Das Blog-Netzwerk der Staatsbibliothek zu Berlin – Beiträge für Forschung und Kultur

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Wissenswerkstatt-Schulungen im Februar

In den Workshops der Wissenswerkstatt können Sie sich aus vier übersichtlichen Modulen genau die Schulungen aussuchen, die am besten auf Ihre aktuelle Situation zugeschnitten sind:

  • Im Modul A finden Sie die grundlegenden Einführungen in die Benutzung der Bibliothek.
  • Die Kurse der Module B (Einführung) und C (Vertiefung) widmen sich den Recherchetechniken bei der Literatursuche.
  • Das Modul W ist unser Angebot für Wissenschaft und Forschung. Literaturverwaltung, wissenschaftliches Arbeiten und Publikationsberatung stehen hier auf dem Plan.

Im Februar möchten wir Sie zu folgenden Veranstaltungen einladen:

 

Modul A – StabiStart-Einführungen:

  • Haus Potsdamer Straße:
    Montag, Mittwoch und Freitag: 11 Uhr
    Dienstag und Donnerstag: 17 Uhr
    Treffpunkt: I-Punkt in der Eingangshalle
  • Haus Unter den Linden:
    Mittwoch: 11 Uhr
    Treffpunkt: Erstauskunft im Eingangsbereich

 

Modul B – allgemeine und fachspezifische Rechercheworkshops:

 

Workshop Modul C – Fachspezifischer Workshop mit eigenem Thema:

 

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Digitale Zukunft für das historische Schrifterbe

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert nationales Web-Portal für Handschriften aus Mittelalter und Neuzeit

Soeben bewilligt: Vier große deutsche Bibliotheken entwickeln ein nationales Web-Portal für Buchhandschriften des Mittelalters und der Neuzeit in deutschen Kultureinrichtungen. Unter Projektleitung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz wirken die Universitätsbibliothek Leipzig, die Bayerische Staatsbibliothek und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel zusammen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert in den nächsten drei Jahren den technischen Aufbau des Portals, Ziel ist ein modernes Instrument für die internationale Forschung der unterschiedlichsten Disziplinen.

Seit dem frühen Mittelalter wurden handschriftliche Texte zunehmend als gebundene Bücher überliefert. Etwa 60.000 dieser Unikate allein aus der Zeit bis um 1500 werden in deutschen Bibliotheken und Archiven aufbewahrt. Zu den prominentesten Vertretern gehören Handschriften des Nibelungenliedes (13. Jh.), die Carmina Burana (um 1230) oder ein Autograph des Decamerone von Giovanni Boccaccio (1370).

Innerhalb der bibliothekarisch-wissenschaftlichen Informationsinfrastruktur wird sich mit dem Handschriftenportal die zentrale Instanz für digitale Informationen zu Buchhandschriften deutscher Kultureinrichtungen etablieren. Während der Entwicklung der Open-Source-Anwendung werden die verschiedenen User-Communities kontinuierlich eingebunden sein.

Auch die breite Öffentlichkeit wird ohne Schranken auf das Web-Portal zugreifen und sich mit dem ältesten schriftlichen Kulturerbe in Deutschland befassen können. Die moderne Suchmaschinentechnologie wird nicht nur die Ergebnisse der wissenschaftlichen Bearbeitung der Codices verfügbar machen. Vielmehr wird mit aktueller interaktiver Technik sukzessive auch der Weg zu den digitalen Bildern möglichst aller 60.000 mittelalterlichen Buchhandschriften in deutschen Bibliotheken und Archiven eröffnet. Die Freischaltung einer Beta-Version ist für Sommer 2020 vorgesehen.

Aktuelle Informationen sind laufend zu finden unter
http://www.handschriftenzentren.de/handschriftenportal/

darunter auch die ausführliche Projektbeschreibung

 

Kontakte für die Presse

Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Jeanette Lamble
jeanette.lamble@sbb.spk-berlin.de, 030 / 266 431444

Universität Leipzig
Dr. Christoph Mackert
mackert@ub.uni-leipzig.de, 0341 / 97 30509

Bayerische Staatsbibliothek
Peter Schnitzlein
presse@bsb-muenchen.de 089 / 28638 2429

Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Antje Dauer
dauer@hab.de, 05331 / 808 213


English Version of this Press Release

 

Digital Future for Germany‘s written cultural Heritage

German Research Foundation funds the technical development of a new national web portal for medieval and modern manuscripts

Four major German libraries have received a grant to develop a new national web portal for manuscript codices dating from the Middle Ages and modern times. Besides the Berlin state library (Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz), which will coordinate the project, Leipzig University Library, the Bavarian State Library and the Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel will be partners. The German Research Foundation (DFG) will fund a three-year project phase which aims at the technical development of the new portal serving as an up-to-date and international research instrument for different disciplines.

From the early Middle Ages, handwritten texts were transmitted in the form of codices; around sixty thousand of these unique heritage docments dating from the fifteenth century and earlier are preserved in German libraries and archives. Prominent examples are the manuscripts of the Middle High German Song of the Nibelungs (13th c.), the Carmina Burana (c. 1230) or an autograph copy of Giovanni Boccaccio’s Decamerone (c. 1370).

Embedded in the librarian and academic information infrastructure, the manuscripts portal will serve as the central hub for digital information on manuscript codices in German heritage institutions. Different user communities will be closely involved throughout the development phase of this open source application.

The general public will also be able to access the web portal without barriers in order to find out more about the oldest written cultural heritage objects in Germany. Modern search engine technology will make available the results of numerous scholarly manuscript cataloguing projects. In addition, new interactive technical solutions such as the IIIF image interoperability standard will facilitate access to the digital images of as many as possible of the sixty thousand medieval codices preserved in German libraries and archives. The release oft a beta version of the portal is scheduled for the summer of 2020.

For further information, see http://www.handschriftenzentren.de/handschriftenportal/

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Wissenswerkstatt-Schulungen im März

In den Workshops der Wissenswerkstatt können Sie sich aus vier übersichtlichen Modulen genau die Schulungen aussuchen, die am besten auf Ihre aktuelle Situation zugeschnitten sind:

  • Im Modul A finden Sie die grundlegenden Einführungen in die Benutzung der Bibliothek.
  • Die Kurse der Module B (Einführung) und C (Vertiefung) widmen sich den Recherchetechniken bei der Literatursuche.
  • Das Modul W ist unser Angebot für Wissenschaft und Forschung. Literaturverwaltung, wissenschaftliches Arbeiten und Publikationsberatung stehen hier auf dem Plan.

Im März möchten wir Sie zu folgenden Veranstaltungen einladen:

 

Modul A – StabiStart-Einführungen:

  • Haus Potsdamer Straße:
    Montag, Mittwoch und Freitag: 11 Uhr
    Dienstag und Donnerstag: 17 Uhr
    Treffpunkt: I-Punkt in der Eingangshalle
  • Haus Unter den Linden:
    Mittwoch: 11 Uhr
    Treffpunkt: Erstauskunft im Eingangsbereich

 

Modul B – allgemeine und fachspezifische Rechercheworkshops:

 

Modul C – Fachspezifischer Workshop mit eigenem Thema:

 

Modul W – Angebote für Wissenschaft und Forschung

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