Sprache in Raum und Zeit: Von Klaproth zum Digitalen Wenker-Atlas (DiWA)

Referent: Prof. Dr. Stefan Rabanus
Wohin führen uns die methodischen Wege der sprachgeographischen bzw. dialektologischen Forschungen? Wie fern ist eine entsprechende „App“ für unser mobiles Endgerät wie IPhone, IPod oder Handheld? Sprachproben in Bus oder Bahn auf dem Weg zur Arbeit analysieren — warum denn nicht?

Stellte sich für die Dialektologie Anfang des 19. Jahrhunderts die räumliche Zuordnung der Datengrundlagen bzw. die kartographische Präsentation der Ergebnisse als höchst aufwändig dar, so können mit immer moderneren Anwendungen Kartenmaterialien heute nicht nur digital, sondern eben auch online analysiert werden. Mussten Karten unterschiedlicher Inhalte vor gar nicht allzu langer Zeit noch auf dem Leuchttisch in Einklang gebracht und weiter bearbeitet werden, so genügt heute ein Schieberegler in einem Online-Programm wie dem Digitalen Wenker-Atlas (DiWA), und die Grenzen der Lautverschiebungen lassen sich komfortabel visualisieren, zugehörige Sprachproben ganz selbstverständlich wiedergeben und vergleichen.
Sicher, eine digitale kartographische Weiterverarbeitung und die Ausgabe auf mobilen Displays stellen große Herausforderungen dar – nur wie lange noch?

Begleiten Sie uns im Werkstattgespräch mit Prof. Dr. Stefan Rabanus, einem der Entwickler des DiWA, auf dem Weg durch die sprachgeographische Historie.
Ort: Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße
Termin: 27. Januar 2011, 18.15 — 19.45 Uhr
Zur Anmeldung: gelangen Sie hierTreffpunkt: Eingangshalle an der Bonhoeffer-Büste
Die Teilnahme ist kostenlos.


Die Reihe „Werkstattgespräche“ stellt Forschungsvorhaben und Fachinformationsprojekte vor, die einen Bezug zu den Sammlungen der Staatsbibliothek zu Berlin und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz haben.

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