Beiträge

Einigkeit und Recht und Freiheit: Die Staatsbibliothek zu Berlin und ihre Handschrift von Hoffmann von Fallerslebens ,Lied der Deutschen‘

Ein Beitrag aus dem Bibliotheksmagazin von Dr. Martin Hollender Wann immer Deutschland demokratisch verfasst war – in der Weimarer Republik, in der Bonner Republik (der alten Bundesrepublik) oder in der wiedervereinigten Berliner Republik – stets trugen die höherwertigen Münzen, ob Deutsche Mark oder Euro, in ihre Schmalseite eingraviert die Inschrift ,Einigkeit und Recht und Freiheit‘ […]

Neue Metadaten für alte Quellen: die Berliner Telemann-Handschriften im Kontext von Schreiber- und Wasserzeichenforschung

Ein Beitrag aus dem Bibliotheksmagazin von Julia Neumann Heute vor genau 340 Jahren, am 14. März 1681, wurde der große Barockkomponist Georg Philipp Telemann geboren, der im Laufe seines langen Lebens – er wurde 86 Jahre alt – weit über 3.000 Werke aus nahezu allen Gattungen der Vokal- und Instrumentalmusik komponierte. Nicht alle Werke sind […]

Schlussformel aus dem Brief von Gustav Landauer an Auguste Hauschner. Bibliothekssignatur: Nachlaß Auguste Hauschner, Mp. 83, Bl. 20, Lizenz CC BY-NC-SA 3.0

Buchpatenschaft für den Monat Oktober

„Briefe gehören unter die wichtigsten Denkmäler, die der einzelne Mensch hinterlassen kann.“, sagte schon Johann Wolfgang von Goethe. In der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin werden heute über 1000 Nachlässe aus fünf Jahrhunderten von Persönlichkeiten aus allen Bereichen des geistigen, kulturellen und wissenschaftlichen Lebens aufbewahrt und erschlossen. Darunter befinden sich auch ungezählte Briefe . Der […]

Carl Maria von Weber: Romanza siciliana

Autographen aus den ersten zwanzig Lebensjahren Carl Maria von Webers haben Seltenheitswert; umso überraschender war es, als 2015 die Reinschrift der Romanza siciliana auftauchte, die der Komponist Ende 1805, kurz nach seinem 19. Geburtstag abgeschlossen hatte. Der letzte Hinweis auf den Verbleib dieses Manuskripts, das sich lange Zeit (vermutlich seit 1839) im Archiv des Berliner […]

Wiedererwerbung der Druckausgabe der Dayak-Bibel von 1858

Ein Beitrag von Thoralf Hanstein. Im Februar 2017 konnte die Staatsbibliothek einen Kriegsverlust ersetzen, der auch in anderer Hinsicht den Bestand der Bibliothek bereichert. Alles begann 1840 mit der Reise von August Hardeland zu der bis dahin nur wenig erschlossenen „Ausseninsel“ Borneo, genauer zu den indigenen Stämmen der Ngaju-Dayak in Zentral-/Süd-Borneo. Niederländisch-Indien konzentrierte sich zu […]