat haben sollten, wissen wir, wo Sie Hilfe oder Unterstützung finden können. Nur das Fragen, das müssen Sie noch selbst übernehmen…

Unsere Bereitschaft zu umfassenden Informationsdienstleistungen beschränkt sich natürlich nicht auf den Historischen Forschungslesesaal im Haus Unter den Linden. Nutzen Sie auch unsere anderen Zugangskanäle zu den Antworten auf Ihren Informationsbedarf:

  • Schreiben Sie uns eine Mail und nutzen Sie den goldenen Briefumschlag mit dem Fragezeichen, den Sie überall auf unserer Homepage finden können!
  • Rufen Sie uns unter 030/266433888 an und stellen Sie Ihre Fragen direkt an eine hilfsbereite Mitarbeiterin oder einen hilfsbereiten Mitarbeiter!
  • Besuchen Sie die Information im Lesesaal im Haus Potsdamer Straße oder eine andere Auskunftsstelle unserer Bibliothek!

 

Beitrag von: Thomas Schmieder-Jappe

Erhebung zur Nutzung der Literatur in den Lesesälen der Staatsbibliothek ab 31. Oktober 2016

In einer Bibliothek können sehr viele Vorgänge statistisch erfasst werden – wie die Zahl der Neuerwerbungen oder die der Ausleihen von Büchern -, weil es dafür automatisierte Verfahren gibt. Was sich bislang unserer Kenntnis weitgehend entzieht, ist die Nutzung der im Lesesaal frei zugänglichen Bücher und Zeitschriften. Wie intensiv werden sie genutzt? Gibt es signifikante Unterschiede zwischen den einzelnen Fächern? Die Staatsbibliothek wird deshalb in den nächsten vier Wochen vom 31. Oktober bis zum 26. November eine Erhebung zu diesem Thema im Allgemeinen Lesesaal in beiden Häusern durchführen.

Ohne die Mithilfe der Leserinnen und Leser lässt sich die Zählung allerdings nicht bewerkstelligen. Deshalb werden überall im Lesesaal kanariengelbe Steckstreifen ausgelegt mit der aufgedruckten Bitte: „Buch/Heft entnommen? – Bitte diesen Streifen einlegen!“.  An dieser Stelle möchte ich Sie – sollten Sie unsere Lesesäle nutzen – um Ihre Mitwirkung bitten, denn das Ganze ist nur aussagekräftig, wenn sich möglichst alle daran beteiligen.

Täglich werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lesesaals die Streifen wieder ziehen, die Signaturen erfassen und die Ergebnisse elektronisch verarbeiten. Am Ende werden detaillierte Angaben darüber möglich sein, wie viele Bücher im Schnitt täglich genutzt werden, wo Nutzungsschwerpunkte sind und wo der Bestand deutlich weniger beachtet wird.

Gleichzeitig möchten wir in einer Umfrage mehr über das Nutzungsverhalten der Leserinnen und Leser erfahren: Wie oft kommen Sie in den Lesesaal, wie häufig benutzen sie die Handbestände, gibt es bevorzugt benutzte Bereiche und – ganz wichtig – was fehlt? Erhältlich sind die Fragebögen an den Einlassstellen zu den Lesesälen.

Die Auswertung der Zählung wie der Umfrage wird natürlich einige Zeit in Anspruch nehmen. Sobald die Ergebnisse vorliegen, werden wir sie bekanntgeben.