Einträge von Martina Rebmann

Gipfeltreffen – im Humboldt-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin

Nachlässe stellen Bibliotheken oft vor große Herausforderungen. Denn häufig wird dabei nicht nur Material übergeben, das gewöhnlich in einer Bibliothek verwaltet wird, also Papiere, Noten, Fotos, Bücher und Tonträger, Objekte, mit denen wir uns auf vertrautem Gebiet bewegen. Manche Nachlässe fordern uns mit ihrer Materialvielfalt heraus, sei es, dass wir für ein Stück eine besondere […]

Ausgestellt: Mozarts c-Moll-Messe im Stabi Kulturwerk

Seit einem Jahr hat die Staatsbibliothek nun die Möglichkeit, in ihrem Kulturwerk Schätze aus dem Bestand zu zeigen. Konservatorisch beste Bedingungen ermöglichen es uns, kostbare Autographen für jeweils drei Monate in der Schatzkammer als kleine Wechselausstellung im Original zu zeigen. Nach Autographen von Bach und Mendelssohn aus der Musikabteilung ist seit wenigen Tagen die Originalhandschrift […]

Start der Konversion der Zettelkataloge für Noten und Musikbücher der Musikabteilung

Die Musikabteilung wird in den kommenden Jahren in Zusammenarbeit mit einer auf die Konversion von Bibliothekskatalogen spezialisierten Firma ihre großen historischen Zettelkataloge retrokonvertieren (zunächst AK Mus I.1). Dieses über mehrere Jahre angelegte Projekt betrifft etwa 600.000 Medien (v.a. Notendrucke, Bücher, Libretti und Zeitschriften aus dem Bereich der Musik). Künftig sind diese Medien dann auch in Online-Katalogen […]

Was „Unmuth“ und „lange Weile“ hervorbringen…

Vor gut 300 Jahren, im Jahr 1722, stellte Johann Sebastian Bach die 48 Präludien und Fugen zu seinem „Wohltemperierten Klavier“ zusammen. Das Autograph und zahlreiche vollständige und unvollständige Abschriften gehören seit langem zum Bestand der Musikabteilung, darunter auch eine frühe Abschrift, die um 1733 begonnen wurde und in der Anna Magdalena Bach 32 Präludien und […]

„Mit herzlichen Grüßen, Ihr Wilhelm Furtwängler“

Die Musikabteilung konnte jüngst über ein Berliner Antiquariat eine wichtige Ergänzung zum Nachlass des Dirigenten Wilhelm Furtwängler (1886-1954) erwerben: es handelt sich um den wohl vollständigen Briefwechsel Furtwänglers mit dem Verleger Fritz Oeser (1911-1982) vom Brucknerverlag Wiesbaden. Dabei tauschen sich die Briefpartner hauptsächlich über die Revisionen an der 2. Sinfonie in e-Moll (WF 119) sowie […]