Neuerwerbungen der Osteuropa-Abteilung

8. Mai 1945: Die Erinnerung lebt

Neuerwerbungen der Staatsbibliothek zu Berlin

Eine Zusammenstellung der Fachreferent*innen der Osteuropa-Abteilung aus Anlass des 75. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa

Der Zweite Weltkrieg nimmt in der Gedenkpolitik der Länder Osteuropas eine besondere Stellung ein. Für viele Länder der Region hat die Befreiung von der deutschen Besetzung identitätsstiftende Bedeutung. Entsprechend umfangreich sind die Publikationen zu den Jahrestagen des Kriegsendes. Mit dem wachsenden zeitlichen Abstand tritt neben die Darstellungen der unmittelbaren Kampfhandlungen und zum Gedenken an die Opfer der deutschen Besatzungspolitik auch die Erinnerung an regionale Ereignisse und die Untersuchung bisher weniger beleuchteter Aspekte. Die Osteuropa-Abteilung präsentiert eine kleine Auswahl der dazu in jüngster Zeit neu erworbenen Publikationen aus und über die Region.

In diesen Wochen erscheinen aus Anlass des 75. Jahrestages des Kriegsendes in Europa zahlreiche weitere Publikationen zu diesem Thema. Die Auswahl und Erwerbung dieser Titel muss noch auf den Weg gebracht werden. Daher beabsichtigen wir, diese Präsentation sukzessive durch die Vorstellung weiterer Neueingänge zu ergänzen.

Russland – Leningrader Blockade

Uprjamyj gorod: blokada 1941-1944 / gl. red. Aleksandr Veselov; perev. na angl. P. Belomlinskoj. Sankt-Peterburg: Limbus Press; Izdatelʹstvo K. Tublina, 2019. 271 Seiten. ISBN 978-5-8370-0869-6

Signatur: 3 A 261682

Die „unbeugsame Stadt“ Leningrad hat sich der deutschen Belagerung fast 900 Tage widersetzt. In chronologischer Folge werden Ereignisse aus dem Alltag der Leningrader Bevölkerung ab dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 bis zur Demobilisierung sowjetischer Soldaten aus Leningrad im Juli 1945 vorgestellt. Die in russischer und englischer Sprache gefassten Texte enthalten Erinnerungen oder Tagebuchnotizen von Einwohnern der Stadt, die die äußerst schwierigen Lebensverhältnisse, den täglichen Kampf ums Überleben in der belagerten Stadt, aber auch ihren unbeugsamen Widerstandswillen dokumentieren. Zahlreiche bisher kaum öffentlich gezeigte Fotos sowjetischer Korrespondenten ergänzen die knappen Texte.

Russland – Kaliningrad in den letzten Kriegsmonaten

Jakimov, Sergej Aleksandrovič: Bitva za Vostočnuju Prussiju: 1944-1945 gg. Kaliningrad: Aksios, 2018. 643 Seiten. ISBN 978-5-91726-145-4

Signatur: 3 A 262881

Die umfangreiche Abhandlung des Direktors des Museums für Geschichte und Kunst des Kaliningrader Gebietes über die Schlacht um Ostpreußen wendet sich vor allem an die Bewohner dieses Landstriches. 1944 trafen sowjetische Truppen nach der Befreiung ihres Heimatlandes in Ostpreußen erstmals auf das Territorium des Feindes. Der Chronologie der Ereignisse folgend, schildert Sergej Jakimov die letzten Kriegsmonate im heutigen Kaliningrader Gebiet in den Jahren 1944 und 1945. Für die Veröffentlichung wurden die wissenschaftliche Literatur, Erinnerungen sowjetischer und deutscher Beteiligter der Ereignisse und neue Archivquellen umfassend ausgewertet.

Sowjetunion – Sowjetisches Ehrenmal in Berlin-Pankow

Voiny Sovetskoj armii pavšie pri šturme Berlina v 1945 g. i pogrebennye na kladbišče Berlin-Pankov. [Erscheinungsort und Verlag nicht ermittelbar, 1955?]. 64 ungezählte Blätter.

Signatur: 3 B 22187

Ende 1949 wurde das Sowjetische Ehrenmal in der Schönholzer Heide in Berlin-Pankow eingeweiht. Hier fanden über 13.000 Soldaten und Offiziere der Roten Armee, die in der Schlacht um Berlin gefallen waren, ihre letzte Ruhestätte. Das Ehrenmal gehört neben den Anlagen im Treptower Park und an der Straße des 17. Juni zu den bedeutendsten Gedenkstätten für sowjetische Gefallene in Berlin. Der Gedenkband enthält etwa 2400 Namen und Lebensdaten von Soldaten und Offizieren der Roten Armee, die beim Sturm auf Berlin gefallen waren und in der Schönholzer Heide ihre letzte Ruhestätte fanden.

Sowjetunion – Gedenkpolitik der UdSSR

Odna iz šesti: posvjaščaetsja sorokoletiju Pobedy sovetskogo naroda v Velikoj Otečestvennoj vojne 1941-1945 g.g. [Moskau:] [Verlag nicht ermittelbar], [1985?]  143 Seiten.

Signatur: 3 B 22188

Der 40. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg spielt in der Gedenkpolitik der früheren Sowjetunion eine besondere Rolle. In Moskau wurde 1985 der Park des Sieges am Poklonnaja gora eingeweiht, Plätze und Straßen sowjetischer Städte nach dem Jahrestag benannt. Zahlreiche Gedenkbücher entstanden und erinnern an den Beitrag der sowjetischen Armeen und Truppenteile zur Befreiung des Landes von der deutschen Besetzung. Die 2. Garde-Panzerarmee der Sowjetunion, der dieser Gedenkband gewidmet ist, wurde im Februar 1943 formiert. Sie nahm u.a. an der Schlacht im Kursker Bogen, an den Kämpfen zur Eroberung von Warschau sowie an der Schlacht um Berlin teil. Nach Kriegsende war sie als Teil der Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland in Fürstenberg stationiert.

Weißrussland – Geschichte des 2. Weltkriegs

Ermolovič, Viktor Ivanovič: Belarusʹ: šljach do Vjalikaj Peramohi. Minsk: “Belarusʹ”, 2019. 198 Seiten. ISBN 978-985-01-1291-0

Signatur: 3 B 23506

Der Band wendet sich an eine breite Öffentlichkeit und berichtet über Belarus auf dem „Weg zum Großen Sieg“. Mit zahlreichen zeitgenössischen Fotos und Karten werden die Ursachen des Zweiten Weltkrieges, das deutsche Besatzungsregime in Belarus, der Widerstand der Partisanen im Land und der Beitrag Weißrusslands an der Befreiung von der deutschen Okkupation, am Sieg über Deutschland und an der Gestaltung der Nachkriegsordnung im Rahmen der Vereinten Nationen den heutigen Generationen in der Landessprache nahe gebracht. Großen Raum nimmt eine Bilddokumentation über heutige Erinnerungsstätten an den Großen Vaterländischen Krieg in Belarus ein.

Weißrussland – Kinder und Jugendliche kämpfen für die Heimat

Vavulo, Vladimir Vasilʹevič: Malenʹkie soldaty bolʹšoj vojny. Minsk: “Belaruskaja Ėncyklapedyja imja Petrusja Broŭki”, 2019. 223 Seiten. ISBN 978-985-11-1116-5

Signatur: 3 A 262842

Die Idee für die Entstehung des Buches über die „Kleine(n) Soldaten des Großen Krieges“ ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projektes des Autors Vladimir Vavulo mit dem Minsker Kinder- und Jugendpalast und der Redaktion der Zeitung „Zor’ka“ zur Bewahrung des Andenkens an die jungen Verteidiger ihrer Heimat. Aus Anlass des 75. Jahrestags der Befreiung von Belarus und des Sieges im Zweiten Weltkrieg suchten heutige Schüler im ganzen Land nach Spuren junger Helden, die sich im Kindesalter während der deutschen Besetzung des Landes in den Dienst der Partisanen und des weißrussischen Untergrundes stellten. Auf diese Weise entstanden Porträts von 213 Kindern aus Belarus, die sich der Besatzungsmacht aktiv widersetzten. Einige von ihnen haben dabei ihr Leben verloren. Mit dieser Veröffentlichung wird ihr Andenken bewahrt.

Polen – Literaturgeschichte und 2. Weltkrieg

Buryła, Sławomir: Wojna i okolice. Warszawa: Instytut Badań Literackich PAN Wydawnictwo, 2018. 262 Seiten. ISBN 978-83-65832-97-9

Signatur: 3 A 255868

In dem Buch aus der Feder des Literaturhistorikers Sławomir Buryła vom Institut für Polnische Studien in Olsztyn werden verschiedene zentrale Aspekte einer breit angelegten Studie über das Kriegsthema in der polnischen Literatur herausgearbeitet. Der Autor gilt als der bedeutendste Experte für polnische Literatur über Krieg, Besetzung und Holocaust. Seit 2013 arbeitet er das Thema methodisch, analytisch-synthetisch sowie literaturkritisch auf.

Polen – Kriegsende in Schlesien

Koniec wojny na Śląsku Rok 1945: studia i materiały / pod rekacją Ksawerego Jasiaka, Krzysztofa Kawalca i Piotra Stanka. Wrocław; Opole; Warszawa: Instytut Pamięci Narodowej, Komisja Ścigania Zbrodni przeciwko Narodowi Polskiemu, Oddział we Wrocławiu, Delegatura w Opolu, 2018. 255 Seiten. ISBN 978-83-8098-373-1
(Historia Śląska Opolskiego)

Signatur: 3 A 261693

Der Sammelband über das Kriegsende in Schlesien erschien in einer Reihe des Instituts für Nationales Gedenken (Instytut Pamięci Narodowej) und versammelt Beiträge von 14 namhaften polnischen Historikern, Juristen und Archivaren über die historische und politisch-gesellschaftliche Situation in Schlesien unmittelbar vor und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Ergänzend zur Erlebniswelt der Zivilbevölkerung in Schlesien – vor allem des deutschen Teils – werden auch Sichtweisen lokaler Täter, Kriegsgefangener und Angehöriger der Roten Armee dargestellt. Fragen der Nachkriegsordnung sowie Schicksale von Einzelpersonen und deren Familien werden detailliert geschildert.

Polen – Schicksale in Ravensbrück

Knedler, Magdalena: Moje przyjaciółki z Ravensbrück. Kraków: Mando, [2019]. 428 Seiten. ISBN 978-83-277-1681-1

Signatur: 3 A 261611

Der Roman der jungen Autorin Magda Knedler (geb. 1983) über die Schicksale von Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück basiert auf Zeugenaussagen ehemaliger weiblicher Gefangener. Das Buch verarbeitet viele Quellen und Erinnerungen an die Opfer dieses schrecklichen Ortes (so die Erinnerung an die polnische Dichterin Grażyna Chrostowska, die 1942 in dem Lager hingerichtet wurde) und leistet einen bedeutenden Beitrag „gegen das Vergessen“.

Sowjetunion – Literaturgeschichte und 2. Weltkrieg

Zapečatlennaja Pobeda: ključevye obrazy, koncepty, ideologemy: (literaturnye sobytija i fenomeny XX veka); materialy Meždunarodnoj konferencii, posvjašče͏nnoj 70-letiju okončanija Vtoroj mirovoj vojny / E.I. Kolesnikova (otv. redaktor). Sankt-Peterburg: Rossijskaja akademija nauk, Institut russkoj literatury (Puškinskij dom); Voronež: Voronežskij gosudarstvennyj universitet, 2015. 355 Seiten. ISBN 978-5-904686-29-1

Signatur: 3 A 249363

Der Konferenzband umfasst die Beiträge einer Jubiläumsveranstaltung, die 2015 anlässlich des 70. Jahrestages der Beendigung des Zweiten Weltkrieges im Puškinskij dom (dt.: Puschkinhaus – Institut für russische Literatur der Russischen Akademie der Wissenschaften; Sankt Petersburg) stattgefunden hat. Im Mittelpunkt der Konferenz standen die Darstellung und Rezeption des Großen Vaterländischen Krieges von 1941 bis 1945 in der russischen Literatur, die bis heute mit vielen verschiedenen Facetten eine besondere Dimension und Bedeutung hat. Inhaltliche Schwerpunkte der Beiträge von Konferenzteilnehmern aus Russland, Weißrussland und der Ukraine lagen auf der Literatur der Kriegsjahre, der Nachkriegsliteratur, der Bedeutung von „Krieg“ und „Sieg“ als kulturwissenschaftliche und geschichtsphilosophische Kategorien sowie der Rolle der Massenmedien für Propaganda und Gegenpropaganda. In zwei weiteren Beiträgen werden Archivmaterialien des Puškinskij dom publiziert, u.a. zum Blockadealltag und dem Kriegserleben des Schriftstellers Michail Zoščenko (Soschtschenko; 1894-1958).

Das Ustascha-Regime auf serbischem Gebiet

Živkovič, Milutin: Nezavisna Država Hrvatska u Srbiji 1941: ustaški režim u Priboju, Prijepolju, Novoj Varoši i Sjenici: (april-septembar 1941). Beograd: Društvo istoričara Srbije “Stojan Novaković”, 2018. 359 Seiten. ISBN 978-86-87877-08-5

Signatur: 3 A 260653

Das Werk des serbischen Historikers Milutin Živkovič beleuchtet die Etablierung des Ustascha-Regimes – einer kroatischen faschistischen Bewegung – auf serbischem Territorium zwischen April und September 1941. Dabei skizziert er zum einen die ideologischen Grundlagen für die expansive Politik des Unabhängigen Staates Kroatien (USK), ferner die Organisation und Einrichtung der USK-Behörden auf serbischem Territorium, die Einbeziehung von Muslimen in den militärischen Kampf gegen die Serben und schließlich die Beendigung der Besatzung durch italienisch-albanische Truppen im Herbst 1941. Die kurzzeitige Besetzung des serbischen Territoriums durch kroatische Streitkräfte war einer von vielen Mosaiksteinen militärischer Aktionen, die über das Kriegsende 1945 hinaus für Spannungen im Vielvölkerstaat Jugoslawien sorgten.

Finnland – Freiwillige der Waffen-SS und Holocaust

Westerlund, Lars: The Finnish SS-volunteers and atrocities against Jews, civilians and prisoners of war in Ukraine and the Caucasus region 1941-1943: an archival survey. Helsinki: Suomalaisen Kirjallisuuden Seura; Kansallisarkisto, 2019. 248 Seiten. ISBN 978-951-858-100-3
(Kirjokansi; 222) (Kansallisarkiston toimituksia; 22)

Signatur: 3 A 262287

Ab dem Frühjahr 1941 wurden in Finnland Freiwillige für die deutsche Waffen-SS rekrutiert, die zwischen 1941 und 1943 in der SS-Division Wiking an der Ostfront kämpften. Insgesamt nahmen 1408 finnische Soldaten am Deutsch-Sowjetischen Krieg teil. Neben den Kampfhandlungen gab es zahlreiche Massaker an Juden, an der Zivilbevölkerung und an Kriegsgefangenen in der Ukraine und im Kaukasus. Die vorliegende Studie untersucht auf der Grundlage von 76 Tagebüchern der finnischen Freiwilligen sowie weiterer Archivmaterialien, was die finnischen Soldaten über die Gräueltaten wussten, wie sie darauf reagierten und in welchem Umfang sie daran selbst beteiligt waren.

Sowjetunion – Russischsprachige antisemitische Propaganda im besetzten Gebiet

Žukov, Dmitrij Aleksandrovič: Cvety nenavisti: russkojazyčnaja antisemitskaja propaganda na okkupirovannych territorijach. Moskva: Pjatyj Rim, 2018. 396 Seiten. Izd. 2-e ispr. i dop. ISBN 978-5-9500937-4-6

Signatur: 3 A 260399 

Unter dem vielsagenden Titel „Blumen des Hasses“ veröffentlichten die Historiker Dmitrij Žukov und Ivan Kovtun diese Abhandlung über die russischsprachige antisemitische Propaganda in den von Deutschland besetzten Gebieten der Sowjetunion innerhalb nur eines Jahres bereits in zweiter Auflage. Auf der Grundlage umfangreicher Archivstudien konnte sie einen tiefen Einblick in die Entstehung antisemitischer Propagandawerke und ihre Wirkung auf die Rezipienten gewinnen. Dadurch war es möglich, die Mechanismen der Wirkung visueller und gedruckter antijüdischer Propaganda aufzudecken und ihre schrecklichen Folgen umfassend zu beschreiben.

Tschechoslowakei – Sudetenland im 2. Weltkrieg

Lakosil, Jan: Sudety krásné i bouřící: německá okupace 1938 v dobových fotografiích. Praha: Mladá fronta, 2019. 398 Seiten. ISBN 978-80-204-5494-2

Signatur: 3 A 262787

Vor mehr als 80 Jahren beschlossen Vertreter Deutschland, Großbritanniens, Frankreichs und Italiens im Münchner Abkommen, dass die Tschechoslowakei binnen 10 Tagen das Sudentenland an Deutschland abzutreten habe. Bis heute reißt das Thema Sudetenland immer wieder nicht geheilte Wunden auf. Der Bildband enthält fast fünfhundert bisher meist unveröffentlichte Fotografien, die die deutsche Besetzung des Sudetenlandes im Oktober 1938 und damit verbundene Ereignisse entlang der gesamten deutsch-tschechoslowakischen Grenze festhielten. Die Bildauswahl beschränkt sich nicht auf militärische Themen. Gezeigt werden vor allem der Alltag der Bewohner sowie bekannte oder längst ausgestorbene Orte – alles vor dem Hintergrund der Münchner Beschlüsse.

Osteuropa – Kollaboration

Mittäterschaft in Osteuropa im Zweiten Weltkrieg und im Holocaust in Osteuropa / Hrsg. von Peter Black, Béla Rásky und Marianne Windsperger. Wien; Hamburg: New academic press, 2019. 382 Seiten. ISBN 978-3-7003-2073-9. (Beiträge des VWI zur Holocaustforschung; Band 7)

Signatur: 10 A 87003

Die großen europäischen Nachkriegserzählungen aus den von Deutschland eroberten Ländern fußten auf dem mutigen Widerstand gegen die NS-Okkupation und den Faschismus. Komplizenschaft und Kollaboration lokaler Behörden oder von Teilen der Bevölkerung spielten in den Darstellungen keine Rolle. Erst seit den 1980er-Jahren wurden in Westeuropa Fragen einer Mitverantwortung, Kollaboration und vor allem Mittäterschaft an der Judenverfolgung und Vernichtung gestellt. Die teils englisch-, teils deutschsprachigen Beiträge dieser Konferenzschrift versuchen, eine Bilanz der neueren Forschungen zu Komplizenschaft und Kollaboration in den von Deutschland besetzten oder mit ihm verbündeten Ländern Osteuropas zu ziehen.


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