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10. November: Reinhard Altenhöner spricht über “Die Staatsbibliothek als digitale Bibliothek: Aktivitäten und Perspektiven”

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir möchten Sie herzlich zu folgender Veranstaltung des “BAK Information” einladen:

Reinhard Altenhöner

spricht zum Thema

Die Staatsbibliothek als digitale Bibliothek: Aktivitäten und Perspektiven”

 

Das traditionell geprägte Bibliothekswesen ist durch die „Digitale Transformation” stark in Bewegung geraten. Eine Herausforderung liegt darin, neue und agile Geschäftsmodelle auf Institutionen zu übertragen, die aufgrund der eigenen Geschichte in der Vermittlung von analogen Medien verankert sind, deren Benutzerinnen und Benutzer aber verstärkt in digitalen Kontexten agieren und dies selbstverständlich auch in eine Serviceerwartung gegenüber den Bibliotheken übertragen.

Aus dem Anspruch heraus, die “Kundschaft” dort abzuholen, wo sie steht, möchte die Staatsbibliothek, ihre Aktivitäten im Bereich der digitalen Bibliothek deutlich erweitern. Dies beinhaltet sowohl, dass Servicebereiche weiter ausgebaut werden, denen digitale Infrastrukturen zugrunde liegen, als auch neue Tätigkeitsfelder mit Zukunftspotential zu besetzen.

Reinhard Altenhöner wird in diesem Vortrag aufzeigen, wo die SBB-PK hier Erfahrungen hat, wo die zukünftigen digitalen Betätigungsfelder liegen und welcher Organisationstrukturen sich die Bibliothek bedient, um diese zu erschließen.

Reinhard Altenhöner ist seit 2015 Ständiger Vertreter der Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und Leiter der dortigen Zentralabteilung. Zuvor war er 12 Jahre an der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt/Main Leiter der Abteilung Informationstechnik und ab 2014 Fachbereichsleiter der Abteilung Informationsinfrastruktur und Bestandserhaltung.

Vortrag und Diskussion finden am Donnerstag, den 10. November 2016 um 17:30 Uhr im Simon-Bolivar-Saal in der Staatsbibliothek zu Berlin-Preußischer Kulturbesitz, Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin-Tiergarten (S/U Potsdamer Platz) statt.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, die sich ergebenden Fragen bei einem Snack und Getränken mit dem Vortragenden zu diskutieren.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Bitte melden Sie sich trotzdem telefonisch (030-755 183 66) oder per Mail (bak[at]ub.tu-berlin.de) an.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Tania Estler-Ziegler
(Vorstandsvorsitzende)

Berliner Arbeitskreis Information (BAK)
c/o Universitätsbibliothek der TU Berlin
Fasanenstr. 88
10623 Berlin

Präsentation historischer Bücher für das schwedische Königspaar

Aus schwedischem Privatbesitz erwerben die Staatsbibliothek zu Berlin und die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in diesen Tagen eine in ihrer Art einzigartige Bibliothek, die in enger Verbindung zu Friedrich dem Großen steht. Es handelt sich um die Privatbibliothek seiner Nichte Sophie Albertine (1753-1829), Prinzessin von Schweden und Äbtissin des Reichsstifts Quedlinburg, deren Sammlung wiederum die Privatbibliotheken seiner Schwester Luise Ulrike von Preußen (1720-1782) – als Lovisa Ulrika Königin von Schweden – und seiner Mutter Sophia Dorothea von Hannover (1687-1757) – Königin in Preußen – umfasst.

Im Rahmen ihres Staatsbesuchs in Deutschland hatten Generaldirektorin Barbara Schneider-Kempf und der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann, Parzinger, am Nachmittag des 6. Oktober im Schloß Charlottenburg die Gelegenheit, dem König und der Königin von Schweden einige Bücher mit schwedischer Provenienz persönlich vorzustellen. – v.l.n.r.: Dr. Samuel Wittwer, Direktor der Schlösser und Sammlungen bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten; Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten; I.M. Silvia, Königin von Schweden; S.M. Carl XVI Gustav, König von Schweden; Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin; Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Rahmungen: Psalmen – Faust – Insel-Verlag. Werkstattgespräch am 8.11.

Wissenswerkstatt
Rahmungen: Psalmen – Faust – Insel-Verlag
Werkstattgespräch mit Dr. Philip Ajouri, PD Dr. Ursula Kundert, PD Dr. Carsten Rohde, Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel
Dienstag 8. November 2016
18.15 Uhr
Konferenzraum 4
Haus Unter den Linden (Eingang Dorotheenstraße 27)
Treffpunkt in der Eingangshalle (Rotunde)
Eintritt frei, Anmeldung erbeten

 

Der Vortrag fragt nach dem Effekt materialer Rahmungen bei der Präsentation kanonischer Werke. Im Kontrast von Stoffen, Gattungen, Produktionszusammenhängen und Zeitpunkten werden Beispiele medialer Konstellationen beschrieben, welche zur systematischen und mediengeschichtlichen Diskussion anregen: War zum Beispiel der Einband für norddeutsche Psalmen des 15. Jahrhunderts, für Medialisierungen des Faust-Stoffes im 19. Jahrhunderts sowie für Bände des Insel-Verlages zu Anfang des 20. Jahrhunderts gleichermaßen wichtig und wirkmächtig? Welche mediengeschichtlichen Veränderungen gehen mit je unterschiedlichen Rahmungen einher? Welche Rahmungen sind über alle genannten Faktoren hinweg erstaunlich konstant?

Philip Ajouri, Carsten Rohde und Ursula Kundert bilden das Projekt „Text und Rahmen“ im Forschungsverbund des Deutschen Literaturarchivs Marbach, der Klassik Stiftung Weimar und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.

Eine Veranstaltung der Reihe Die Materialität von Schriftlichkeit.
Alle Veranstaltungen der Wissenswerkstatt.