Zusätzliche digitale Quellen freigeschaltet

Zusätzliche digitale Quellen freigeschaltet: neue Angebote

Die momentane Situation im Zusammenhang mit den Coronavirus-Präventionsmaßnahmen erschwert immer noch den Bibliotheksbetrieb weltweit. Einige Verlage und Anbieter haben reagiert, indem sie vorübergehend zusätzliche digitale Inhalte ohne Aufpreis verfügbar gemacht haben. Die folgenden Angebote können wir Ihnen ab sofort für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung stellen:

Arts and Humanities Database
Multidisziplinäre Volltextdatenbank mit Inhalten aus den Geistes- und Kulturwissenschaften; Content reicht zurück bis ins Jahr 1970. Zugriff freigeschaltet bis 9.7.2020. (Details)

Bloomsbury Collections
Zugang zu einer sehr umfangreichen Auswahl E-Books aus dem wissenschaftlichen Programm des Bloomsbury-Verlags, freigeschaltet bis 30.6.

De Gruyter (E-Books)
Der renommierte Verlag De Gruyter macht befristet bis zum 30.6.2020 rund 75.000 zusätzliche Titel zugänglich. An einem automatisierten Nachweis der Einzeltitel im Stabikat arbeiten wir; bis dahin finden Sie auf der Verlagswebsite eine Inhaltsübersicht mit Links zu den Einzeltiteln.

Duncker & Humblot (E-Books)
Rund 6.500 E-Books aus dem Programm des Verlags Duncker & Humblot sind bis 30.7.2020 im Fernzugriff verfügbar.

Early European Books (EEB)
Volltextdatenbank mit Digitalisaten europäischer Drucke vom Beginn des Buchdrucks bis ca. 1700. Zugriff freigeschaltet bis 30.6.2020.

Ebsco Academic Search Ultimate
Sehr umfangreiche Aggregatordatenbank mit den Volltexten von über 5.000 wissenschaftlichen Fachzeitschriften (Titelübersicht hier). Zugriff freigeschaltet bis 30.6.2020.

Gale Reference Complete
Multi-Purpose-Volltexportal mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft: Primär- und Sekundärquellen, E-Books, Zeitschriften, Nachschlagewerke. Zugriff bis 30.6.2020.

JSTOR
Umfangreiche Volltextdatenbank mit Zugriff auf komplette Zeitschriftenjahrgänge sowie zahlreiche e-Books. JSTOR bietet ab sofort zusätzlich freigeschaltete Titel zahlreicher Einzelverlage (Übersicht).

Juris
Juris, eines der zentralen rechtswissenschaftlichen Fachportale mit Zugriff auf eine Fülle von Quellen ist bis 5.6.2020 auch im Fernzugriff zugänglich.

MIT Press Direct
E-Books zu Themen aus dem Spektrum der MINT-Fächer aus dem Programm von MIT Press (Massachusetts Institute of Technology). Zugriff freigeschaltet bis 30.6.2020.

Project Muse
Umfangreiche Sammlung aktueller geistes- und sozialwissenschaftlicher Fachzeitschriften sowie E-Books; viele Verlage schalten bis Ende Mai oder Ende Juni zusätzliche Titel frei (Übersicht).

ProQuest Ebook Central
Unlimitierte Simultanzugriffe auf alle lizenzierten und über die Plattform Ebook Central angebotenen E-Books des Anbieters ProQuest (Details); außerdem neu über ProQuest Academic Complete (der Link ist der selbe) Zugriff auf 183.000 zusätzliche E-Books, freigeschaltet bis 30.6.2020.

Screen Studies
Umfangreiche Volltextdatenbank zur Film- und Fernsehwissenschaft mit Content der Verlage Bloomsbury und Faber & Faber sowie des British Film Institute. Freigeschaltet bis 31.5.2020.

Taylor & Francis (e-Journals) (neue Suchoberfläche)
Mehrere Hundert vorübergehend zusätzliche verfügbare E-Journals des Verlags Taylor & Francis, momentan leider noch ohne Einzeltitelnachweis, d. h. Sie können “nur” das gesamte Archiv durchsuchen. Taylor & Francis bietet außerdem eine Microsite mit COVID19-relevantem Material.

Vogue Archive
Stil ist wichtig, gerade in Zeiten wie diesen: Zugriff auf das Archiv der ikonischen Zeitschrift Vogue bieten wir Ihnen bis 9.7.2020.

Web of Science (Fernzugriff) 
Die sehr umfangreiche interdisziplinäre Datenbank Web of Science ist derzeit auch im Fernzugriff, d.h. von außerhalb der Staatsbibliothek zugänglich.

Die Liste wird laufend ergänzt.

Für Zusatzangebote aus dem Bereich Osteuropa und (Ost-)Asien schauen Sie bitte auch bei den Kolleg*innen des Slavistik-Portals und von CrossAsia vorbei. Generelle Überblickslisten zusätzlicher Angebote (Hinweis: nicht alle können für die SBB freigeschaltet werden) finden Sie bspw. hier und hier.

Und schließlich: Bitte beachten Sie auch unseren Übersichtsartikel zur Auswahl der geeigneten Recherchesysteme für den Zugriff auf unsere elektronischen Ressourcen.

11 Antworten
  1. Avatar
    Bibiana Karlova sagt:

    Guten Tag,
    wenn ich die Angaben unter “Taylor & Francis (e-Journals) (neue Suchoberfläche)” richtig verstehe, sollte ich die Artikel der aufgelisteten Zeitschriften online lesen können. Leider ist mir das z.B. bei der Zeitschrift Studies in French Cinema nocht möglich; ich suche den Artikel “Processions of trauma in Hiroshima mon amour: Towards an ethics of representation” und bekomme nur das Angebot, das ganze Heft für 135,00 Euro zu kaufen. Bei anderen Zeitschriften Ihres vermeintlichen Angebots sieht es nicht besser aus.

    Antworten
    • Jochen Haug
      Jochen Haug sagt:

      Sehr geehrte Frau Karlova, danke für den Hinweis – hier war ein fehlerhafter Link eingefügt; wir bitten um Verzeihung. Inzwischen müsste der Zugriff funktionieren.

      Antworten
    • Jochen Haug
      Jochen Haug sagt:

      Guten Tag – wir prüfen das gerne. Zugang zu zahlreichen E-Books von Brill haben Sie bei uns über diverse Pakete, in denen auch einzelne Titel aus dem Reference-Paket enthalten sind.

      Antworten
  2. Avatar
    Katja sagt:

    Guten Tag, wäre es vielleicht möglich, dass die Staatsbibliothek sich einen Zugang zur HANSER eLibrary besorgt?

    Antworten
    • Jochen Haug
      Jochen Haug sagt:

      Liebe Katja,

      danke für die Anregung – das Programm der Hanser eLibrary fällt nicht in unser Kernprogramm, aber einen vorübergehenden Zugang prüfen wir gerne.

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  3. Avatar
    torbengm sagt:

    … und wie wäres es mit Elgar Online (Law Collection)? Da sind schon sehr feine Bücher enthalten, v.a. Aufsatzsammlungen, vielleicht wollen Sie ja da auch mal schauen 🙂

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  4. Avatar
    Beate Winzer sagt:

    Auch wenn ESpringer nicht ganz so dreist ist wie Elsevier, sind sie preislich immer noch unverschämt. Open Access wäre eine Lösung, recherchieren eine andere. Vieles, was ESpringer anbietet, findet sich kostenlos online in Universitätsbibliotheken. Vor allem aber ist weltweit Wirtschaftskrise und nicht “wünsch Dir was”. Mir wären mehr Planstellen erheblich lieber.

    Antworten

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