Das Blog-Netzwerk der Staatsbibliothek zu Berlin – Beiträge für Forschung und Kultur

Montag, den 17.2.2020 von 20 bis 24 Uhr Unterbrechungen im elektronischen Netzwerk

Am Montag, dem 17.2.2020 finden von 20 bis 24 Uhr im elektronischen Netzwerk der Stiftung Preußischer Kulturbesitz umfangreiche Umstellungs- und Wartungsarbeiten statt. Während dieser Arbeiten wird es mehrmals zu Unterbrechungen im gesamten Netzwerk der Stiftung kommen. Dies betrifft auch die Webangebote der Staatsbibliothek: unsere Recherchesysteme StaBiKat und stabikat+, das Bibliothekskonto, die Website, unsere Blogfarm sowie alle unsere weiteren Nachweissysteme und Portale.

Leider können Sie auch das WLAN ab 20 Uhr nicht mehr nutzen.

Wir hoffen, dass die Arbeiten bis 24 Uhr beendet werden können und Ihnen unsere Angebote danach wieder stabil zur Verfügung stehen. Die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir zu entschuldigen.

Das Haus Potsdamer Straße ist auch am kommenden Montag wie gewohnt bis 22 Uhr geöffnet.

SchreibZeit – Im Team Schreibroutine entwickeln

Keine Lust mehr auf stundenlanges Bildschirmstarren, einsames Wortesuchen oder plaudernde Kolleg*innen? Im Arbeitsalltag bleibt oft nur wenig Zeit zum konzentrierten Schreiben, aber vielleicht helfen eine regelmäßige Zeit und ein fester Raum, in denen Sie konzentriert arbeiten können, unter Gleichgesinnten – SchreibZeit!

Wir treffen uns ab dem 21. Februar jeden Freitag von 10.00-12.30 Uhr im Gruppenarbeitsraum der Staatsbibliothek in der Potsdamer Straße und arbeiten an einer kontinuierlichen Schreibroutine. In nur zweieinhalb Stunden produzieren Sie möglichst viel Text und lernen ganz nebenher StaBi-Nutzende kennen, denen es ähnlich geht.

Unsere einzige Bedingung? Handy aus und Internetzugang blockieren! Egal, ob Sie an lange aufgeschobenen Hausarbeiten, kniffligen Abschlussarbeiten, langsamer als geplant vorangehenden Promotionen, überfälligen Aufsätzen oder journalistischen Artikeln arbeiten: Kommen Sie einfach vorbei – wir freuen uns auf Sie!

So funktioniert’s:

  • SchreibZeit teilt sich in vier writing sprints auf, die von kommunikativen Pausen unterbrochen werden.
  • Gerne können Sie ganz spontan teilnehmen oder nur ab und zu vorbeischauen. Aber: Bitte kommen Sie pünktlich und bleiben bis zum Schluss, damit niemand gestört wird.
  • Damit sich alle gut konzentrieren können, darf während der Schreibphasen im Raum nicht gesprochen werden: Stille hilft!
  • Damit Sie sich nicht selbst ablenken, empfehlen wir Internetblocker und zweieinhalb Stunden Handy-Detox.
  • SchreibZeit ist vertraulich: In der Einstiegsphase und in den Pausen wird unter Umständen über Details zu Forschungsarbeiten etc. gesprochen. Das erfordert Vertrauen, deshalb gilt: Was in der SchreibZeit besprochen wird, bleibt auch in der SchreibZeit.

Wann? Wo? Kontakt?

  • Ab dem 21. Februar immer Freitags, 10.00 – 12.30 Uhr
  • Gruppenarbeitsraum im Haus Potsdamer Straße
  • Christina Schmitz & Barbara Heindl: fachinfo@sbb.spk-berlin.de

“Der Welsche Gast – wie sich ein Ritter betragen sollte” Vortrag am 27.02.

«Swer gerne guote maere hoert oder list’, ist hier genau richtig: Thomasin von Zerklære erklärt die Welt – die Gothaer Handschrift des ‚Welschen Gasts‘»

  • Termin

    Do, 27. Februar 2020
    um 18 Uhr

    Eintritt frei

  • Veranstaltungsort

    Staatsbibliothek zu Berlin
    Dietrich-Bonhoeffer-Saal
    Potsdamer Straße 33
    10785 Berlin

  • Anfahrt

    S + U Potsdamer Platz

    Bushaltestelle
    H Potsdamer Brücke (Bus M29)
    H Varian-Fry-Straße (Bus 200)
    H Kulturforum (Bus M48)

  • Alle Veranstaltungen

    Klicken Sie hier um zu einer Übersicht unserer Veranstaltungen zu gelangen.





Vortrag am 27. Februar 2020

Begrüßung
Barbara Schneider-Kempf
Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin

Begrüßung seitens des
Quaternio Verlag Luzern

Lesung/Vortrag
mit Prof. Dr. Jürgen Wolf
Geschäftsführender Direktor – Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters der Philipps-Universität Marburg

Kleiner Empfang



»Swer gerne guote maere hoert oder list’, ist hier genau richtig: Thomasin von Zerklære erklärt die Welt – die Gothaer Handschrift des ‚Welschen Gasts’«

Der von Thomasin von Zerklære am Hof des Patriarchen von Aquileja im Winter 1215/16 angeblich in nur 10 Monaten verfasste ‘Welsche Gast’ ist die erste Erziehungslehre in deutscher Sprache in beinahe 15000 Reimpaarversen. Thomasin und sein Auftraggeber, der Patriarch Wolfger, hatten mit ihrer Buchidee mitten ins Herz der Zeit getroffen: Bildungs- und Sittenverfall, so etwas wie Bürgerkrieg im Reich und der grassierenden Untergangsstimmung setzten sie ein hoffnungsvolles, allumfassendes Bildungs- und Erziehungsprogramm entgegen. Und es funktionierte. Der ‘Welsche Gast’ wurde ein Erfolg. Über 800 Jahre nach Werkentstehung sind heute noch 25 Handschriften und Fragmente erhalten, was auf eine sehr große Verbreitung im Mittelalter schließen lässt. Die neu erschienene Faksimile-Edition der reich illustrierten Gothaer Handschrift des Welschen Gasts liegt zum Blättern aus. Ebenso werden die Textzeugen des ‘Welschen Gasts’ aus dem Magazin der Staatsbibliothek Berlin exklusiv an diesem Abend zu sehen sein.


Der Quaternio Verlag Luzern in Zusammenarbeit mit der Staatsbibliothek zu Berlin – PK.