Das Blog-Netzwerk der Staatsbibliothek zu Berlin – Beiträge für Forschung und Kultur

Neuigkeiten zur nächsten Fahrradcodieraktion

Da unsere letzte Fahrradcodieraktion in der Potsdamer Straße so viel Zuspruch gefunden hat, haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, dieses Angebot für unsere Leser*innen am Standort Unter den Linden zu wiederholen.
Nach Einschätzung der Polizei Berlin ist eine sichere Stell- und Aktionsfläche im dortigen Bereich jedoch leider nicht realisierbar.
Wir planen daher, Ihnen Im nächsten Frühjahr erneut vor dem Haus Potsdamer Straße die Gelegenheit zu bieten, Ihre Räder in einer kleinen Arbeitspause kennzeichnen zu lassen.
Wer nicht so lange warten möchte, kann auf den Webseiten der Polizei vielleicht terminfündig werden.

Einen schönen Sommer und allzeit gute Fahrt!

PS. Fühlen Sie sich über die Angebote der Staatsbibliothek gut informiert? Vermissen Sie einen Service? Wir sind an Ihrer Meinung sehr interessiert. Nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion.

Stimmen der Bibliothek: Kinder- und Jugendbuchabteilung

Warum ist es wichtig, Kinder- und Jugendbücher zu sammeln – nach welchen wissenschaftlichen Kriterien trifft man die Auswahl? Was können Forscher daraus gewinnen? Und wieso darf man diese Bestände nicht mit nach Hause ins Kinderzimmer nehmen?

Carola Pohlmann ist seit 1993 Leiterin der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin. Im Gespräch mit Zora Steiner erzählt sie über die Bestände, Angebote und Besonderheiten der Abteilung.

Die Wichtigkeit von Illustrationen in Kinderbüchern wird thematisiert – dabei steht der Illustrator Carl Cneut („Der Goldene Käfig“)  und seine Ausstellung im Haus Potsdamer Str. im Vordergrund.  Anhand von Titeln wie die „Kleine Ausgabe der Kinder- und Hausmärchen“ von den Gebrüdern Grimm (hier auch digital einsehbar) bekommen wir von Frau Pohlmann eine ungewöhnliche Sicht in die Welt der Kinder- und Jugendliteratur von den Anfängen bis heute.

Die Ausstellung „Der goldene Käfig. Prächtiges Federvieh des flämischen Bilderbuchkünstlers Carll Cneut“ lief vom 7.–17. September 2016 in der Staatsbibliothek zu Berlin – Haus Potsdamer Strasse.

Quellen zur Folge:

UPDATE: Keine Sicherheitsbedenken – Sperrungen aufgehoben

Die Arbeiten an der betroffenen Kalotte und die Überprüfung der anderen Kalotten sind abgeschlossen. Es bestehen keinerlei Sicherheitsbedenken. Turnusgemäß werden derzeit die zusätzlichen Seilsicherungen aller Kalotten ausgewechselt. Da diese Arbeiten ausschließlich nachts durchgeführt werden, können wir Ihnen ab sofort wieder einen uneingeschränkten, sicheren Benutzungsbetrieb gewährleisten.


UPDATE 21.6.: Teil der HB 10 weiterhin gesperrt im Haus Potsdamer Straße
Hier nun der Stand nach der heutigen Begehung:
Am kommenden Montag (26.6.) wird die betroffene Kalotte gesichert und alle im Umkreis geprüft. Dies hat zur Folge, dass die Sperrung bis Montag bestehen bleibt und am Montag ausgeweitet wird bis hin zum Standort HB 10 Qb 388.
An den folgenden Tagen werden auch die übrigen Kalotten geprüft und ggf. gesichert, d. h. es werden weitere Sperrungen nötig. Wir hoffen sehr, dass die Aktion bis zum Ende der kommenden Woche abgeschlossen werden kann. Bitte haben Sie weiterhin Verständnis dafür, dass wir im Interesse der Sicherheit zeitweise Bereiche sperren müssen.


STAND 16.6.:
O.k., wir haben es unterschätzt. Trotz jahrelanger Bauerfahrung sind wir auf die Aussage ‘Das dauert nicht lange’ hereingefallen. Deshalb jetzt erst heute hier der Hinweis, dass ein Teil der HB 10 zurzeit nicht zugänglich ist. Genau ist das der Bereich HB 10 Er 1420 – HB 10 Ev 1500 (deutsches Verkehrsrecht, Finanzrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht und Sozialrecht). Im 2. OG sind einige Arbeitsplätze vor der HB 6 gesperrt, dort besteht aber keine Zugangsbeschränkung zu Beständen.
Der Grund für die Sperrungen ist, dass bei einer der großen Lichtkalotten eine der Halterungen beschädigt ist. Bestimmt haben Sie Verständnis dafür, dass aus Sicherheitsgründen der direkt unter der Kalotte liegende Bereich so lange gesperrt bleiben muss, bis die Reparatur erfolgt ist. Wir haben jetzt die Zusicherung, dass die Reparatur am kommenden Mittwoch erfolgen soll. Bei dieser Gelegenheit sollen auch die Halterungen der übrigen Kalotten überprüft werden. Eventuell muss dann mit weiteren Sperrungen gerechnet werden. Wir legen aber Wert auf diese Überprüfung, um Ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Werkstattgespräch zur typographischen Gestaltung von Libretto-Drucken am 4.7.

Wissenswerkstatt

Lieto fine – zur typographischen Gestaltung von Libretto-Drucken

Werkstattgespräch mit Rainer Falk, Universität Potsdam
Dienstag, 4. Juli 2017
18.15 Uhr
Konferenzraum 4
Haus Unter den Linden
Treffpunkt im Eingangsbereich (Rotunde)
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

Immer schon wurden Opern – einerseits in Partituren bzw. Partitur-Auszügen, andererseits in Libretto-Drucken – publiziert, standen Notenausgaben ebenso wie Texteditionen in vielfältigen Wechselbeziehungen zu den Aufführungen der Werke. Bei der typographischen Gestaltung des Librettos wurde lange Zeit – zumindest solange der Zuschauerraum nicht abgedunkelt war – vor allem ein pragmatisches Ziel verfolgt, nämlich das Mitlesen während der Aufführung zu erleichtern. Durch buchgestalterische und drucktechnische Aufmachung sollte aber auch die Materialität des Ereignisses der Opernaufführung, die im Medium der Schrift verlorenzugehen drohte, bewahrt und in die Materialität des Drucks hinein verlängert werden. Diesem Phänomen geht der Vortrag anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Epochen der Operngeschichte nach.

 

Eine Veranstaltung der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit

Alle Veranstaltungen der Wissenswerkstatt.

UPDATE: Teil der HB 10 weiterhin gesperrt im Haus Potsdamer Straße

Hier nun der Stand nach der heutigen Begehung:

Am kommenden Montag (26.6.) wird die betroffene Kalotte gesichert und alle im Umkreis geprüft. Dies hat zur Folge, dass die Sperrung bis Montag bestehen bleibt und am Montag ausgeweitet wird bis hin zum Standort HB 10 Qb 388.

An den folgenden Tagen werden auch die übrigen Kalotten geprüft und ggf. gesichert, d. h. es werden weitere Sperrungen nötig. Wir hoffen sehr, dass die Aktion bis zum Ende der kommenden Woche abgeschlossen werden kann. Bitte haben Sie weiterhin Verständnis dafür, dass wir im Interesse der Sicherheit zeitweise Bereiche sperren müssen.

 


Stand 16.6.:

O.k., wir haben es unterschätzt. Trotz jahrelanger Bauerfahrung sind wir auf die Aussage ‘Das dauert nicht lange’ hereingefallen. Deshalb jetzt erst heute hier der Hinweis, dass ein Teil der HB 10 zurzeit nicht zugänglich ist. Genau ist das der Bereich HB 10 Er 1420 – HB 10 Ev 1500 (deutsches Verkehrsrecht, Finanzrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht und Sozialrecht). Im 2. OG sind einige Arbeitsplätze vor der HB 6 gesperrt, dort besteht aber keine Zugangsbeschränkung zu Beständen.

Der Grund für die Sperrungen ist, dass bei einer der großen Lichtkalotten eine der Halterungen beschädigt ist. Bestimmt haben Sie Verständnis dafür, dass aus Sicherheitsgründen der direkt unter der Kalotte liegende Bereich so lange gesperrt bleiben muss, bis die Reparatur erfolgt ist. Wir haben jetzt die Zusicherung, dass die Reparatur am kommenden Mittwoch erfolgen soll. Bei dieser Gelegenheit sollen auch die Halterungen der übrigen Kalotten überprüft werden. Eventuell muss dann mit weiteren Sperrungen gerechnet werden. Wir legen aber Wert auf diese Überprüfung, um Ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Wissenswerkstatt-Workshop Haus Potsdamer Straße | SBB-PK CC NC-BY-SA

Wissenswerkstatt-Workshops im Juli

In unserer Wissenswerkstatt vermitteln wir Ihnen elektronische Ressourcen oder Internetquellen zu Ihrem Fach, zeigen Ihnen Wege auf, wie Sie schnell und treffsicher zu den gewünschten Suchergebnissen kommen, elektronische Texte oder Digitalisate finden und diese weiter verarbeiten können. Im Juli möchten wir Sie zu folgenden Workshops einladen:

 

Workshop
Fragestunde Altbestand und Digitalisate – Ihre Themen und unsere Bücher aus vergangenen Jahren
Donnerstag, 6. Juli 16.00 Uhr

 

Workshop
Gewusst wie – Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
Donnerstag, 13. Juli  16.30 Uhr

 

Workshop
Open Access Philologien
Dienstag, 18. Juli 16.00 Uhr

 

Außerdem:
Vom 27. Juni bis 11. Juli läuft unsere sechsteilige Veranstaltungsreihe für Promovierende “Lost in Dissertation“.

 

Zur Übersicht der Wissenswerkstatt

Ein Angebot der Staatsbibliothek zu Berlin und ihrer Kooperationspartner.

Leihschein ade - Zeitungen online bestellen - Lizenz: CC-BY-NC-SA

Das Ende der Zettelwirtschaft – Materialien der Zeitungsabteilung online bestellbar

Lange hat es gedauert, aber seit Montag, dem 22. Mai 2017, ist für die Bestellung von Materialien aus der Zeitungsabteilung auch das Online-Zeitalter angebrochen. Bislang mussten sich nicht nur die Leserinnen und Leser sondern auch die Beschäftigten der Zeitungsabteilung im Ausfüllen gelber Bestellscheine für die Bereitstellung von Zeitungen auf Mikrorollfilm oder als Papieroriginal bemühen. Das war nicht nur umständlich und fehleranfällig, sondern vor allem auch sehr zeitaufwändig.

Damit ist es nun vorbei. Wie bei den Beständen aus dem Hauptmagazin schon seit langem üblich, sind nun auch die Magazinbestände der Zeitungsabteilung im StabiKat mit einer Verfügbarkeitsanzeige versehen und können über das Ausleihsystem bestellt werden. Einige Besonderheiten gibt es allerdings zu beachten:

  • Nicht online bestellbar bleiben alle Papieroriginalbände, die bereits verfilmt sind, von denen es also schon Mikrorollfilme gibt, die online bestellbar sind.
  • Alle Mikrorollfilme, die von der Freien Universität Berlin als Dauerleihgabe an die Staatsbibliothek zu Berlin gegeben worden sind, können aus technischen Gründen nicht in der Mediendatenbank erfasst werden, in Form einer Freitextbestellung können aber auch sie elektronisch bestellt werden.
  • Weiterhin gibt es Bestandsübernahmen aus anderen Einrichtungen, die noch nicht eingearbeitet wurden. Diese Bestände können wie bisher nur vor Ort, telefonisch oder per E-Mail bestellt werden.
  • Die in der Zeitungsabteilung bestellten Materialien werden nicht auf dem Bibliothekskonto verbucht, aber Leser/innen erhalten in ihrem Bibliothekskonto eine Information über den Status der jeweiligen Bestellung, z.B. dass die bestellten Materialien zur Einsicht im Lesesaal bereitliegen oder nicht bereitgestellt werden konnten mit der Angabe des jeweiligen Grundes.

Kleiner Wermutstropfen: Leider können derzeit noch nicht mehrere physische Medieneinheiten auf einmal bestellt, sondern immer nur einzeln. Die Einführung der sogenannten „Warenkorbfunktion“ ist aber geplant.

Wenn zum Start der Online-Bestellung ab dem 22. Mai noch nicht alles ganz rund laufen sollte, bitten wir um Nachsicht und freuen uns auf Ihr Feedback, damit wir schnell alle Fehler und Mängel erkennen und beseitigen können. Am besten schreiben Sie uns per E-mail an die Adresse: zeitungsabteilung@sbb.spk-berlin.de mit dem Betreff: „Feedback Online-Bestellung“.

Vielen Dank sagt das Team der Zeitungsabteilung

Nachlässe digital – internationale Konferenz in der Staatsbibliothek

Nachlässe – digital
Koop-Litera International – Konferenz 2017
20.-22. Juni 2017
Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Dietrich-Bonhoeffer-Saal der Staatsbibliothek

 

Koop-Litera ist ein Netzwerk von Institutionen, die schriftliche Nachlässe und Autographen verwalten. Nach den Veranstaltungen in Mersch/Luxemburg (2011) und Bern/Schweiz (2014) findet 2017 die internationale Konferenz dieses Verbundes in der Staatsbibliothek zu Berlin statt. 100 Vertreter von Einrichtungen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg, der Schweiz und anderen Ländern werden sich hier treffen, um über das Thema Nachlässe, einem Kernbestand des kulturellen Erbes, im digitalen Zeitalter in allen seinen Facetten zu diskutieren. Die 20 Vorträge und 3 Workshops widmen sich der Frage, wie die Digitalisierung die Forschung mit Ihren Fragestellungen und Prozessen verändert und was die digitale Transformation für die Erwerbung, Erschließung und Vermittlung von Nachlässen bedeutet.

Tagungsprogramm und weitere Informationen

Europeana 1914-1918, Rolf Kranz, CC-BY-SA; Berliner Tageblatt 28.5.1915, Staatsbibliothek zu Berlin, Public Domain

22./23. Juni: Europeana Transcribathon Campus Berlin 2017

22./23. Juni 2017 in der Staatsbibliothek zu Berlin:
Briefe, Tagebücher und Zeitungen aus dem Ersten Weltkrieg transkribieren

Am 22. Juni 2017 beginnt um 14 Uhr in der Staatsbibliothek zu Berlin ein 28-stündiger Transkriptionswettbewerb. Generationsübergreifende Teams aus Berlin und mehreren Ländern messen ihre Fähigkeiten im Umgang mit historischen Zeugnissen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Begleitend finden thematische Workshops zur Digitalisierung des europäischen kulturellen Erbes statt.

Seit 2011 sammelt, digitalisiert und veröffentlicht das Crowdsourcing Projekt Europeana 1914-1918 unzählige private Erinnerungsstücke von Familien aus ganz Europa. Diese werden auf www.europeana1914-1918.eu durch Dokumente, Fotos und Filme von Bibliotheken und Archiven aus der ganzen Welt sowie durch Millionen von digitalisierten Zeitungen auf www.europeana-newspapers.eu ergänzt.

Um entdecken zu können, was vor 100 Jahren geschrieben wurde, geht nun die Citizen-Science-Initiative Europeana Transcribe einen Schritt weiter. Auf www.transcribathon.eu können die historischen Quellen transkribiert und mit Ortsangaben und Schlagwörtern verknüpft werden. Dabei treten die Nutzer in einen spielerischen Wettbewerb mit Anderen. Ihr Sportsgeist wird durch thematische Wettläufe z.B. zu Liebesbriefen, Gedichten oder Weihnachtspost angespornt.

Beim Europeana Transcribathon Campus Berlin 2017 konkurrieren Teams direkt miteinander, um innerhalb von 28 Stunden Dokumente, z.B. Tagebücher, zu transkribieren und mit anderen Quellen, z.B. Zeitungen zu verknüpfen. Zum Abschluss präsentieren sie ihre Ergebnisse und die Gewinner werden von einer internationalen Jury ausgezeichnet.

Begleitend zum Wettbewerb werden am Freitag, den 23. Juni, gemeinsam mit den Kooperationspartnern Deutsche Digitale Bibliothek, Wikimedia Deutschland e.V. sowie Europeana und Facts & Files Workshops zu den Themen Transkription, Annotation, Geo-Tagging, Linked Open Data und Wikimedia angeboten.

Stimmen der Bibliothek: Wissenschaftliche Dienste

Sammeln! Erschließen! Vermitteln! Und noch mehr? Die Aufgaben der Fachreferenten an der Staatsbibliothek sind vielfältig und können sich je nach Fachgebiet sehr unterscheiden.

Zora Steiner erfährt von den Fachreferenten Jochen Haug, Heinz-Jürgen Bove und Christina Schmitz, was das Referat Wissenschaftliche Dienste alles anzubieten hat.

Was sind Fachreferenten und was machen sie? Wie vermitteln sie Informationen in einer digitalen Welt? Wie stehen Informationswissenschaftler zu Google und wie steht eine moderne Bibliothek im Wettbewerb zu solchen Suchmaschinen

Von physischen Workshops bis zu virtuellen Datenbanken  hören wir alles über die weitreichenden Angebote der Staatsbibliothek..

 

Quellen: